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Zusätzliches freiwilliges Poly-Jahr verhindert Sackgassen

Forderung nach Pflichtfach Berufsorientierung

Porträtfoto
© Josef Bollwein Sonja Zwazl, Präsidentin der Wirtschaftskammer Niederösterreich, fordert die bestmögliche Unterstützung für Schülerinnen und Schüler.

Als „wichtige zusätzliche Chance für Jugendliche, die auf ihrem Bildungsweg vielleicht einmal falsch abgebogen sind und eine zweite Chance verdienen“, begrüßt Sonja Zwazl, die Präsidentin der Wirtschaftskammer Niederösterreich (WKNÖ), die von Bildungsminister Heinz Faßmann angekündigte Wiedereinführung eines freiwilligen 10. Schuljahres an den Polytechnischen Schulen. „Damit wird die Durchlässigkeit im Bildungssystem gestärkt, aktuell bestehende Sackgassen durch eine nicht passende Schulwahl werden vermieden“, so Zwazl. 

Der Aspekt der Berufsorientierung in den Schulen werde mit der Möglichkeit der freiwilligen Wiederholung gestärkt. Das sei auch für Niederösterreichs Unternehmen im Hinblick auf den bestehenden Fachkräftemangel wesentlich, betont Zwazl. „Die WKNÖ-Forderung nach einem Pflichtfach Berufsorientierung an allen Schultypen, insbesondere auch an den AHS, bleibt aber weiter aufrecht.“

Ausdrücklich von der WKNÖ-Präsidentin unterstützt werden auch die in den Mittelschulen künftig vorgesehenen Leistungsgruppen. Jede Pflichtschulabgängerin, jeder Pflichtschulabgänger müsse selbstverständlich über Kompetenzen wie Lesen, Schreiben und Rechnen verfügen, so Zwazl. „Zugleich ist und bleibt es ständige Herausforderung unseres Schulsystems, die Schülerinnen und Schüler bestmöglich zu unterstützen und insbesondere ihre individuellen Stärken und Talente optimal ‚zum Blühen‘ zu bringen. Denn nicht die Schwächen, sondern die jeweiligen persönlichen Talente sind der Schlüssel zum Erfolg.“

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