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200 Jahre Stahlflaschenproduktion in Kienberg

Mit einem großen Fest für seine Mitarbeiter und ihre Familien feierte das Stahlverarbeitungsunternehmen Worthington Cylinders Austria in Kienberg bei Gaming (Bezirk Scheibbs) sein 200-jähriges Bestehen.

© Worthington

Im Bild von links: AKNÖ-Präsident Markus Wieser, Veit Schmid-Schmidsfelden (WKNÖ-Fachgruppenobmann der Metalltechnischen Industrie), WKNÖ-Präsidentin Sonja Zwazl, Vizebürgermeister Ludwig Hable, Bürgermeisterin LAbg. Renate Gruber, Geschäftsführer Christian Bruckner, Vertriebschefin Gabriele Zeilerbauer, John P. McConnell (Chairman/CEO Worthington Industries), Lily-Claire Reitlinger (ehemalige Eigentümerin), Betriebsleiter Günther Ehrgott, Erika Pruckner (WK-Bezirksstellenobfrau von Scheibbs) sowie die Jubiläumsbuch-Autoren Verena Hahn-Oberthaler und Gerhard Obermüller (beide Rubicom).


Mehr als 140 Tonnen Stahl werden pro Tag in Kienberg zu Druckbehältern verarbeitet. Zu den zentralen Produkten von Worthington zählen Stahlflaschen für Gase, die vor allem im industriellen Bereich ihren Einsatz finden, aber auch Atemluftflaschen. "Nahezu alle Freiwilligen Feuerwehren in Niederösterreich verwenden unsere Flaschen", erzählt Vertriebschefin Gabi Zeilerbauer. "Wir exportieren in mehr als 90 Ländern weltweit und können 12 Sprachen abdecken. Unsere internationalen Kunden schätzen nicht nur die hochwertigen Produkte, sondern auch unsere Zuverlässigkeit – wie etwa die taggenaue Lieferung", so Zeilerbauer weiter. 

Zehn Mal in Folge "Great Place to Work"

Der Worthington Standort Kienberg beschäftigt rund 400 Mitarbeiter, davon 14 Lehrlinge, und erhielt für seine vorbildliche Mitarbeiterführung bereits zehn Mal in Folge die "Great Place to Work"-Auszeichnung. "Wir freuen uns, wenn unsere Mitarbeiter von der Lehre bis zur Pension bei uns bleiben. Es gibt Familien, die schon in vierter oder fünfter Generation bei uns arbeiten", berichtet Betriebsleiter Günther Ehrgott stolz. 

1998 Übernahme durch US-Konzern Worthington

Der Worthington Standort Kienberg ist seit 19 Jahren Teil des US-Konzerns Worthington Industries, Nordamerikas führender Stahlverarbeiter, und gilt heute als Kompetenzzentrum für Stahlflaschen innerhalb des Konzerns. "Seit der Übernahme wurden rund 50 Millionen Euro in die Betriebsstätte und in die Modernisierung der Anlagen gesteckt, um den Standort auch für die Zukunft zu sichern", erklärt Geschäftsführer Christian Bruckner.

900 Gäste feierten das Firmenjubiläum

Unter den rund 900 Festgästen waren auch John P. McConnell, Chef des US-Mutterkonzerns Worthington Industries und Sohn des Firmengründers, und Sonja Zwazl, Präsidentin der Wirtschaftskammer Niederösterreich. Zwazl hob in ihrer Rede nicht nur die Bedeutung des Unternehmens als wichtigen Arbeitgeber in der Region hervor, sondern betonte auch das tolle Zusammenwirken von Beschäftigten und Führungskräften: "Vieles wird hier gelebt, was man sich abschauen kann: Es gibt eine klare Kommunikation und Transparenz innerhalb der Firma und eine hervorragende Unterstützung in der Aus- und Weiterbildung von Fachkräften."

Konzern unterstützt hohe Eigenständigkeit

"Ich freue mich ganz besonders, dass der amerikanische Konzern viele Elemente der österreichischen Unternehmenskultur aktiv unterstützt und das österreichische Unternehmen eine so hohe Eigenständigkeit hat", so WKNÖ-Präsidentin Zwazl.


Geschichte und Entwicklung

Standort
© Worthington

Der Standort Kienberg blickt auf eine bewegte Geschichte zurück: 1817 gründeten Anton und Josef Winter eine Achsenfabrik für Pferdewagen. 1849 übernahm Josef Heiser das Unternehmen und baute es aus. 1911 wurde das Heiser-Werk an die Brüder Ernst und Heinrich Reitlinger verkauft.


Damals
© Worthington

Im Ersten Weltkrieg musste das Unternehmen Granaten herstellen. 1920 wurde die erste Stahlflasche produziert. Von den Nationalsozialisten 1939 enteignet, geriet das Heiser-Werk 1947 unter sowjetische Verwaltung, bis es 1955 an die Familie Reitlinger zurückgestellt wurde.


Heute
© Worthington

1998 übernahm der US-Konzern Worthington Industries den Standort Kienberg. Worthington Industries ist Weltmarktführer bei Druckbehältern und beschäftigt rund 11.000 Mitarbeiter in 84 Werken in 11 Ländern. Im letzten Geschäftsjahr wurde ein Umsatz von 3 Milliarden Dollar erwirtschaftet.


Geschäftsführung
© Worthington

Geschäftsführer Christian Bruckner (l.), Vertriebschefin Gabriele Zeilerbauer und Betriebsleiter Günther Ehrgott blättern in der Festschrift, die zum 200-jährigen Firmenjubiläum erstellt wurde.
Sie sehen den Worthington Standort Kienberg auch für die Zukunft gut aufgestellt.


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