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Das Entlastungspaket kommt keine Sekunde zu früh und geht in die richtige Richtung

WKOÖ-Präsidentin Hummer: Weitere Schritte sind möglich und nötig

WKOÖ-Präsidentin Doris Hummer
© Hermann Wakolbinger
„Das heute vorgestellte ‚Geld-zurück-Paket‘ der Bundesregierung bringt eine rasche und spürbare Entlastung der Arbeitgeber und Arbeitnehmer. Außerdem ändert es auch die Rahmenbedingungen für die im Herbst startenden KV-Runden. Da die Auswirkungen der Inflation durch das Paket zu einem Gutteil abgefedert werden, können überhöhte Abschlüsse vermieden werden. Diese würden ohnehin nur die Lohn-Preis-Spirale in Gang setzen und am Ende nur Verlierer kennen. Daher: das heute von der Bundesregierung vorgestellte Entlastungspaket für die Österreicher kommt keine Sekunde zu früh und geht in die richtige Richtung“, so WKOÖ-Präsidentin Doris Hummer.

„Die Abschaffung der kalten Progression, die ich schon lange fordere, bringt Unternehmen wie Mitarbeitern endlich mehr Netto vom Brutto. Das erhöht die Kaufkraft und belebt die Wirtschaft“, freut sich die WKOÖ-Präsidentin. „Auch die Valorisierung verschiedener Sozialleistungen ist angesichts der hohen Inflation zu begrüßen. Die Verschiebung der CO2-Bepreisung auf Herbst ist dagegen nur logisch, denn sonst wäre es wegen der explodierenden Energiepreise zu einer doppelten Belastung von Arbeitgebern und Arbeitnehmern gekommen.“

Genau hinschauen wird Hummer aber noch bei der Ausgestaltung des geplante Direktzuschusses für energieintensive Unternehmen sowie bei der geplanten Strompreiskompensation für die Betriebe. „Hier müssen die Details natürlich so gestaltet werden, dass die besonders energieintensiven oö. Betriebe nachhaltig entlastet werden. Wenn der erhöhte Klimabonus für die Haushalte ab Oktober wirkt, dann muss das mit der Härtefallregelung auch für energieintensive Unternehmen gelten. Diese brauchen ja Planungssicherheit!“

Noch dringenden Handlungsbedarf sieht die WKOÖ-Präsidentin außerdem bei den Lohnnebenkosten. Die Beschäftigung älterer Arbeitnehmer müsse leistbarer werden, was eine radikale Lohnnebenkostensenkung bei Personen ab 55 Jahren nötig mache. Weiters sollte wegen der ständig sinkenden Arbeitslosigkeit – so wie in Deutschland – der Arbeitslosenversicherungsbeitrag halbiert werden, wovon Arbeitgeber und Arbeitnehmer gleichermaßen profitieren würden.

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