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Bei Forschung weiterhin im Spitzenfeld

Die FFG-Statistikdaten für das Jahr 2018 bestätigen die hohe Innovationskraft der oberösterreichischen Unternehmen.

FFG-Daten
© AdobeStock

Die Statistik der Forschungsförderungsgesellschaft (FFG) für das Jahr 2018 weist Oberösterreich bei den Basisprogrammen, der größten und wichtigsten F&E-Förderschiene, im Spitzenfeld aus. Auf Oberösterreich entfallen 26 Prozent (78,1 Mio. Euro) der Gesamtförderung aus den Basisprogrammen in der Höhe von 294,4 Mio. Euro. „Die FFG-Daten belegen, dass die oberösterreichischen Unternehmen voll auf Forschung und Entwicklung setzen und damit ihre Innovationskraft weiter stärken“, zeigt sich Martin Bergsmann, Technologiesprecher der Sparte Industrie der WKOÖ, höchst erfreut über diese Werte.

„Die FFG ist die wichtigste Fördereinrichtung für Forschungsvorhaben der Wirtschaft“, betont Bergsmann. Im Jahr 2018 wurden von der FFG insgesamt 3854 Forschungsprojekte bewilligt, an denen knapp 3900 Organisationen beteiligt sind. Das entspricht einem Plus von 7 Prozent bei der Anzahl der Forschungsprojekte und von 14 Prozent bei der Anzahl der Organisationen im Vergleich zu 2017.

Die FFG erreicht und betreut heute über 5000 forschende und innovative Unternehmen in Österreich. Gesamt wurden von der FFG im letzten Jahr Förderungen in der Höhe von 833 Mio. Euro bewilligt (Gesamtförderung inklusive Darlehen, Haftungen und Breitband). Von den 618 Mio. Euro ohne Breitband gehen 22 Prozent (136 Mio. Euro) nach Oberösterreich. Hier konnte Oberösterreich gegenüber 2017 mit 109 Mio. Euro merklich zulegen. Von den 136 Mio. Euro, die nach Oberösterreich gehen, sind 90 Mio. Euro für Unternehmen bestimmt. „Das spiegelt die Kernkompetenzen und die Stärken des Industriestandorts Oberösterreich wider“, so Bergsmann.

Positive Beurteilung der FFG-Programme

Laut einer aktuell durchgeführten Befragung der oö. Industriebetriebe durch die Sparte Industrie beurteilen die Betriebe die Basis- und Thematischen Programme der FFG als sehr positiv. Die Basisprogramme werden als Bottom-up-Förderinstrument mit 93 Prozent etwas besser beurteilt als die Thematischen Programme mit inhaltlichen Vorgaben mit 87 Prozent. Dennoch fordern 90 Prozent der befragten Unternehmen eine Erhöhung der F&E-Mittel für Forschungsprojekte.

Oberösterreich bei Horizon 2020 allerdings schaumgebremst

Knapp 80 Mrd. Euro stehen für Forschung und Innovation von 2014 bis 2020 auf EU-Ebene mit Horizon 2020, dem aktuellen Forschungsrahmenprogramm der EU, zur Verfügung. Die Finanzierungs- und Förderformen reichen von der Grundlagenforschung bis zur innovativen Produktentwicklung. Es ist somit das weltweit größte transnationale Förderprogramm. Von den österreichweit eingeworbenen Fördermitteln aus Horizon 2020 entfallen 7 Prozent (83,6 Mio. Euro) auf oö. Unter-nehmen und Einrichtungen (Stand März 2019). Das ist Platz 4 hinter Wien mit 584,6 Mio. Euro, der Steiermark mit 246,2 Mio. Euro und Niederösterreich mit 111,2 Mio. Euro. Wien bekommt aus den Gesamtmitteln 49,6 Prozent und somit fast die Hälfte der Mittel.

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