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Corona-Chefinfo Update - Stand: Donnerstag, 2. Juli, 15.30 Uhr

Liebe Unternehmerinnen und Unternehmer, heute hat sich wieder einiges getan. Wichtige Neuigkeiten hier beim aktuellsten Update der Chefinfo. Durchhalten und gesund bleiben!

Corona
© AdobeStock

Stand: Donnerstag, 2. Juli, 15.30 Uhr

Im heutigen Newsletter informieren wir zu folgenden Themen:

Infoblatt - Ermäßigter Steuersatz Gastronomie, Beherbergung, Kultur und Publikationen

Die Umsatzsteuerlichen Änderungen durch den ermäßigten Steuersatz sind in einem Infoblatt des Ministeriums übersichtlich dargestellt. » Mehr Infos ...

Der reduzierte Umsatzsteuer von 5 Prozent gilt ab dem 1. Juli 2020 bis einschließlich 31. Dezember 2020

Lehrlingsbonus

Für jede Lehranfängerin und jeden Lehranfänger, der zwischen 16. März und 31. Oktober 2020 aufgenommen wird, erhalten Ausbildungsbetriebe 2.000,- Euro Förderung. Entscheidend für die Beantragung ist das Abschlussdatum des Lehrvertrages, dh die Unterschrift auf dem Lehrvertrag muss zwischen 16. März und 31. Oktober 2020 erfolgt sein.

Für Lehrlinge, die aus einer überbetrieblichen Ausbildung übernommen werden, läuft die Frist bis zum 31. März 2021. Als Lehranfänger gelten alle neu aufgenommenen Lehrlinge im ersten Lehrjahr und alle neu aufgenommenen Lehrlinge mit Anrechnungen aus Schulzeiten oder einer überbetrieblichen Lehrausbildung unabhängig vom Lehrjahr.

Die Auszahlung erfolgt in zwei Tranchen:
1.000,- Euro bei Beginn der Lehre, weitere 1.000,- Euro bei Behalten nach der Probezeit. Wird das Ausbildungsverhältnis in der Probezeit aufgelöst, ist Tranche 1 zurückzuzahlen. Alternativ können Unternehmen auf die geteilte Auszahlung verzichten und erst nach der Probezeit 2.000,- Euro bekommen.

Ausbildungsbetriebe erhalten ein E-Mail mit dem Antrag, den sie einmal für alle förderbaren Lehrlinge stellen können. Dieser Antrag kann auch über lehre-foerdern.at abgerufen werden. Nutzer des LOS-Online-Systems haben bereits in den letzten Tagen eine Information erhalten. Die Abwicklung erfolgt unbürokratisch über die Lehrlingsstellen der Wirtschaftskammern. Die Lehrlingsstellen überprüfen alle in Frage kommenden Lehrverträge und überweisen den Bonus an die Lehrbetriebe.

Investitionsprämie Neu

Mit der COVID-19 Investitionsprämie soll ein Anreiz für Unternehmensinvestitionen geschaffen werden. Gefördert werden materielle und immaterielle Neuinvestitionen des abnutzbaren Anlagevermögens, die in einer Betriebsstätte in Österreich realisiert werden.

Explizit ausgenommen sind vor allem klimaschädliche Neuinvestitionen, unbebaute Grundstücke, Finanzanlagen, Unternehmensübernahmen und aktivierte Eigenleistungen. Als klimaschädliche Investitionen gelten Investitionen in die Errichtung bzw. die Erweiterung von Anlagen, die der Förderung, dem Transport oder der Speicherung fossiler Energieträger dienen, sowie die Errichtung von Anlagen, die fossile Energieträger direkt nutzen. Die Investitionsprämie für Investitionen in bestehende Anlagen, die fossile Energieträger direkt nutzen, kann nur in Anspruch genommen werden, wenn eine substanzielle Treibhausgasreduktion durch die Investition erzielt wird.

Die Förderung erfolgt durch die Gewährung einer Investitionsprämie in Form eines Zuschusses in Höhe von 7 Prozent der förderfähigen Kosten. Es erfolgt eine Verdopplung des Zuschusses auf 14 Prozent, wenn die Investition im Zusammenhang mit Digitalisierung, Ökologisierung, Gesundheit/Life Science in Verbindung steht.

Mit der Abwicklung des Förderprogramms nach diesem Bundesgesetz wird die Austria Wirtschaftsservice Gesellschaft mit beschränkter Haftung im Namen und auf Rechnung des Bundes beauftragt.

Zwischen dem 1. September 2020 und 28. Februar 2021 kann die Förderung beantragt werden. Erste Maßnahmen im Zusammenhang mit der Investition müssen zwischen 1. August 2020 und 28. Februar 2021 gesetzt werden.

Nähere Dateils im Beschluss des Ministerrates.


Stand: Dienstag, 30. Juni, 20.30 Uhr

Gerne wieder einige aktuelle Informationen im heutigen Newsletter:

Novelle der Covid-19-Lockerungsverordnung im Bundesgesetzblatt

Die bereits von der Regierung angekündigten Lockerungsschritte wurden nun mehr auch im Bundesgesetzblatt veröffentlicht.

