th share video content contact download event event-wifi cross checkmark close xing whatsapp wko-zahlen-daten-fakten wko-wirtschaftrecht-und-gewerberecht wko-verkehr-und-betriebsstandort wko-unternehmensfuehrung wko-umwelt-und-energie wko-steuern netzwerk wko-innovation-und-technologie wko-gruendung-und-nachfolge wko-bildung-und-lehre wko-aussenwirtschaft wko-arbeitsrecht-und-sozialrecht Twitter search print pdf mail linkedin google-plus Facebook arrow-up arrow-right arrow-left arrow-down calendar user home icon-gallery icon-flickr icon-youtube icon-instagram pinterest skype vimeo snapchat
news.wko.at
Mein WKO

Digitalisierung als Werkzeug und Inhalt der dualen Ausbildung

Die digitale Transformation schreitet rasch voran und eröffnet auch im Bildungsbereich eine Reihe von Chancen und Möglichkeiten. Digitalisierung wird zunehmend zum Werkzeug und zum Inhalt der beruflichen Ausbildung. Wie man die Chancen, die sich daraus ergeben, in der Praxis nutzen kann war Inhalt des Bildungstags 2021.

Bildungstag 2021
© Wiesler

Der Bildungstag, eine Veranstaltung der Sparte Industrie und der Abteilung Bildungspolitik der WKO Oberösterreich, fand unter Einhaltung strenger Corona-Auflagen als Präsenzveranstaltung im Linzer Palais Kaufmännischer Verein statt. „Facharbeiter und Mitarbeiter haben uns schon vor Corona als Engpassfaktor begleitet und es ist keine Überraschung, dass sich dies auch jetzt nicht verändert hat. Wir müssen alle Chancen der Digitalisierung nutzen, im Bildungsbereich die richtigen Weichen stellen und die richtigen jungen Menschen finden und fördern“, sagte WKOÖ-Präsidentin Doris Hummer einleitend.

„Es hat sich vieles verändert, wir müssen für alles offen sein und zahlreiche Dinge ausprobieren, die Thematik ist die Komplexität in der Digitaslisierung“, setzte Valborg Burgholzer-Kaiser, Obmann-Stellvertreterin der Sparte Industrie fort. „Corona hat auch in der Industrie der Digitalisierung einen richtigen Schub verpasst. Wir müssen jetzt alles das Brockhaus-Zeitalter verlassen und die Schüler mit der notwendigen Infrastruktur und den digitalen Lerninhalten ausrüsten, abewr auch die Lehrkräfte dazu motivieren“, ist Rudolf Mark, Bildungssprecher der Sparte Industrie, überzeugt.

Beim Bildungstag v. l.: Bildungssprecher Rudolf Mark, Spartenobmann-Stellvertreterin Valborg Burgholzer-Kaiser, WKOÖ- Vizepräsidentin Margit Angerlehner und WKOÖ-Präsidentin Doris Hummer.
© Wiesler Beim Bildungstag v. l.: Bildungssprecher Rudolf Mark, Spartenobmann-Stellvertreterin Valborg Burgholzer-Kaiser, WKOÖ- Vizepräsidentin Margit Angerlehner und WKOÖ-Präsidentin Doris Hummer.

Probleme in der Selbstorganisation zu Corona-Beginn

„Wir haben während Corona viele Erhebungen gemacht und da hat sich gezeigt, dass es zu Beginn große Probleme in der Selbstorganisation bei den Schülern gab, was jedoch über die Zeit besser gelang, die Relevanz wurde erkannt. Die Schüler arbeiteten nach deren Angaben auch im zweiten Lockdown deutlich mehr als im ersten (sieben Stunden gegenüber fünf Stunden), es gab Lernzuwächse beim Umgang mit dem Computer und digitalen Medien, allerdings fühlten sich auch viele durch hohe schulische Anforderungen überfordert und berichteten auch über psychische Belastungen. Es zeigte sich das Bedürnis nach Kompetenzerleben, Autonomie und sozialer Eingebundenheit“, berichtete Christiane Spiel von der Universität Wien.

