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DIGI STARTER 21 – Turbo für die Digitalisierung

Das Land OÖ und die WKOÖ geben mit dem Förderprogramm DIGITAL STARTER 21 als Turbo Oberösterreichs KMU weiteren Schub für die Umsetzung von Digitalisierungsvorhaben.

© WKOÖ

„Mit dem DIGITAL STARTER 21 möchten wir speziell für kleine und mittlere Unternehmen mit Firmensitz in Oberösterreich Anreize schaffen, damit sie Digitalisierungsvorhaben realisieren können. Das Förderprogramm soll die Unternehmen motivieren, die digitale Transformation in ihren Betrieben voranzutreiben. Dazu werden sowohl die Konzeption als auch die Umsetzung von Digitalisierungsvorhaben gefördert“, erläutern WKOÖ-Präsidentin Doris Hummer und Wirtschaftslandesrat Markus Achleitner.

DigiPROJEKT und DigiBONUS
Das Programm DIGITAL STARTER 21 bietet mit dem DigiPROJEKT eine Basisförderung zur Konzeptionierung und Umsetzung eines Digitalisierungsvorhabens. In ausgewählten Themenbereichen wird außerdem ein Förderbonus gewährt.
Bei der Basisförderung 
DigiPROJEKT stehen „Digitale Geschäftsprozesse“, die „Digitale Markterschließung“ und „Intelligentes Datenmanagement“ als Schwerpunkte im Vordergrund. In den Bereichen „IT-Sicherheit“ und bei Digitalisierungsvorhaben mit nachweislichen „Nachhaltigkeits-
aspekten“ gibt es mit dem DigiBONUS eine zusätzliche Unterstützung.

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Der DIGITAL STARTER 21 fördert Projekte, die im Zeitraum von 15. Jänner 2021 bis 31. Jänner 2022 umgesetzt werden. Ein Antrag auf eine Förderung ist ab 15. März bis einschließlich 1. Dezember möglich.

Auf www.digitalstarter21.at sind alle Informationen angeführt, welche Unternehmen und welche Projekte wie hoch und in welcher Form gefördert werden. Weiters haben Unternehmen die Möglichkeit, einen DIGITAL-STARTER-21-Selbstcheck durchzuführen, um damit sehr rasch beurteilen zu können, ob ihr Projekt förderbar ist. Zudem gibt es eine laufend aktualisierte Liste der häufigsten Fragen zum DIGITAL STARTER 21.

Begleitstudie im Vorjahr
Im Sinne eines bestmöglichen Mitteleinsatzes und der Weiterentwicklung der bestehenden Angebote wurde das Institut für Handel, Absatz und Marketing an der JKU beauftragt, die Wirksamkeit der angebotenen Fördermaßnahmen im Vorjahr zu überprüfen. Wichtigstes 
Ergebnis dieser Umfrage ist, dass es für 86 Prozent der Unternehmen einen hohen Nutzen gebracht hat und damit erfreuliche Höchstwerte erzielt werden konnten. Die erbrachten Dienstleistungen der Digitalisierungsberater wurden von 94 Prozent der Unternehmen als top eingestuft. 92 Prozent der befragten Unternehmen erlebten die Abwicklung des Förderprogramms als professionell, schnell und unbürokratisch. Für 46 Prozent der befragten Fördernehmer war die Förderung ausschlaggebend, um das Projekt durchzuführen. Ohne Förderung hätten knapp 23 Prozent ihr Projekt nur in einer kleineren Dimension umsetzen können, bei rund 26 Prozent hätte die Umsetzung erst zu einem späteren Zeitpunkt erfolgen können.

wko.at/digital
Im Rahmen ihrer Initiative „OÖ Digital 2025“ begleitet die WKOÖ die Unternehmen schon seit Jahren bei der digitalen Transformation und bietet dazu ein umfangreiches Servicepaket an. „Die Praxis zeigt: Was sich digitalisieren lässt, wird über kurz oder lang auch digitalisiert. Darauf möchten wir unsere Betriebe vorbereiten und auch bei der Umsetzung in die Praxis begleiten“, betont WKOÖ-Präsidentin Hummer. Sämtliche Basisinformationen und Beratungsangebote sind auf wko.at/digital erhältlich.

Erfolgreich umgesetzte Digitalisierungslösungen

Sanube GmbH

Die Sanube GmbH in Diersbach entwickelt, fertigt und vertreibt mit 32 Mitarbeitern innovative Leuchten-Systeme für den Fahrzeugbau, wobei Produkte einem hohen Prüfaufwand unterliegen. Bisher wurden die elektronischen Prüfvorgänge aller Leuchten auf Fertigungszetteln protokolliert und dann händisch in die EDV eingegeben. Aufgrund der hohen Qualitätssicherungsanforderungen und einer 100-prozentigen Nachweispflicht müssen im Fahrzeug verbaute Leuchten auf eigene Kosten ausgetauscht werden, wenn dafür keine exakte Rückverfolgung vorliegt.

© Sanube

Im Projekt ging es darum, ein Konzept für einen zu 100 Prozent digitalen Qualitätssicherungs-Prozess zu entwickeln, um damit fehleranfällige manuelle Prüfvorgänge zu vermeiden. Durch eine neu entwickelte IoT-Lösung (Internet of Things) wird nun die Leuchtstärke jeder einzelnen Leuchte vollautomatisch gemessen, die Ergebnisse dazu an das Warenwirtschaftssystem übermittelt und im Bedarfsfall eine RFID-Plakette für das Bauteil erzeugt.

