th share video content contact download event event-wifi cross checkmark close xing wko-zahlen-daten-fakten wko-wirtschaftrecht-und-gewerberecht wko-verkehr-und-betriebsstandort wko-unternehmensfuehrung wko-umwelt-und-energie wko-steuern netzwerk wko-innovation-und-technologie wko-gruendung-und-nachfolge wko-bildung-und-lehre wko-aussenwirtschaft wko-arbeitsrecht-und-sozialrecht twitter search print pdf mail linkedin google-plus facebook whatsapp arrow-up arrow-right arrow-left arrow-down calendar user home
news.wko.at

Wissenswertes zum Jahresabschluss

Kapitalgesellschaften haben die Verpflichtung ihre Jahresabschlüsse binnen neun Monaten nach dem Bilanzstichtag beim Firmenbuchgericht offenzulegen. Falls dieser der 31.12.2017 war, muss die Bilanz bis 30.9.2018 eingereicht werden.

Jahresabschluss
© Fotolia

Was ist der Bilanzstichtag?

Der Bilanzstichtag ist der Tag, auf den man sich bei der Erstellung der Bilanz am Ende des jeweiligen Wirtschaftsjahres bezieht. Meistens ist das Ende des Wirtschaftsjahres mit dem Ende des Kalenderjahres (31.12.) ident. Das muss aber nicht zwangsläufig zutreffen.

Wann muss die Bilanz eingereicht werden?

Der Jahresabschluss ist spätestens binnen neun Monaten ab dem Bilanzstichtag beim zuständigen Firmenbuchgericht einzureichen. Ansonsten droht eine Strafe. Falls der Jahresabschluss (31.12.2017) gleichzeitig der Bilanzstichtag war, muss die Bilanz bis 30.9.2018 eingereicht werden, auch wenn dieser Tag – wie heuer – ein Sonntag ist.

Wer muss seine Bilanz einreichen?

Verpflichtet zur Einreichung des Jahresabschlusses beim Firmenbuchgericht sind Kapitalgesellschaften (GmbH, AG, SE etc.), verdeckte Kapitalgesellschaften (z.B. GmbH & Co KG), Zweigniederlassungen von ausländischen Kapitalgesellschaften (z.B. Ltd.) und Genossenschaften, wenn sie bestimmte Größenmerkmale überschreiten. Die gesetzlichen Vertreter haben den Jahresabschluss zu unterzeichnen und anschließend einzureichen. Danach werden diese in die Urkundensammlung aufgenommen und sind beim Firmenbuchgericht einsehbar.

Kleinstkapitalgesellschaften dürfen keine Investmentunternehmen oder Beteiligungsgesellschaften sein. Eine kleine beziehungsweise mittelgroße Kapitalgesellschaft liegt vor, wenn mindestens zwei der drei in der Tabelle genannten Kriterien erfüllt werden.

Was muss eingereicht werden?

Der Umfang der Offenlegung bestimmt sich danach, ob es sich um eine kleinst, kleine, mittelgroße oder große Kapitalgesellschaft handelt.
Tipp: Kontaktieren Sie Ihren Steuerberater!

Wie muss die Bilanz eingereicht werden?

Die Einreichung des Jahresabschlusses hat grundsätzlich elektronisch zu erfolgen. Ein Wahlrecht (zwischen Papierform oder elektronisch) haben nur Kapitalgesellschaften mit einem Jahresumsatz bis zu 70.000 Euro.

Welche Sanktionen drohen?

Für die Offenlegung haften die gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft sowie die Gesellschaft selbst.

Erfolgt die Offenlegung nicht bis zum letzten Tag der Offenlegungsfrist, so ist ohne vorausgehendes Verfahren durch Strafverfügung eine Zwangsstrafe von je 700 Euro bis 3.600 Euro über die gesetzlichen Vertreter sowie die Gesellschaft zu verhängen.

Bei Kleinstkapitalgesellschaften sind Zwangsstrafen von je 350 Euro bis 1.800 Euro möglich.

© WKNÖ

Das könnte Sie auch interessieren

  • Service

Neues Vergaberecht in Kraft getreten

Das schon lange erwar­tete Bundesvergabegesetz 2018 (BVergG) wird bei einer Veranstaltung am 19. September vorgestellt. Informieren Sie sich jetzt gleich über alle wichtigen Neuerungen. mehr

  • Service

Jetzt Sanierungsförderung holen!

Auch für 2018 werden thermische Sanierungsmaßnahmen für Betriebe und Private gefördert. 42,6 Millionen Euro stehen heuer für diesen Förderschwerpunkt zur Verfügung. mehr