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Caesar 2020 - die Jury hat getagt

65 Nominierungen, 39 Caesaren und drei Sonderpreise für spezielle Leistungen wurden diese Woche in einer fast zehnstündigen Sitzung von der neunköpfigen Jury mit Präsident Thomas Börgel vor Ort im Julius-Raab-Saal der WKO am Linzer Hessenplatz gekürt.

Caesar-Logo
© WKOÖ

„Gewonnen haben schon einmal all jene 142 Unternehmen, die insgesamt 424 Projekte zum diesjährigen Caesar eingereicht haben! So viele wie nie zuvor“, stellt Fachgruppenobmann Christoph Schumacher bei der Begrüßung der Jurorinnen und Juroren fest. „Gewonnen haben sie, weil sie sich – objektiver als im Agentur-Alltag – der kritischen Auseinandersetzung gestellt haben und damit ihr Sensorium für brillante Ideen geschärft haben“, bringt er den ursprünglichen olympischen Gedanken ins Spiel.

Jurysitzung in Linz

Neun der zwölf Jury-Mitglieder - allesamt zur Spitze der österreichischen und deutschen Werbelandschaft gehörend - haben den Weg nach Linz gefunden, um hier die online vorjurierten Einreichungen auszudiskutieren. In zwölf Kategorien konnte - so wie bisher - eingereicht werden. Angesichts der Covid-19 Pandemie wurde kurzfristig eine Kategorie „Kommunikation in der Krise“ etabliert. „Besondere Leistungen in einer besonderen Situation müssen honoriert werden“, war dazu einhelliger Tenor in der Fachgruppe. Pro Kategorie wurden jeweils fünf Nominierungen, also insgesamt 65, ausgesprochen, unter denen sich die jeweils drei Caesaren - somit in Summe 39 - finden. Bekanntgegeben werden letztere bei der Verleihung der Preise am 24. September.

Generell hohe Qualität

Überrascht über die generell hohe Qualität - speziell auch der visuellen Finesse - der Einreichungen zeigt sich der Münchener Fotograf Christian Vogel. Doris Christina Steiner von der international tätigen Ketchum Publico aus Wien bricht eine Lanze für die Exzellenz. „Mit mittelmäßigen Do-It-Yourself-Lösungen, wie sie derzeit über online-Kanäle angeboten werden, wird sich niemand vom Mainstream abheben können. Exzellenz braucht Erfahrung. Und die muss in jahre- und jahrzehntelangem Lernen erworben werden.“

Den Stellenwert der innovativen Industrie Oberösterreichs sieht Martin Dechant von IKP-Vorarlberg als einen Pusher, der die vielfältige oberösterreichische Szene zu Höchstleistungen anspornt, sodass sie internationale Vergleiche nicht zu scheuen braucht. In dieselbe Kerbe schlägt Reanne Leuning von der WKO Außenwirtschaft: „Oberösterreichs Unternehmen fallen bei unseren Showcases immer wieder mit ihrer Kreativität auf. Sei das in der Industrie, im Design oder in der Mode. Und diejenigen, die diese Leistungen wirkungsvoll in Szene setzen, sind die Unternehmen der Kreativwirtschaft. Export von Kreativleistungen? Warum nicht? Passiert ja bereits - mittelbar eben!“

Jury-Präsident  Börgel ebenfalls angetan

Jury-Präsident Thomas Börgel aus dem Münsterland ist ebenfalls angetan. Als langjähriger Wegbegleiter kennt er die Aufs und Abs der Branche und zeigt sich zufrieden. „Ich freue mich über die Rekord-Anzahl der Einreichungen – und vor allem, das diese Steigerung nicht zu Lasten der Qualität ging. Ganz im Gegenteil. Das Niveau der Arbeiten ist großartig. Insbesondere die Kategorie „Kommunikation in der Krise“ zeigt, welche Kraft wir mit Kommunikation entwickeln können. Es ist wichtig, dass wir uns auch in Krisenzeiten wie bei Corona nicht aus dem Blickfeld drängen lassen. Es wird immer wieder gefragt, ob die Qualität im internationalen Vergleich mithalten kann. Und hier kann man nur antworten, dass wirklich ausgezeichnete Arbeiten dabei sind! Von der Kreativ-Idee, über das Designverständnis bis zur handwerklichen Umsetzung. Gerne hätten wir noch mehr Caesaren zur Verfügung, die wir vergeben können.“

Nominierungen notariell überprüft

Derzeit werden die Nominierungen notariell überprüft und beglaubigt, anschließend wird der Kontakt zu den Einreichern hergestellt, die Daten überprüft und dann werden sie - jeweils nach Kategorie - bis Anfang September auf den Social-Media-Seiten und auf der Homepage des Netzwerks Werbung bekanntgegeben. Die Spannung soll jedenfalls bis zur geplanten Verleihung aufrecht bleiben.

Präsentation am 24. September

„Wir haben zwar Szenarien, aber endgültig wissen wir noch immer nicht, wie wir die Präsentation der Caesaren über die Bühne bringen; ob als abgespecktes Live-Event, als hybride Veranstaltung oder rein online“, skizziert Christoph Schumacher die derzeit unsichere Situation. Bis zum 24. September kann sich nämlich noch viel ändern. Es bleibt also ein Abwarten bis zur letzten Minute, dem man seitens der Fachgruppe mit größtmöglicher Flexibilität begegnet.

Die möglichen Varianten werden derzeit von einem Team aus Eventmanagern, Sachverständigen und WKO-Verantwortlichen durchexerziert und im Hinblick auf Risiken bewertet. Fest steht, dass die Fachgruppe Werbung, sofern irgendwie möglich, mit der Veranstaltung Standards setzen möchte. Schon einmal um Benchmarks zu definieren, an denen sich andere orientieren können, andererseits, um der derzeit besonders betroffenen Gruppe der Eventagenturen Mut zu machen und sie zu unterstützen.

Ändern wird Covid-19 möglicherweise weltweit zwar vieles, allerdings nichts im Hinblick auf den Caesar 2020: weder an der Wertigkeit des Caesar noch an der Öffentlichkeitswirksamkeit der Caesar-Präsentation. Fest stehen die - nunmehr international verbriefte - Qualität der Kommunikationsleistungen aus Oberösterreich und das Datum, an dem das Geheimnis um die Caesaren. 2020 gelüftet wird. Vormerken! 24. September 2020!


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