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WKNÖ fordert für Karfreitags-Regelung einen Kostenausgleich

Wirtschaftskammer NÖ-Präsidentin Sonja Zwazl: „Ein halber Feiertag ist zwar besser als ein ganzer. Die Mehrkosten dürfen nicht auf die Betriebe abgewälzt werden.“

Sonja Zwazl
© Gabriele Moser Sonja Zwazl fordert einen Kostenausgleich für die Betriebe.

Die heute von der Bundesregierung vorgestellte Neuregelung des Karfreitags bedeutet für die Unternehmen eine zusätzliche Mehrbelastung — österreichweit wird mit zwischen 200 und 300 Millionen Euro gerechnet. „Das ist zwar um die Hälfte weniger als bei einem ganzen Feiertag. Dennoch fordern wir von der Bundesregierung einen Ausgleich für die entstehenden Mehrkosten“, so Wirtschaftskammer NÖ-Präsidentin Sonja Zwazl. 

Von der neuen Regelung sind vor allem der Handel, der Tourismus und die Industrie betroffen. Deswegen ist es für die WKNÖ-Präsidentin wichtig, dass die Handelsbetriebe zumindest die Geschäfte offenhalten dürfen, um nicht noch weitere Umsatzeinbußen hinnehmen zu müssen.

Auch für den Tourismus sei natürlich gerade das Osterwochenende ein Umsatzbringer, der durch die neue Regelung mit höheren Personalkosten nicht geschwächt werden darf. Und auch die Industriebetriebe werden durch höhere Zuschläge bei der Schichtarbeit massiv getroffen.

„Gerade vor dem Hintergrund des steigenden internationalen Wettbewerbs und der Tatsache, dass Österreichs Wirtschaft hier mit der Vielzahl an Feiertagen schon jetzt einen Wettbewerbsnachteil hat, darf es ganz einfach zu keiner weiteren Mehrbelastung für unsere Betriebe kommen“, so Zwazl zur neuen Regelung.

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