Die Prüfung ist genauer und besser als eine manuelle Prüfung, zum Teil durch das menschliche Auge, und wird automatisch im System verspeichert. Durch die Schnelligkeit und die 100-prozentige Rückverfolgbarkeit ein überzeugendes Argument für neue Kunden.

Wolfmair Beschichtungs GmbH 

Digitale (R)Evolution – Kunden begeistern, bestens betreuen und langfristig binden ist das Motto der Firma Wolfmair in Goldwörth. Der Pulverbeschichtungsbetrieb führt mit 15 Mitarbeitern Lohnbeschichtungen für Kunden aus den unterschiedlichsten Bereichen durch. Im Laufe eines Jahres werden ca. 5500 Kundenaufträge bearbeitet, ca. 4500 Farbwechsel realisiert und dementsprechend viele Belege erstellt und verwaltet, E-Mails versandt, Telefonate geführt und Unterlagen gesucht. Im Unternehmen waren dafür 4 verschiedene Softwarelösungen von verschiedensten Anbietern im Einsatz. Dabei gab es immer wieder Probleme mit Schnittstellen, nicht zur Verfügung stehenden oder nur schwer weiterzuverarbeitenden Daten und zu viel Papier.

© Wolfmair Beschichtungs GmbH

Zielsetzung war, den Bereich Warenwirtschaft, die Betriebsdatenerfassung, die Lagerhaltung und die Kommunikation mit den Kunden in einem System zusammenzuführen und zu erweitern. In einem Zeitraum von 12 Monaten wurde das Projekt Schritt für Schritt umgesetzt. Auftragsbestätigungen und Rechnungen werden nun automatisiert auf Knopfdruck erstellt und digital versandt. Der Kunde erhält eine automatisch generierte Verständigung und kann sich am Kundenportal jederzeit über Bearbeitungstermine und Fertigungsstatus informieren.

Die Umsetzung des Projektes hat zu einer massiven Zeitersparnis und deutlichen Verbesserung der Termintreue geführt, verbunden mit hoher Kunden- und hoher Mitarbeiterzufriedenheit.   

Dogsworld

Die Firma Dogsworld in Neufelden mit 16 Mitarbeitern ist ein On- und Off-line Fachzentrum für Hunde und Katzen. Das Unternehmen ist ein führender Hersteller und Anbieter von stationären und mobilen Hundeaufbewahrungs- und Transportsystemen. Hundeboxen werden für Autos in der eigenen Fachwerkstätte individuell und millimetergenau gefertigt.

© Dogsworld

Um ein Produkt individuell nach Kundenwunsch und auf seine Fahrzeugabmessungen abgestimmt anbieten zu können, war die Realisierung eines Kundenauftrages bisher mit enormem Zeitaufwand und hoher Fehleranfälligkeit verbunden. Daten wurden mehrfach manuell vom Kaufabschluss über die Herstellung bis zur Bezahlung erfasst. Traten hier Fehler (z.B. falsche Profillängen, Winkel) auf, so wurden diese zumeist erst am Ende des Herstellungsprozesses bei der Montage erkannt. 

Die Herausforderung bestand darin, eine Vielzahl an Anforderungen, wie Größe und Anzahl der Hunde, Extrastauraum, Maße des Kofferraums usw., beim Online-Produktkonfigurator für den Kunden, dem Webshop und der automatisierten Überleitung der Bestell- und Produktdaten in die Fertigung zusammenzuführen. Mit der neuen Onlinelösung konnten die Aufträge um 35 Prozent gesteigert und zusätzliche Vertriebspartner außerhalb Österreichs gefunden werden. Um der steigenden Nachfrage nachzukommen, wurden bereits zusätzliche Maschinen angeschafft und Mitarbeiter eingestellt. 

QuarttoLino e.U.

Die QuarttoLino e.U. in Traun erzeugt Multifunktionskinderhochstühle aus Holz, die 7 Funktionen in einem Produkt vereinigen und alle Erwartungen erfüllen, die anspruchsvolle Eltern an einen hochqualitativen Hochstuhl haben. Die Kinderhochstühle werden zu 100 Prozent in Österreich hergestellt. 

Nach Fertigentwicklung Anfang 2020 und der ankommenden Corona-Krise wurde eine herkömmliche Vermarktung und Präsentation der Produkte fast unmöglich gemacht. Zur Lösung dieses Problems wurde ein eigens entwickelter Online-Shop mit Online-Bezahlmöglichkeit geschaffen. Das gesamte modulare Produktportfolio wird kundengerecht im Bestellprozess dargestellt und die komplette Verkaufsabwicklung über den Shop erledigt. 

© QuarttoLino e.U.

Durch den Webshop konnten die Bestell- und Abwicklungsvorgänge um ein Drittel reduziert und durch zielgerichtete Onlinemarketing-Maßnahmen die Umsätze deutlich erhöht werden — in einzelnen Märkten sogar verdreifacht! Ohne die Unterstützung aus dem Förderprogramm Digital Starter Upgrade hätte das junge Unternehmen das Projekt in dieser Form nicht umsetzen können.

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