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WKNÖ-Ecker zur Kurzarbeit

„Brauchen bis Ende Juli Entscheidung, wie es weitergeht, sonst droht Personalabbau in Krisenbranchen!“

Portrait Wolfgang Ecker
© Philipp Monihart

Über 17.800 Betriebe mit rund 76.800 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sind derzeit in Niederösterreich in Kurzarbeit. „Viele Branchen, vor allem auch die Produktionsbetriebe, werden aber noch länger unter der Krise leiden und Kurzarbeit in Anspruch nehmen müssen“, ist sich Wirtschaftskammer NÖ-Präsident Wolfgang Ecker sicher und ergänzt: „Aus einer österreichweiten Umfrage der Wirtschaftskammern wissen wir ganz genau, was unsere Betriebe wollen: Ein flexibles, möglichst unbürokratisches Modell - und das schnell.“

Ecker fordert daher, dass die Corona-Kurzarbeit für alle Unternehmen bis 30. September 2020 gelten soll. Auch für jene, die vor dem 1. April 2020 Kurzarbeit beantragt haben: „Dafür brauchen wir schnell, bis spätestens Ende Juli, eine Einigung zwischen den Sozialpartnern und der Bundesregierung. Erstens müssen unsere Unternehmen wissen, wie es Ende September weitergeht und zweitens muss sich auch das AMS darauf einstellen können.“

Die Wirtschaftskammer NÖ fordert außerdem ab 1. Oktober 2020 ein Kurzarbeitsmodell, das stets für sechs Monate beantragt und auf bis zu 24 Monate verlängert werden kann. Das Genehmigungsverfahren muss einfach und schnell sein - eine Einzelfallprüfung soll verhindert werden.

„Ganz wichtig beim neuen Modell ist uns Flexibilität: Wenn ein Betrieb keine Perspektive der Vollauslastung hat und sonst gefährdet wäre, muss es möglich sein, mit vermindertem Personal die Kurzarbeit auch ab 1. Oktober fortzusetzen. Die Arbeitgeber sollen weiterhin nur für das zahlen, was gearbeitet wird“, so der WKNÖ-Präsident. 

Verknüpfung von Kurzarbeit und Weiterbildung 

Auch das Thema Weiterbildung ist für Wolfgang Ecker Voraussetzung für ein erfolgreiches neues Kurzarbeitsmodell: „Kurzarbeit muss mit Weiterbildungsmaßnahmen der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer verknüpft sein. Auch hier braucht es mehr Flexibilität, aber auch die Bereitschaft der ArbeitnehmerInnen.“ 

Die WKNÖ setzt bereits stark auf Weiterbildung und hat bereits das Angebot der bewährten WIFI NÖ-Bildungsschecks ausgebaut. „Alle EPU erhalten einen Bildungsscheck in Höhe von 100 Euro. Für Mitgliedsbetriebe ab mindestens einem Beschäftigten wird der Bildungsscheck heuer von 100 auf 300 Euro verdreifacht. Außerdem erhalten die WIFI-Stammkunden (Mitglieder mit einem WIFI Jahresumsatz von 2.000 Euro) einen Stammkunden-Bonus: eine Gutschrift in Höhe von fünf Prozent des Jahresumsatzes, insgesamt bis zu 3.000 Euro“, so WKNÖ-Präsident Wolfgang Ecker.

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