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Wirtschaftskammer senkt die Kammerumlage 2

Auch bei der Kammerumlage 2 kommt es aufgrund einer Novelle des Wirtschaftskammer-Gesetzes mit Jahreswechsel zu Reduktionen.

© Fotolia

Was ist die Kammerumlage 2 (KU 2)?

Ab 1. Jänner 2019 kommt es zu einer Senkung beim Zuschlag zum Dienstgeberbeitrag. Hier handelt es sich um eine Kammerumlage der Wirtschaftskammer. Der Zuschlag zum Dienstgeberbeitrag wird deshalb auch Kammerumlage 2 genannt. Alle Mitglieder der Wirtschaftskammerorganisation müssen für ihre Dienstnehmer den Zuschlag zum Dienstgeberbeitrag bezahlen.

Wer gilt als Dienstnehmer?

  • Dienstnehmer im Sinne des Einkommensteuergesetzes
  • Freie Dienstnehmer
  • An Kapitalgesellschaften wesentlich beteiligte Personen, wenn die Beschäftigung in der Kapitalgesellschaft sonst alle Merkmale eines Dienstverhältnisses aufweist. (Dies betrifft vor allem Gesellschafter-Geschäftsführer mit einer Beteiligung von mehr als 25 Prozent).

Welche Freigrenze gibt es beim Zuschlag zum Dienstgeberbeitrag (=Kammerumlage 2)?

Es gilt die gleiche Freigrenze wie beim Dienstgeberbeitrag zum Familienlastenausgleichsfonds. Übersteigen die im Kalendermonat ausgezahlten Bruttolöhne nicht den Betrag von 1.460 Euro, so kann dieser Betrag um 1.095 Euro reduziert werden.

So wird die Kammerumlage 2 ermittelt

Was ist die Grundlage für die Ermittlung des Zuschlags zum Dienstgeberbeitrag (KU 2)?

Als Bemessungsgrundlage für den Zuschlag zum Dienstgeberbeitrag ist die Beitragsgrundlage für den Dienstgeberbeitrag zum Familienlastenausgleichsfonds heranzuziehen. Bemessungsgrundlage sind daher sämtliche Arbeitslöhne, die in einem Kalendermonat an oben erwähnte Dienstnehmer gezahlt werden.

Welche Bezüge zählen nicht zur Bemessungsgrundlage?

  • Ruhe- und Versorgungsbezüge: Dazu gehören auch Pensionsabfindungen und begünstigte Bezüge im Rahmen von Sozialplänen.
  • Gesetzliche und freiwillige Abfertigungen (nach dem Abfertigungssystem „alt“).
  • Die im § 3 Abs. 1 Z 10, 11 und 13 bis 21 Einkommensteuergesetz 1988 genannten steuerfreien Bezüge z.B. 60 Prozent für begünstigte Auslandstätigkeiten, Teilnahme an Betriebsveranstaltungen und dabei erhaltene Sachzuwendungen, freie und verbilligte Mahlzeiten, Trinkgelder, Tages- und Nächtigungsgelder, etc.
  • Gehälter und sonstige Vergütungen jeder Art, die für eine ehemalige Tätigkeit an wesentlich Beteiligte (z.B. ehemalige Gesellschafter-Geschäftsführer) gewährt werden.
  • Arbeitslöhne, die an Dienstnehmer gewährt werden, die als begünstigte Personen gemäß den Vorschriften des Behinderteneinstellungsgesetzes beschäftigt werden.
  • Arbeitslöhne von Personen, die das 60. Lebensmonat vollendet haben (ab dem Folgemonat).
  • Nicht zur Bemessungsgrundlage gehören auch die nicht steuerbaren Leistungen des Arbeitgebers gemäß § 26 EStG (z.B. Reisekosten, Tagesgebühren, Auslagenersätze, soweit sie nicht der Lohnsteuer unterliegen).
    Aber Achtung: Das gilt nicht für freie Dienstnehmer und an Kapitalgesellschaften wesentlich beteiligte Geschäftsführer!

Das sparen Sie ab 1. Jänner bei der Kammerumlage 2

Der Zuschlag zum Dienstgeberbeitrag (Kammerumlage 2) setzt sich aus einem Anteil zusammen, den die Wirtschaftskammer Österreich festsetzt, und einem Anteil, den die Wirtschaftskammer Niederösterreich festlegt. Das Wichtige für Sie: Beide Prozentsätze werden ab Jänner gesenkt.

Der Zuschlag zum Dienstgeberbeitrag setzt sich aus einem für alle Bundesländer gültigen Bundeskammeranteil und einem von jeder Landeskammer festgesetzten Anteil zusammen. Der Bundeskammeranteil wird ab dem 1. Jänner 2019 von 0,15 Prozent auf 0,14 Prozent gesenkt.

Auch der Landeskammeranteil für Niederösterreich wird von 0,25 auf 0,24 Prozent gesenkt. Niederösterreichische Betriebe zahlen ab 1. Jänner 2019 insgesamt nur noch 0,38 Prozent, anstatt wie bisher 0,40 Prozent.

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