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Energieversorgung der Zukunft braucht Speicher

Durch die zunehmende volatile Stromerzeugung sind künftig Pumpspeicher für den kurzfristigen Ausgleich und Gasspeicher für den mittelfristigen bis saisonalen Ausgleich unerlässlich geworden. Die RAG Austria AG unternimmt seit Jahren erhebliche Anstrengungen, um Speicherlösungen zur bedarfsgerechten Strukturierung des Angebots an erneuerbarer Energie zu entwickeln.

Das „Underground Sun Conversion“ Projekt wird unter Federführung der RAG Austria AG durch ein österreichisches Konsortium abgewickelt und soll bis 2021 abgeschlossen werden.
© WKOÖ Das „Underground Sun Conversion“ Projekt wird unter Federführung der RAG Austria AG durch ein österreichisches Konsortium abgewickelt und soll bis 2021 abgeschlossen werden.

„Oberösterreich ist Industriebundesland Nummer eins im heimischen Ranking. Dabei stellt die stabile und wettbewerbsfähige Versorgung mit Energie einen wesentlichen Faktor zur Sicherung des Wirtschaftsstandorts Oberösterreich dar. Die Herausforderungen an das Energiesystem der Zukunft sind vielfältig und komplex. Führen diese doch zu einem radikalen Umdenken sowohl der Unternehmen als auch der Energieversorger“, sagt Spartenobmann Günter Rübig.

Um die Versorgungssicherheit bei zunehmender volatiler Erzeugung auch künftig zu erhalten, müssen große Energiemengen gespeichert und über mehrere Tage, Wochen und Monate vorgehalten werden. Dies ist unter wirtschaftlich vertretbaren Prämissen laut Rübig nur mit großtechnischen Anlagen wie etwa Pumpspeicher oder Gasspeicher zu realisieren. „Zur sicheren Versorgung der Industrie mit Strom sind Gaskraftwerke unerlässlich. Dabei wird Erdgas benötigt. Um die Zielvorgaben der EU zu erreichen ist es notwendig, erneuerbares Gas herzustellen. Dafür steht in Pilsbach die Versuchsanlage ,Underground Sun Conversion‘ der RAG, die es ermöglicht, direkt in einer Erdgaslagerstätte Erdgas auch natürlich zu erzeugen und gleich zu speichern“, so der Spartenobmann.

„Für die dringend notwendig gewordenen Speicherlösungen bietet das derzeitige Marktdesign allerdings keine Anreize, um in sie zu investieren. Beide Speichertypen stellen flexible Kapazitäten zur Verfügung und sind daher zur Sicherung der Stromversorgung aber unerlässlich. Die derzeit forcierte Förderung von kleinen Batteriespeichern in Verbindung mit PV-Anlagen im Haushalt ist keine Lösung, um die Stromversorgung langfristig sicherzustellen“, ist Erich Frommwald, Energiesprecher der Sparte Industrie, überzeugt. Ziel muss es laut Frommwald sein, die Energiespeicherung und Sektorkopplung (Verzahnung von Strom, Wärme und Mobilität, damit die erneuerbaren Energien optimal genutzt und integriert werden können) als Chance zu nutzen.

„Bereits seit Jahren beschäftigen wir uns mit der Dekarbonisierung und Transformation der Energiesysteme. Mit zunehmendem Ausbau der Energiegewinnung aus erneuerbaren Quellen steigt zugleich auch der Bedarf an großvolumigen und saisonalen Speichern mit denen die jahreszeitlichen Schwankungen von Energieernte (Sommersonne) und Energiebedarf (Winter) ausgeglichen und das gewohnte Maß an Versorgungssicherheit bereitgestellt werden kann. Dabei handelt es sich um eine Dienstleistung, die in der erforderlichen Größenordnung weder durch Pumpspeicher noch durch Batterien erbracht werden kann. Gasspeicher können die Lösung bieten“, so Markus Mitteregger, Geschäftsführer der RAG Austria AG.

Ausführliche Informationen

Hintergrundinformationen RAG Austria AG

Mitteregger (l.) und Rübig.
© WKOÖ Mitteregger (l.) und Rübig.

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