th share video content contact download event event-wifi cross checkmark close xing whatsapp wko-zahlen-daten-fakten wko-wirtschaftrecht-und-gewerberecht wko-verkehr-und-betriebsstandort wko-unternehmensfuehrung wko-umwelt-und-energie wko-steuern netzwerk wko-innovation-und-technologie wko-gruendung-und-nachfolge wko-bildung-und-lehre wko-aussenwirtschaft wko-arbeitsrecht-und-sozialrecht Twitter search print pdf mail linkedin google-plus Facebook arrow-up arrow-right arrow-left arrow-down calendar user home icon-gallery icon-flickr icon-youtube icon-instagram pinterest skype vimeo snapchat
news.wko.at
Mein WKO

Extreme Teuerung bedroht Existenzen: 1,34 Mrd. Zuschuss

Der am Mittwoch präsentierte Unternehmens-Energiekostenzuschuss unterstützt die österreichischen Unternehmen mit 1,34 Mrd. Euro. Ab Ende Oktober kann man sich registrieren lassen.

Energiepreise
© AdobeStock.com

Abgewickelt wird der Zuschuss von der aws, der Förderbank des Bundes. Dort wird man sich ab Ende Oktober bis Mitte November registrieren können, die formale Antragstellung ist ab Mitte November möglich. Die Auszahlung der Förderungen hat Wirtschaftsminister Martin Kocher noch in diesem Jahr in Aussicht gestellt. 

Gefördert werden Unternehmen, die im vergangenen Jahr oder im Förderzeitraum Februar bis September 2022 mindestens drei Prozent ihres Produktionswertes oder ihres Umsatzes für Energie ausgegeben haben. Ausgenommen von diesem Kriterium sind Unternehmen bis maximal 700.000 Euro Jahresumsatz. Insgesamt gibt es vier Förderstufen. 

1. Stufe: Es werden Mehrkosten für Strom, Erdgas und Treibstoffe mit 30 Prozent der Preisdifferenz zum Vorjahr gefördert. Die Zuschussuntergrenze beträgt 2.000 Euro.

2. Stufe: Hier müssen sich die Preise für Strom und Erdgas zumindest verdoppelt haben. In diesem Fall werden bis zu 70 Prozent des Vorjahresverbrauchs mit max. 30 Prozent gefördert. Die maximale Förderhöhe beträgt hier 2 Mio. Euro. Treibstoffe können in dieser Stufe nicht gefördert werden.

Ab Stufe 3 müssen Unternehmen zudem zusätzlich einen Betriebsverlust aufgrund der hohen Energiekosten vorweisen. Hier sind maximale Zuschüsse von bis zu 25 Mio. Euro möglich.

In Stufe 4 können nur ausgewählte Branchen, wie beispielsweise Stahlhersteller, unterstützt werden. Hier sind maximale Zuschüsse von bis zu 50 Mio. Euro möglich.

Zusätzlich zum Energiekostenzuschuss für Unternehmen werden Kleinst- und Kleinbetriebe im Rahmen eines Pauschalfördermodells gefördert. Herangezogen werden die Energiekosten und diese sollen halbiert werden. Davon werden 30 Prozent pauschaliert nach Stufen gefördert. Die Zuschusshöhe nach der Pauschalierung beträgt mindestens 300 Euro (dies entspricht 2.000 Euro Energiekosten) und maximal 1.800 Euro (bei 12.000 Euro Energiekosten).

Energiesparen Voraussetzung

Um anspruchsberechtigt zu sein, müssen sich Unternehmen aber Energiesparmaßnahmen unterwerfen. Dazu gehören Regeln für Beleuchtung, Heizung im Freien und neue Tür-Regeln. 

Das könnte Sie auch interessieren

Gewinnabschöpfung

Wertschöpfen statt Abschöpfen!

WKOÖ-Präsidentin Hummer zur Abschöpfung von „Übergewinnen“: „Cost Plus-Modell wäre der bessere Weg“ mehr

v

Landeshaushalt mit Zukunftsfonds und Neuverschuldung

Das Land OÖ plant für 2023 einen Zukunftsfonds für Klimaneutralität und Digitalisierung in Höhe von 200 Mio. Euro. mehr

33. Jugend & Beruf war ein voller Erfolg

Die diesjährige Jugend & Beruf ist zu Ende und die Wirtschaftskammer Oberösterreich als Veranstalter und das Land Oberösterreich als Fördergeber können sich in einer ersten Bilanz darüber freuen, dass die 33. Messeauflage erfreuliche Höchstwerte gebracht hat. mehr