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Consultants‘ Day and Night 2022: Mit dem Wandel richtig umgehen lernen

Keine Angst vor der Zukunft und Mut zu Experimenten. Mit zwei innovativen Vortragenden beschäftigte sich die heurige „Consultants‘ Day and Night“ mit der Veränderung.

Roth, Varga, Holz.
© Cityfoto Markus Roth (l.) mit den Gastrednern Christiane Varga und Christoph Holz.

Die Fachgruppe Unternehmensberatung, Buchhaltung und Informationstechnologie – kurz UBIT – hatte wieder zu ihrer großen Jahresveranstaltung in das Design Center in Linz eingeladen, die Berufsgruppeninformationen, Networking, Messe, Unterhaltung u.v.m. beinhaltete. Im Zentrum des Nachmittagsprogramms stand das Thema Veränderung, zu dem Zukunftsforscherin Christiane Varga und der Informatiker und Raumfahrttechniker Christoph Holz ihre Gedanken beitrugen. 

Wandel schon seit Jahren spürbar

„Auch wir in der Beratung spüren diesen Wandel schon seit Jahren sehr stark“, bestätigt Markus Roth, Obmann der Fachgruppe UBIT. „Wir sind aufgefordert, Gedanken und Modelle zu entwickeln, wie wir mit Umbruchphasen umgehen und wie wir künftige Krisen besser bewältigen.“
„Veränderung ist etwas ganz natürliches, wobei es im Schnitt alle 150 Jahre zu größeren Umbrüchen kommt“, so Christiane Varga. Die jetzige Umbruchphase habe sich schon vor Covid abgezeichnet und würde vor allem durch die intensive weltweite Vernetzung verstärkt. „Was uns verunsichert, ist, dass die Welt so unüberschaubar geworden ist und gleichzeitig sind wir sehr bequem geworden. Aber die Zukunft ist so wenig planbar wie immer.“

Besonnenheit statt Aktionismus

Die Angst – so Varga – sei der größte Zukunftsverhinderer. Sie plädiert dafür, statt blindem Aktionismus besonnen einen Schritt nach dem anderen zu setzen, denn Zukunft entsteht ja aus der Gegenwart.

Auch Christoph Holz sieht in der Geschwindigkeit einen Faktor, der Veränderungen heutzutage verstärkt. „Neue Ideen verbreiten sich und verbinden sich heute mit Lichtgeschwindigkeit, darauf ist unser Steinzeitgehirn nicht vorbereitet.“

Aber auch wenn die Digitalisierung unser Leben beschleunigt und Neues blitzschnell verbreitet, seien doch 90 Prozent davon „Blödsinn“, so Holz. Man müsse nur herausfinden, welche 90 Prozent. Holz empfiehlt mehr Mut zu Experimenten, z.B. Kooperationen mit jungen Start-ups.
Auch als eine Folge der Digitalisierung sieht Christoph Holz den Trend zu kleinen Unternehmen. „Den Kleinen gehört die Zukunft“, ist Holz überzeugt und verweist auf Konzerne wie General Electric, die sich in immer kleinere Einheiten aufspalten. „Digitalisierung braucht keine Größe, der Transaktionskostenvorteil der Großen verschwindet.“ Weiters verweist Holz auf einen weiteren Aspekt der Unternehmensgröße: Kleine Unternehmen haben im Verhältnis viel mehr Mitarbeiter, die in Kundenbeziehung stehen. So prophezeit Holz auch Giganten wie Facebook und Google keine große Zukunft. „Die letzte erfolgreiche Innovation von Google ist Jahre her.“

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