„Künftig wird es darum gehen, digitale Technologien als Unterstützung für Lernaktivitäten nutzbar zu machen, sie sinnvoll zu nutzen und dabei auch fachübergreifende Kompetenzen zu stärken. Der Einsatz digitaler Medien kann einerseits dazu dienen, die Kompetenzen im Umgang mit diesen und deren Nutzung zu steigern und solltejedoch einen Mehrwert haben. Darüber hinaus gilt es auch den Lernenden mögliche Risiken und Gefahren digitaler Medien, wie etwa Glaubwürdigkeit der Quellen oder Cybermobbing, aufzuzeigen. Die Voraussetzungen für selbständiges Lernen mit digitalen Medien sind jedenfalls gut“, so Spiel.

Virtuelle Lernplattform der WKÖ

Klemens Riegler-Picker, Geschäftsführer der Bildungsplattform der WKÖ GmbH, stellte anschließend die „Virtuelle lernplattform der WKÖ“ vor, ein Leuchtturmprojekt der Bildungsoffensive, das für Unternehmen und deren Mitarbeiter einen einfachen und attraktiven Zugang zu Bildungsdienstleistungen bieten wird. „Digitale Weiterbildung ist für eine erfolgreiche Zukunft unabdingbar.
Die Plattform soll Bildungsangebote für die Wirtschaft bündeln und individuelles Lernen zeit- und ortsunabhängig ermöglichen. Im Oktober wird das Pilotprojekt mit ausgewählten Berufen bzw. lehrberufsübergreifenden Kompetenzen in ausgewählten Betrieben starten“, berichtete Riegler-Picker.

Mit Spiel, Spaß und Begeisterung Talente gewinnen

Wie ein Maschinenbauunternehmen mit Spiel, Spaß und Begeisterung die besten Talente gewinnt, zeigte Andreas Fill, Geschäftsführender Gesellschafter der Fill GmbH aus Gurten. Mit Angeboten für die Kleinsten ab drei Jahre, einem speziellen Volksschulprogramm Technik mit Filli Future, einem Roboter, den erfolgreichen Berufsorientierungstagen bis hin zum neu installierten Future Lab mit dem coolsten Klassenzimmer kann das Unternehmen zahlreiche erfolgreiche Lösungen vorweisen, die dem Fachkräftemangel entgegenwirken. „Berufsorientierung hat sich verändert, dafür haben wir spezielle Programme entwickelt, um Kinder in unser Haus zu bekommen. Zwischen 1000 und 1500 Schülern besuchen mittlerweile jedes Jahr unser Unternehmen und es gelingt uns, viele Kinder und Jugendliche für die Technik zu begeistern“, so Fill.

Lehre digital und human

„Im März 2020 standen wir vor der Frage, dehen wir die Krise als Chance und Lehren wir spontan digital? Wir haben die Herausforderung angenommen, mit dem Vorteil, dass E-Learning bei uns bereits Standard war, 2008 wurde damit gestartet. Wir haben aktuell 4250 aktive E-Learning-Nutzer, 210 aktive Kurse und 120 E-Learning-Trainer. Der Auftrag an die Betriebe ist aber trotzdem auch künftig, in der Praxis zu lehren, wir müssen alle Sinne ansprechen, der richtige Methodenmix aus Präsent und Digital ist gefragt. Außerdem geht Arbeit nicht ohne Freude“, schloss Bettina Huemer, Leiterin der Lehrlingsausbildung bei der Fronius International GmbH. 

Die Referenten v. l.: Spiel, Fill, Huemer und Riegler-Picker.
© Wiesler Die Referenten v. l.: Spiel, Fill, Huemer und Riegler-Picker.

Das könnte Sie auch interessieren

Logo

SHFT 2021 – Lost in Transformation? Der Rettungsring für die Digitale Transformation

Die digitale Transformation ist da und alle haben die Chance, sie aktiv mitzugestalten. Die oö. Standortagentur Business Upper Austria hat unter Federführung des IT-Clusters einen Digitalisierungs-„Rettungsring“ für alle Branchen entwickelt. Auf dem Programm stehen auch Beratungsgespräche. mehr

Gewinnspiel der oö. Gartengestalter

Gartengestalter übergaben Weber-Griller

Philipp Schöfer ist der glückliche Gewinner beim Gewinnspiel im Rahmen der Messe Jugend und Beruf mehr

WKOÖ

klickundguat: online Speisen und Lebensmittel zum Kunden

Das Online-Shopsystem klickundguat der Fachgruppen Gastronomie und Hotellerie sowie der Landesinnung OÖ der Lebensmittelgewerbe erschließt neue Kundenschichten. mehr