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Open Innovation Center an der Kepler-Uni eröffnet

An der Johannes Kepler Universität Linz wurde heute gefeiert: Eröffnet wurden das „LIT Open Innovation Center“ und die eigene Pilotfabrik, die „LIT Factory“.

LIT
© JKU

Zukunftsweisende Forschungsprojekte, interdisziplinärer Austausch, enge Vernetzung von Universität, Industrie und Wirtschaft – mit der Eröffnung des LIT Open Innovation Center und der eigenen Pilotfabrik, der LIT Factory, feiert ein einzigartiges Forschungs- und Entwicklungszentrum seine Geburtsstunde an der Johannes Kepler Universität Linz. WKOÖ-Präsidentin Doris Hummer machte sich bei der Eröffnungsfeier selbst ein Bild vom LIT, in dem gemeinsam mit einem Industrie- und Wirtschaftskonsortium  prozesstechnische Innovationen auf dem Gebiet der Kunststofftechnik und Digitalisierung vorangetrieben werden.

Das erklärte Ziel der Johannes Kepler Universität Linz unter der Leitung von Rektor Meinhard Lukas ist ihre Weiterentwicklung zu einer der modernsten Universitäten Europas. Dafür wurde gemeinsam mit der Bundesimmobiliengesellschaft ein ganzes Bündel an Maßnahmen zur Attraktivierung des Campus geschnürt. „Die BIG und die Johannes Kepler Universität haben gemeinsam rund 25,2 Millionen Euro in die Errichtung des LIT Open Innovation Centers investiert. Zusätzlich erhält der JKU Campus in den kommenden Jahren ein komplettes „Facelift“.

Im LIT Open Innovation Center steht das Thema Wissenstransfer im Vordergrund. Deshalb gibt es auch das Konzept des offenen Co-Working-Space mit so wenigen Wänden und Barrieren wie möglich. Das Spezielle und Interessante für die Unternehmen am LIT Open Innovation Center und dem Co-Working Space ist die unmittelbare Nähe zur Universität. „Das Besondere des LIT Open Innovation Centers ist die direkte Anbindung zur Universität und die Möglichkeit, von der Grundlagenforschung bis zur Umsetzung bei den Projekten und Innovationen dabei zu sein. Das ist eine Chance, die man sonst nicht so einfach hat“, sagt Rene Voglmayr, Geschäftsführer des LIT OIC.

Am Linz Institute of Technology (LIT) werden mehrere dauerhafte Forschungszentren, sogenannte Research Labs, eingerichtet. Diese beschäftigen sich auf interdisziplinärer Ebene mit gesellschaftlich relevanten Technologiethemen. Im LIT Open Innovation Center sind Forschung und Wirtschaft auf Tuchfühlung und profitieren voneinander.

LIT Factory: Forschung in der Fabrik der Zukunft

Kunststoff ist aus vielen Bereichen unseres Lebens, von der Medizintechnik bis zur Mobilität, nicht mehr wegzudenken. Alternative Werkstofflösungen schneiden vielfach bei Betrachtung gesamtheitlicher Ökobilanzen schlechter ab. Mehr noch: Kunststoff ist einer der wichtigsten Rohstoffe der Zukunft – vor allem dann, wenn er im Sinne einer Kreislaufwirtschaft wiederverwertet werden kann. Die innovationsstarke Kunststoffindustrie Oberösterreichs besetzt auf vielen Gebieten internationale Spitzenpositionen. Diese Vorreiterrolle gilt es zu stärken und weiter auszubauen. Aus diesem Grunde hat sich die JKU gemeinsam mit einem starken Firmenkonsortium für den Aufbau einer Forschungsfabrik für die smarte verfahrenstechnische Produktion eingesetzt.

Ziel der LIT Factory ist, mit Hilfe von digitalen Prozessen den Kunststoff entlang der Wertschöpfungskette – vom Werkstoff über die Produktentwicklung und die Produktion bis hin zur Wiederverwertung – zu erforschen und weiterzuentwickeln. Dabei konzentrieren sich die Aktivitäten bei der Wiederverwertung auf das werkstoffliche Recycling und das Upcycling zur Verbesserung der Eigenschaften.

Durch das breite Portfolio der Unternehmenspartner wird die Wertschöpfungskette der Kunststoffbranche vom Werkstoff, der Produktentwicklung, dem Formen-/Werkzeug-, Maschinen- und Anlagenbau sowie von Anbietern von Systemkomponenten und Peripheriegeräten bis hin zu ProduzentInnen und AnwenderInnen vollständig abgebildet. Unter den Partnern befinden sich etwa Engel, Erema, Fill, Greiner, Borealis, Siemens und FACC.




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