th share video content contact download event event-wifi cross checkmark close xing wko-zahlen-daten-fakten wko-wirtschaftrecht-und-gewerberecht wko-verkehr-und-betriebsstandort wko-unternehmensfuehrung wko-umwelt-und-energie wko-steuern netzwerk wko-innovation-und-technologie wko-gruendung-und-nachfolge wko-bildung-und-lehre wko-aussenwirtschaft wko-arbeitsrecht-und-sozialrecht Twitter search print pdf mail linkedin google-plus Facebook whatsapp arrow-up arrow-right arrow-left arrow-down calendar user home icon-gallery Flickr Youtube Instagram pinterest skype vimeo snapchat
news.wko.at

Der Mensch im Mittelpunkt

Oö. Arbeitskräfteüberlasser bekennen sich zu eigenem Ethik-Kodex. Berufsgruppensprecher Danner: Gesteigertes Qualitätsbewusstsein und mehr Verständnis für unsere Leistung stehen im Vordergrund

Arbeitskräfteüberlasser
© AdobeStock

Zeitarbeit war schon immer ein probates Instrument, um Auftragsspitzen abzudecken bzw. Sonderleistungen zu erbringen. In Zeiten, in denen die Unternehmen zunehmend Probleme bekommen, den Fachkräftebedarf zu decken, rücken die heimischen Arbeitskräfteüberlasser noch stärker in die Rolle einer bedeutenden Schlüsselbranche. 

Für eine positive Konjunkturentwicklung ist Zeitarbeit als Drehscheibe am Arbeitmarkt unverzichtbar, rückt Hermann Danner als Berufsgruppensprecher die oö. Arbeitskräfteüberlasser in den Blickpunkt. Oberösterreich ist mit einem Anteil von knapp einem Viertel der Arbeitskräfte und 253 Überlassern die Zeitarbeithochburg Österreichs. Diese Unternehmen bieten alleine in Oberösterreich über 25.000 Menschen einen Arbeitsplatz und erwirtschaften pro Jahr über eine Mrd. Euro Umsatz. Pro Jahr werden rund 70.000 Überlassungen abgewickelt. Etwa die Hälfte aller Überlassenen wandert nach ihrem Einsatz in den Personalstamm der Beschäftiger. 

Danner: „Als Personaldienstleister sind wir uns der Verantwortung für unsere Mitarbeiter und Kunden bewusst und fühlen uns festen ethischen Grundsätzen verpflichtet“. Diese für die meisten in der Branche ohnehin bereits gelebte Praxis haben die Arbeitskräfteüberlasser nun in einem eigenen Ethik-Kodex festgeschrieben, um diese Werte für alle nachvollziehbar zu machen. Danner: „Wir wollen damit zu einem noch besseren Qualitätsbewusstsein in unserer Branche, vor allem aber auch zu mehr Verständnis für unsere Arbeit in der breiten Öffentlichkeit beitragen.“

Fairness und Vertrauen stehen neben fachlicher Kompetenz besonders im Vordergrund, untermauert Danner, dass faire Arbeitsbedingungen für die Mitarbeiter sowie ein respektvoller Umgang mit Kunden, Mitbewerbern und sonstigen Partnern in Politik und Wirtschaft der Branche ein besonderdes Anliegen sind. „Mit dem Arbeitskräfteüberlassungsgesetz und dem eigenen Branchenkollektivvertrag haben wir in Österreich bereits die klarsten Richtlinien für Zeitarbeit in ganz Europa“, so Danner, der darin eine solide Basis dafür sieht, dass die Arbeitskräfteüberlasser als zuverlässige Partner für die oö. Wirtschaft agieren können. „Wir führen Arbeitnehmer, teilweise nach gezielter Ausbildung und Schulung mit den Unternehmen zusammen und schaffen damit einen Mehrwert für alle Beteiligten.“

Der neue Ethik-Kodex, der unter www.zeitarbeit-ooe.at zum Download bereit steht, soll zur Imagesteigerung beitragen und „unserer Branche jenen Stellenwert in der Gesellschaft, auf dem Arbeitsmarkt sowie in der gesamten Öffentlichkeit verleihen, denn wir uns gemeinsam erarbeitet und verdient haben“, sagt Danner.

Arbeitskräfteüberlasser
© Arbeitskräfteüberlasser

Das könnte Sie auch interessieren

  • Information und Consulting
Mann auf einem Rübenfeld mit Drohne

Agraranalyse per Drohne

Längst hat auch in der Landwirtschaft die Digitalisierung Einzug gehalten: Drohnen können Unsichtbares sichtbar machen. mehr

  • Industrie
V. l.: Spartengeschäftsführer Josef Schachner-Nedherer, Spartenobmann Günter Rübig und Erich Frommwald, Vorsitzender der Strategiegruppe Energie und Klima der Sparte Industrie.

Industrie braucht Versorgungssicherheit, realistische Klimaziele und wettbewerbsfähige Preise

Gerade für Oberösterreich als Industriebundesland Nummer eins im heimischen Ranking ist die künftige Ausrichtung der Energie- und Klimapolitik in Europa von entscheidender Bedeutung. Dabei stellt die stabile und wettbewerbsfähige Versorgung mit Energie einen wesentlichen Faktor zur Sicherung des Wirtschaftsstandorts und damit auch die vielen tausenden Arbeitsplätze dar. mehr