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Daten brauchen Wege

WKOÖ-Präsidentin Doris Hummer fordert einen österreichweiten Schulterschluss von Politik, Verwaltung und Wirtschaft mit klaren Rollen, mehr Koordination und noch mehr Bundesmitteln für den Ausbau der Datennetzwerke.

Breitbandausbau
© AdobeStock.com
  • Aufstockung der Bundesmittel: für die kommenden zehn Jahre österreichweit 4 Mrd. Euro.
  • schnelle, unkomplizierte und transparente Mittelvergabe
  • Oberösterreich darf aufgrund der Vorreiterrolle bei Bundesförderungen (Ausschöpfungsgrad von 180 Prozent) nicht benachteiligt werden.
  • offene und konsensorientierte Verfahren: Hier bieten sich runde Tische und die Mediation an. Es braucht auch Breitband-Promotoren und Clearing-Stellen, die sich mit Details beschäftigen, von der Bezirksebene bis zur Bundes­ebene. Die WKOÖ wird sich hier auch mit den Kompetenzen der Bezirksstellen verstärkt einbringen, zumal das Thema Breitband-Internet auch regional gesehen werden muss.
  • Die zahlreichen kleineren Telekom-Unternehmen müssen die hohen Investitionskosten bei Infrastrukturausbau zum Großteil vorfinanzieren. „Hier werden wir mit dem Bund und dem Land OÖ über Zwischenfinanzierungsmodelle sprechen“, kündigt Hummer an.
  • Um die Digitalisierung weiter voranzutreiben und noch mehr in die Breite zu bringen, fordert die WK-Präsidentin eine Diskussion darüber, ob nicht auch für Internetdienste der Provider, ähnlich wie schon für Rundfunk, Fernsehen, Zeitungen oder Büchern, die Umsatzsteuer auf 10 Prozent gesenkt werden müsste.

Wichtig für Betriebserfolg

„80 Prozent der von uns befragten Unternehmen geben an, dass eine zeitgemäße Breitbandinfrastruktur für den Unternehmenserfolg sehr wichtig bzw. wichtig ist“, so Christof Schumacher, Obmann der WKOÖ-Sparte Information + Consulting. Er fordert ein flächendeckendes Leerrohrkonzept für Glasfaser und zwar überall dort, wo öffentliche Bautätigkeiten stattfinden bzw. öffentliche Mittel verwendet werden. Weiters fordert Schumacher die Installation eines zentralen Breitband-Monitorings: Dieses Infrastrukturportal braucht eine einheitliche und verbindliche Basis, wobei der Meldeaufwand für Unternehmen minimal, unbürokratisch und einheitlich gestaltet sein muss.

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