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Zwazl: „Beste Investition in Zukunft ist Investition in Jugend“

WKNÖ-Präsidentin bei Wirtschaftsparlament: NÖ Wirtschaft steht für Qualität, Innovation, Internationalität und Verlässlichkeit

WKNÖ-Vizepräsident Christian Moser, WKNÖ-Direktor Franz Wiedersich, WKNÖ-Präsidentin Sonja Zwazl, WKNÖ-Vizepräsident Josef Breiter, WKNÖ-Vizepräsident Dieter Lutz und WKNÖ-Vizepräsident Thomas Schaden.
© David Schreiber WKNÖ-Vizepräsident Christian Moser, WKNÖ-Direktor Franz Wiedersich, WKNÖ-Präsidentin Sonja Zwazl, WKNÖ-Vizepräsident Josef Breiter, WKNÖ-Vizepräsident Dieter Lutz und WKNÖ-Vizepräsident Thomas Schaden.

Ein klares Bekenntnis zur Sozialpartnerschaft und zur Europäischen Union, Forderungen nach einem weiteren Bürokratieabbau, Steuersenkungen und einem Aus für die kalte Progression, sowie ein Plädoyer für Jugendausbildung und Lehre prägten die Grundsatzrede von WKNÖ-Präsidentin Sonja Zwazl vor dem Wirtschaftsparlament der Wirtschaftskammer Niederösterreich. „Die beste Investition in die Zukunft ist die Investition in die Ausbildung unserer Jugend.“ Neben Senkungen bei der Körperschafts- und Einkommensteuer drängte Zwazl insbesondere auf Anreize für Investitionen. „Und das Aus für die kalte Progression ist ohnehin überfällig.“

Niederösterreichs Wirtschaft verfüge über hervorragende Stärken. „Wir stehen für Qualität. Wir stehen für Innovation. Wir stehen für Internationalität und Verlässlichkeit. Wir stehen für hervorragende Unternehmerinnen und Unternehmer und hervorragende Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.“ Entsprechend brauche Niederösterreichs Wirtschaft auch keinen Wettbewerb zu scheuen, betonte Zwazl. 

NÖ Begabungskompass, Aufwertung des Meisters, Bürokratieabbau

Die WKNÖ unterstütze sie dabei mit zahlreichen Initiativen. Als Beispiele nannte Zwazl etwa den von der WKNÖ initiierten NÖ Begabungskompass, die Aufwertung des Meisters, das Engagement für einen Abbau der Bürokratie und den konsequenten Einsatz für die Lehre. Die Zahl der Lehrlinge im ersten Lehrjahr in Niederösterreichs Unternehmen sei zuletzt um 5,7 Prozent gestiegen, die Zahl der Ausbilderbetriebe mit Lehrlingen im ersten Lehrjahr sogar um 6,3 Prozent. Das WKNÖ-Service für die niederösterreichischen Unternehmerinnen und Unternehmer bleibe trotz der finanziellen Entlastung der WKNÖ-Mitglieder in voller Qualität aufrecht, gespart werde in der Verwaltung, betonte Zwazl. Rund ein Drittel der Ausgaben der WKNÖ fließt in den Bereich Bildung und damit in einen der zentralen Erfolgsfaktoren der niederösterreichischen Unternehmen. 

Österreichs Zukunft kann nur in EU sein

Die Europäische Union sei nicht makellos. Das ändere aber nichts daran, dass Österreichs Zukunft nur in einer gefestigten EU erfolgreich sein könne. „Je mehr Europa auseinanderdriftet, umso mehr lachen sich unsere weltwirtschaftlichen Mitbewerber ins Fäustchen“, so Zwazl. „Nationalistische Tendenzen lehnen wir ab.“

Ebenso klar fiel das Bekenntnis der WKNÖ-Präsidentin zur Sozialpartnerschaft aus, die gerade in Niederösterreich mit gegenseitigem Respekt und Verständnis funktioniere. „Wir gehen in Niederösterreichs Unternehmen mit Wertschätzung füreinander um und diese Wertschätzung bringen wir auch in unsere Sozialpartnerschaft ein.“

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