th share video content contact download event event-wifi cross checkmark close xing whatsapp wko-zahlen-daten-fakten wko-wirtschaftrecht-und-gewerberecht wko-verkehr-und-betriebsstandort wko-unternehmensfuehrung wko-umwelt-und-energie wko-steuern netzwerk wko-innovation-und-technologie wko-gruendung-und-nachfolge wko-bildung-und-lehre wko-aussenwirtschaft wko-arbeitsrecht-und-sozialrecht Twitter search print pdf mail linkedin google-plus Facebook arrow-up arrow-right arrow-left arrow-down calendar user home icon-gallery icon-flickr icon-youtube icon-instagram pinterest skype vimeo snapchat
news.wko.at
Mein WKO

2020 wird das Jahr der großen Veränderungen: Sieben Handlungsfelder für Unternehmen

Die WKOÖ-Fachgruppe UBIT hat die auffallendsten und häufigsten Anfragen an die IT- und Beratungsunternehmen in Oberösterreich des abgelaufenen Jahres zusammengefasst und analysiert. Daraus lassen sich Trends ableiten, die im kommenden Jahr alle oberösterreichischen Unternehmen betreffen werden. Das sind die wichtigsten sieben Trends.

Würfel
© AdobeStock.com

„Aufgrund unserer Gespräche mit unseren Mitgliedern, den oö. Unternehmensberatern und IT-Unternehmen, im Jahr 2019 sind wir davon überzeugt, dass in Oberösterreich ein Knick hin zu einer starken Veränderung stattgefunden hat und wir uns jetzt in einer Zeit befinden, in der Veränderungen in ihrem Ausmaß und ihren Auswirkungen nicht mehr begreifbar sind. Das macht Prognosen und Entscheidungen umso schwieriger“, sagte Markus Roth, Obmann der Fachgruppe Unternehmensberatung, Buchhaltung und Informationstechnologie (UBIT) in der WKOÖ, bei der Präsentation der Trends 2020.

Markus Roth
© WKOÖ

Markus Roth: „Der Trend zur spezialisierten Beratung wird sich weiter fortsetzen, der Berater wird in allen Bereichen, die nicht zum Kerngeschäft gehören, zum unverzichtbaren Begleiter des Unternehmens und auch im Kerngeschäft wird der Berater zum Erfolgsbegleiter, wenn es um den Anstoß und die Umsetzung von Veränderungen und Innovationen geht.“

  1. Virtualisierung des klassischen Business: Anstatt zu bauen und physische Dienstleistungen zu erbringen, konzentrieren sich Unternehmen mehr und mehr auf das Bereitstellen des angewandten Wissens. „Der 3-D-Druck ist gerade dabei, eine Revolution auszulösen“, so Markus Roth.
  2. Keine Angst vor Künstlicher Intelligenz und dem Internet der Dinge: „Künstliche Intelligenz hat sich in wenigen Jahrzehnten von reiner Fantasie in unseren beruflichen Alltag vorgearbeitet“, so Roth. „Von lernenden Systemen erwarten wir erhebliche Produktivitätszuwächse. Wer jetzt aufspringt, der ist noch vorne dabei, aber schon lange kein Vorreiter mehr!“
  3. Für IT-Sicherheit sorgen: 100 Prozent der Netzwerkbetreuungsfirmen, mit denen Markus Roth im letzten Jahr gesprochen hat, berichteten über Cybercrime-Attacken bei deren Kunden. Die Angriffe auch gegen Kleinunternehmen werden gezielter und deren Abwehr aufwändiger. Unternehmen sollten daher so rasch wie möglich eine geeignete Sicherheitsstrategie entwickeln.
  4. Auf veränderte Arbeitsweisen reagieren: Die nach 1980 Geborenen wollen anders arbeiten. Sie wuchsen als erste in einer Welt der Digitalisierung auf, mit völlig neuen Technologien der Kommunikation und des Austauschs. „Die Flexibilität im Job wird zur neuen Norm“, so Roth.
  5. Modernes Personalmanagement: Junge talentierte Mitarbeiter sind Schlüsselfaktoren für den Erfolg mit besonderen Ansprüchen. Gleichzeitig ist die Erfahrung der Älteren unschätzbar. „Eine Riesen-Herausforderung für die Unternehmer von heute“, konstatiert Roth. „Heute muss ein Unternehmer bis zu vier verschiedene Generationen gleichzeitig führen, die vor allem komplett unterschiedlich kommunizieren und völlig unterschiedliche Vorstellungen haben.
  6. Marketing ist online und mobil: „Das Marketing in der digitalen Welt explodiert gerade“, so Roth. Die meisten Anfragen in Richtung Veränderung des digitalen Auftritts im letzten Jahr gingen dabei in Richtung „mobile first“, digitale Services und Integration von Unternehmensschnittstellen. Vor allem im B2C-Bereich ist das Handy das fast alleinige Kommunikationsgerät – B2B ist da noch weit traditioneller.
  7. Kaufmännisches Know-how immer wichtiger: „Fehler im kaufmännischen Bereich werden nicht mehr verziehen“, sagt Markus Roth und rät dazu, sich rechtzeitig externes Know-how zu sichern oder kaufmännisches Wissen zuzukaufen. 
„Die heutigen Unternehmensberaterinnen und -berater helfen nicht nur dabei, WAS geändert werden soll, sondern zeigen vor allem das WIE, also den optimalen Weg auf, damit Unternehmen zum Erfolg kommen.“
Markus Roth

Das Radar des WKO Fachverbands UBIT veranschaulicht das hohe Wachstum der Branche. Dem nominellen österreichischen Wirtschaftswachstum von 4,4 Prozent für das Jahr 2018 steht ein Umsatzwachstum von 9,9 Prozent beim Fachverband UBIT gegenüber. Das stärkste Wachstum verzeichnet 2018 die Berufsgruppe der Unternehmensberater. Sie erreichen ein Umsatzplus von 12,9 Prozent auf 5,68 Mrd. Euro. Der Umsatz der Informationstechnolgiebetriebe wächst um 9,5 Prozent auf 26,25 Mrd. Euro und ist somit weiter die umsatzstärkste Berufsgruppe. In der Berufsgruppe Buchhaltung stieg der Umsatz 2018 im Durchschnitt um 7,7 Prozent auf 2,39 Mrd. Euro.

In Oberösterreich gibt es aktuell 8446 Mitglieder in der Fachgruppe UBIT. Im Vergleich dazu waren es 2001 3660.





Das könnte Sie auch interessieren

Die Fachgruppe OÖ des Energiehandels unterstützt die Ölheizungsbesitzer.

Eine gemeinsame Linie finden

Im Zusammenhang mit der „Adieu Öl“-Initiative des Landes OÖ plädiert die Fachgruppe OÖ des Energiehandels für eine sachliche Auseinandersetzung mit der Thematik, um eine gemeinsame Linie zu finden. mehr

upperfuture

Menschen sichern touristisches Gesamterlebnis in OÖ

Mit dem upperfuture day erfolgte am 21. November die Premiere des Innovationstages für den Tourismus in Oberösterreich. Im Fokus standen dabei die Menschen im Tourismus und ihre Perspektiven in einer Zeit des gesellschaftlichen und digitalen Wandels. mehr