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KTM-Vorstandsvorsitzender Stefan Pierer: Starre Arbeitszeitbestimmungen benachteiligen die österreichischen Arbeitgeber

Anhand folgender Beispiele zeigt KTM-Vorstandsvorsitzender Stefan Pierer gemeinsam mit WKO-Vizepräsidentin Doris Hummer die akuten Probleme, die dem international tätigen, oberösterreichischen Leitbetrieb KTM wegen der unflexiblen Arbeitszeitbestimmungen in Österreich erwachsen.

© Mozart

Motorsport 

Maßgeblich für die Personaleinsatzplanung ist die Taktung über den offiziellen Rennkalender. Zu den Spitzenzeiten kann der Personalbedarf nie genau im Vorhinein geplant werden. 

Bedingt durch den Ablauf an einem Rennwochenende (Testen/Qualifikation/Rennen) gibt es neben intensiven Arbeitsphasen für das Rennteam ebenso längere Erholungsphasen. Umfang und Intervall der Einsatzzeit ist sehr variabel und damit de facto nicht planbar. Je nach Rennverlauf und Witterung sind starke Schwankungen gegeben.  

Sind Reparaturen bzw. Umbauten am Motorrad zwischen Training, Qualifikation und dem Rennen notwendig, so erfolgt dies auch außerhalb der normalen Arbeitszeiten! 

Schlussfolgerungen: 

  • Ausweitung der täglichen Höchstarbeitszeit von 10 auf 12 Stunden
  • Vereinfachung der Bedingungen für Sonderüberstunden 12/60

Customer Service – Kundendienst (Händlerbetreuung) 

Rufbereitschaft in Verbindung mit inländischen Feiertagen und Wochenenden. Stefan Pierer: „Dieser Dienst ist für KTM absolut notwendig, um den Service für unser globales Händlernetz sicherzustellen. Er ist ein wesentlicher Erfolgsfaktor des Unternehmens und ein echter Wettbewerbsvorteil. Wenn ein internationaler Händler österreichisches Know-how benötigt, dann müssen wir in der Lage sein, ihn unverzüglich zu unterstützen.” 

Schlussfolgerungen: 

  • Rufbereitschaft an gesetzlichen Feiertagen und Wochenenden muss im Rahmen der Arbeitsruhegesetz-Verordnung möglich sein, um die Betreuung des internationalen Händlernetzes sicherzustellen und somit das Experten Know-how in Österreich halten zu können.  

Spannungsfeld: Arbeitszeitliche Rahmenbedingungen im Angestelltenverhältnis in Österreich versus flexible Arbeitszeitgestaltung im internationalen Umfeld beim Mitbewerb           

„Als österreichischer Arbeitgeber sind wir benachteiligt, da häufig aus dem Ausland akquiriert wird. Zusätzlich sind wir mit dem Wunsch von Bewerbern auf Beschäftigung auf Basis Werkvertrag anstatt Angestelltenvertrag konfrontiert”, so KTM-Chef Pierer. 

Schlussfolgerungen: 

  • Österreichische Unternehmen sind im internationalen Vergleich ständig mit unterschiedlichen Voraussetzungen in Bezug auf Arbeitszeitbestimmungen und durchschnittlich geleisteter Jahresarbeitszeit konfrontiert. Weiters liegen große Unterschiede bei der Handhabung von Arbeitszeit und Arbeitnehmerschutz vor.

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