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Gelebte Kreislaufwirtschaft mit Cinerit

Der finnische Konzern UPM, in Oberösterreich besser bekannt als „Papierfabrik Steyrermühl“, stellt seit Jahrzehnten erneuerbare Alternativen zu Materialien auf fossiler Basis her. Dies sind Faser-, Biomolekül- und Holzprodukte sowie emissionsarme Energie.

Cinerit wurde in Lindach bei der Errichtung des Hochwasserschutzes eingesetzt. Es lässt sich bei den häufigsten Bodenarten zur Stabilisierung einsetzen und wird mit speziellen Fräsen in das instabile Bodenmaterial gemischt.
© Monika Löff Cinerit wurde in Lindach bei der Errichtung des Hochwasserschutzes eingesetzt. Es lässt sich bei den häufigsten Bodenarten zur Stabilisierung einsetzen und wird mit speziellen Fräsen in das instabile Bodenmaterial gemischt.

Cinerit beispielsweise ist ein Produkt der thermischen Verwertung biogener Reststoffe aus dem Produktionsprozess in Papierfabriken und hilft bei der Bodenstabilisierung. „UPM ist es ein großes Anliegen, die Zukunft ohne fossile Rohstoffe bestreiten zu können“, erklärt Ernst Spitzbart, General Manager der UPM-Kymmene Austria GmbH und Beiratsvorsitzender der von den beiden in Laakirchen angesiedelten Papierfabriken als Joint Venture geführten EEVG – Entsorgungs- und Energieverwertungsgesellschaft m.b.H.

Cinerit für die Bauindustrie

„Produkte von Laakichen Papier werden zu 100 Prozent aus Recyclingfasern hergestellt und mit Cinerit beliefern wir die Bauindustrie mit einem stabilen und nachhaltigen Produkt, das aus unseren Faserreststoffen entsteht. Dadurch schützen wir wertvolle nachwachsende Ressourcen, arbeiten zu 99 Prozent abfallfrei und tragen somit aktiv zu einer nachhaltigen Kreislaufwirtschaft bei“, erklärt Laakirchen Papier-CFO Franz Baldauf.

Cinerit ist ein Produkt der thermischen Verwertung biogener Reststoffe aus dem Produktionsprozess in Papierfabriken, deren Ausgangmaterial vor allem für die Papierherstellung nicht mehr recycelbare Papierfasern sind. Konkret: Die beiden in Laakirchen angesiedelten Papierfabriken UPM-Kymmene Austria GmbH und Laakirchen Papier AG betreiben gemeinsam einen Wirbelschichtkessel, in dem unter strengster Qualitätssicherung Reststoffe, vorwiegend Biomasse, gleichmäßig verwertet werden. Der Output: Cinerit. Ein sehr feinkörniges, kalkreiches, qualitätsgesichertes Nebenprodukt mit hoher Alkalität und idealen hydraulischen Eigenschaften. Der hohe Calciumoxidanteil und die große Reaktionsoberfläche sind die Hauptursache für die sehr gute Wirksamkeit von Cinerit bei der Bodenstabilisierung.

Altpapier als Grundstoff

Altpapier ist einer der Grundstoffe für neues Papier. Papier kann jedoch nur in etwa siebenmal wiederverwendet werden. Die Reststoffe der Fasern beider Papierfabriken, die nicht mehr für den klassischen Papierrecyclingvorgang infrage kommen, werden zu Cinerit und finden so eine komplett neue Bestimmung in der Wiederverwertung.
Generell wird Cinerit beim Bau von Rückhaltebecken und Dammbauwerken oder im Straßenbau für die Stabilisierung des Unterbaus verwendet, weiters findet Cinerit Verwendung bei Gleisanlagen oder Industrieprojekten.

www.cinerit.at

In den 13 Jahren Anwendungsgeschichte wurde Cinerit zu einem qualitätsgesicherten Nebenprodukt mit Bauprodukte-Zulassung.
© Monika Löff In den 13 Jahren Anwendungsgeschichte wurde Cinerit zu einem qualitätsgesicherten Nebenprodukt mit Bauprodukte-Zulassung.

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