Für die Gastronomie ergeben sich zB ab 1. Juli im Wesentlichen folgende Änderungen:

  • Entfall der Maskenpflicht für MitarbeiterInnen 
  • Vereinfachungen im Zusammenhang mit Buffets (Besondere hygienische Vorkehrungen - nicht näher spezifiziert)
  • Entfall der Sperrstunde bei geschlossenen Gesellschaften, sofern zumindest drei Tage vorher die Teilnehmer bekanntgegeben werden und sichergestellt ist, dass nur diese Teilnehmer vor Ort sind.
  • Hochzeiten ab 1. August bis 200 Personen möglich 

Die FAQ's auf wko.at/corona und auf sichere-gastfreundschaft.at werden umgehend angepasst.

Mehrwertsteuersenkungen auf 5 Prozent ausgeweitet und beschlossen

Heute wurde im Nationalrat die angekündigte USt-Senkung in der Gastronomie beschlossen. Durch den intensiven Einsatz der WKO ist es gelungen, diese Erleichterung auf weitere Branchen auszudehnen. Zusätzlich zur bereits angekündigten Senkung der USt auf die Abgabe aller Speisen und Getränke im Bereich der Gastronomie, wenn eine Gewerbeberechtigung für das Gastgewerbe erforderlich ist, kann der ermäßigte Steuersatz jetzt weiters auch angewendet werden:

  • Gewerbebetriebe wie Bäcker, Fleischer und Konditoren, die Speisen und Getränke auf Grund deren gastronomischer Nebenrechte verabreichen
  • Beherbergung und Camping
  • Besuch von Museen, Kinos oder Musikveranstaltungen
  • Zirkusse und Schausteller
  • Publizierender Bereich (zB Bücher, Broschüren, Drucke, Zeitungen, Zeitschriften, Bilderalben) inkl. E-Publikationen

Damit es zu keiner nachträglichen Korrektur von Rechnungen und Rückforderung von Umsatzsteuerbeträgen kommt, kann der entsprechende Umsatzsteuersatz bereits mit 1. Juli 2020 im Kassensystem hinterlegt und verrechnet werden.

Der Ausweis des ermäßigten Steuersatzes von 5 Prozent kann auch durch eine Textanmerkung oder eine händische Korrektur bzw. eine Korrektur mittels eines Stempels auf dem Beleg erfolgen.

Dadurch können alle gesetzlichen Anforderungen an die Belegerstellung nach der Registrierkassensicherheitsverordnung für die Abgabenbehörden erfüllt werden.

» Mehr Infos Homepage BMF ...
» Mehr Infos Sparte Information und Consulting ...

ÖGK-Rückerstattung für COVID-19-Risikofreistellungen

Wurden Personen auf Grund eines ab dem 6. Mai 2020 ausgestellten COVID-19-Risiko-Attests von ihrer Arbeitsleistung bei Fortzahlung ihres Entgeltes freigestellt, werden den Dienstgebern die dadurch anfallenden Lohn- und Lohnnebenkosten auf Antrag ersetzt. Durch das Bundesministeriums für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz wurden nun die entsprechenden Rahmenbedingungen geschaffen.

Die Österreichische Gesundheitskasse (ÖGK) stellt auf der Webseite nun die erforderlichen Detailinformationen für die Beantragung der Kostenerstattung zur Verfügung.

COVID-19 Überbrückungszuschuss kein Ausschlussgrund beim Härtefall-Fonds

Der COVID-19 Überbrückungszuschuss ist eine Förderung des Bundes für begünstigt Behinderte, deren selbständige Tätigkeit aufgrund der Corona-Pandemie bedroht ist (wir haben berichtet). Bisher konnte allerdings nach der Inanspruchnahme des COVID-19 Überbrückungszuschusses kein Antrag auf einen Zuschuss aus dem Härtefall-Fonds gestellt werden.

Durch intensiven Einsatz der WKOÖ und dem Präsidenten des Österreichischen Behindertenrates konnte beim BMF erreicht werden, dass der COVID-19 Überbrückungszuschuss nun keinen Ausschlussgrund mehr darstellt. Anträge, die aufgrund der Bewilligung des COVID-19 Überbrückungszuschusses abgelehnt wurden, können daher nochmals gestellt und (bei anhaltender wirtschaftlich signifikanter Bedrohung) für zukünftige Betrachtungszeiträume eingereicht werden.

Kreditversicherung

Für die heimischen Kreditversicherer wird es staatliche Haftungen im Umfang von 1 Mrd. Euro geben. So übernimmt der Bund 85 Prozent der Kredite mit staatlicher Rückgarantie, die Kreditversicherer 15 Prozent. Damit wird sichergestellt, dass die Kreditversicherer weiter unsere Exportwirtschaft unterstützen können. Die Haftungen für die Kreditversicherer schützen Unternehmen vor Forderungsausfällen.

 » Details im Infoblatt ...

Konjunkturstärkungsgesetz und Investitionsprämiengesetz

Das Konjunkturstärkungsgesetz, das heute den Ministerrat passiert hat, fixiert zudem wesentliche Unterstützungsmaßnahmen wie den Verlustrücktrag, die degressive Absetzung für Abnutzung (AfA) im Ausmaß von bis zu 30 Prozent, die beschleunigte Abschreibung von Gebäuden und die Verlängerung von Abgabenstundungen bis 15. Jänner 2021.

Ebenfalls den Ministerrat passiert hat die Investitionsprämie von 7 Prozent und die Verdoppelung der Prämie auf 14 Prozent für Investitionen in die Zukunftsbereiche Digitalisierung, Life-Sciene und Ökologisierung.


Zum Archiv mit älteren Meldungen zur Corona-Situation

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