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Fairer Wettbewerb ist Dauerauftrag

Von WKNÖ-Präsidentin Sonja Zwazl

Porträtfoto von WKNÖ-Präsidentin Sonja Zwazl.
© Gabriele Moser

Niederösterreichs Unternehmen stehen für höchste Qualität, sie scheuen keinen Wettbewerb. Aber dieser Wettbewerb muss fair sein. Und Fairness-Defizite gibt es leider auf unterschiedlichen Ebenen:

  • Etwa bei Unternehmen, die über die Grenze hereinarbeiten, aber sich nicht an die gesetzlichen Vorgaben halten. Wer sich nicht an die Regeln hält, der muss Konsequenzen spüren.

  • Etwa bei internationalen Versandfirmen, die es schaffen, Milliarden-umsätze in Europa zu lukrieren, dafür aber kaum Steuern zu zahlen. Ein Problem, das dringend Abhilfe verlangt. 

  • Und da gibt es natürlich auch noch andere Bereiche, etwa in der Verkehrswirtschaft oder im Tourismus, wo versucht wird, Möglichkeiten der Digitalisierung zu nutzen, um Rechtslagen auszureizen, zu umgehen und damit jedenfalls die Fairness im Wettbewerb auszubremsen.


Der Einsatz für einen fairen Wettbewerb ist für uns als Wirtschaftskammer Dauerauftrag. Das heißt nicht, dass jedes Problem gleich ansatzlos zu lösen wäre. Vieles ist äußerst komplex, vieles auch nur auf EU-Ebene zu lösen. Das befreit aber nicht von der Verpflichtung, Fragen der Fairness dauerhaft im Fokus zu haben. 

Nicht alles, was technisch möglich ist, ist auch gut. Und nicht alles, was technisch möglich ist, ist auch erlaubt. Wo unter dem Deckmantel des technischen Fortschritts die Fairness auf der Strecke zu bleiben droht, dort sind wir als Wirtschaftskammer gefordert. Wer das als Verhinderungskultur diffamiert, der liegt schlicht daneben. 

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