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IT-Schutz ist für kritische Infrastruktur dringend notwendig

Der Cyber-Security-Experte Avi Kravitz warnt vor zu lockerem Umgang mit der IT-Security und empfiehlt eine dringende Prüfung sowie Nachjustierung der IT-Sicherheit in den kritischen Infrastruktur-Betrieben, um einen aufrechten Betrieb zu gewährleisten.

Blue Shield
© Blue Shield
„Viele Wirtschaftszweige liegen lahm und das soziale Leben ist auf ein Minimum begrenzt.
In der aktuellen Situation gilt es, die kritische Infrastruktur unbedingt aufrecht zu erhalten, die gesicherte Versorgung mit Sozial- und Gesundheitsleistungen sowie mit Strom, Wasser und mit einem leistungsfähigen Internet muss bestmöglich geschützt werden. Leider häufen sich die Cyberattacken und Kriminelle nutzen die Corona-Krise aus, um Unternehmen und Institutionen noch mehr zu schaden. Und in Ausnahmezuständen bietet auch die kritische Infrastruktur eine ideale Angriffsfläche für Hacker“, sagt Kravitz.

Beispielsweise wurden laut Kravitz kürzlich die Uniklinik in Brno und die Lernplattform der bayrischen Schulen durch Hackerangriffe lahmgelegt. Mitunter dauert es Wochen, die angegriffenen Computernetzwerke wieder voll herzustellen, die negativen Auswirkungen sind enorm. Durch die Cyberattacken werden wieder wertvolle Ressourcen gebunden, die für die Bewältigung der Krise dringend gebraucht würden. „Eine Störung der kritischen Infrastruktur ist immer problematisch, da sie Einfluss auf die Sicherheit der für uns wichtigen Versorgungsleistungen hat. Auch wenn IT-Projekte aufgrund der Krise auf einen späteren Zeitpunkt verschoben wurden, muss uns bewusst sein, dass IT-Sicherheit ein wichtiger Bestandteil zur Gewährleistung der Versorgungssicherheit ist. Hier gilt es, eine schnelle, unbürokratische Lösung zu nutzen, die vor Hackern schützt“, so Kravitz und erläutert im Folgenden vorbeugende Maßnahmen sowie Gefahren für die kritische Infrastruktur.

Vorbeugung vor IT-Notfällen:

  • Vorhandene Notfallpläne und -Prozesse sind spätestens jetzt auf ihre Wirksamkeit zu prüfen. 
  • Das beste Backup-Konzept bringt nichts, wenn dieses nicht getestet wurde.
  • Außerhalb des Unternehmens wie im Home Office greifen viele vorhandene Security Maßnahmen nur schwer oder gar nicht. Dies ist ein großes Einfallstor für Cyber-Kriminelle. Die Problematik kann dann später, wenn der Benutzer wieder in das Unternehmen kommt, sich innerhalb der Organisation weiterverbreiten.
  • Aktuelle Erfahrungen zeigen, dass Unternehmen im Schnitt über 100 Tage kompromittiert sind, bevor sie überhaupt merken, dass „irgendetwas nicht stimmt“.

Gefahren für kritische Infrastruktur:

  • Durch die NIS-Richtlinie sollen dringend notwendige und umfassende Basisregelungen im Bereich Cybersicherheit für kritische Infrastrukturen (wie Krankenhäuser, Stromanbieter, Bankwesen usw.) auf europäischer und nationaler Ebene umgesetzt werden. 
  • Durch die derzeitige verschärfte Situation werden Projekte im Umfeld der Cybersicherheit verschoben, so dass die Implementierung dieser Richtlinie nur sehr schleppend voran läuft.
  • Durch die Verlegung der Arbeitsplätze ins Home-Office werden größere notwendige Projekte erst später oder gar nicht umgesetzt. Dabei müsste hier jetzt ein Fokus gelegt werden, um eine neue Krise nach der Krise zu verhindern. 

„Um die wirtschaftlichen Nachteile nicht noch zu verschlimmern, muss es für ein Unternehmen und für Betriebe der kritischen Infrastruktur von hoher Bedeutung sein, dass Malware und Viren, die möglicherweise von Home-Office-Mitarbeitern in das betriebliche Netz eingeschleust werden, nicht noch mehr Schaden anrichten. Bei Rechnern und Notebooks, die im Home Office benutzt werden, muss gewährleistet sein, dass sie frei von Viren sind“, sagt Kravitz. 

KI-basierter Cyberschutz

„Gerade in angespannten Zeiten ist es noch viel wichtiger mit heimischen Technologien unsere digitalen Grenzen zu schützen. Blue-Shield Umbrella kann hier effektiv und ressourcenschonend weiterhelfen: in 15 Minuten eingerichtet, läuft die Lösung komplett autonom und schützt durch ihren innovativen Whitelisting-Ansatz zuverlässig vor akuten Bedrohungen wie Phishing, Ransomware oder komplett neuen Bedrohungen (0-Days)“, sagt Alois Kobler, Gründer der Blue Shield Security GmbH mit Sitz in Leonding. Avi Kravitz ist seit Jänner 2020 Mitglied des Expertenrats von Blue Shield. Das Unternehmen forscht auf internationaler und universitärer Ebene an Machine Learning in Verbindung mit Künstlicher Intelligenz. Mit Blue Shield Umbrella wurde ein Abwehrprogramm entwickelt, das Bedrohungen durch Hacker und Schadsoftware jeglicher Art bereits vor dem Eindringen in das Netzwerk ausschließt.

www.blue-shield.at

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