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Wirtschaft braucht Verlässlichkeit

Von WKNÖ-Präsidentin Sonja Zwazl

Porträtfoto
© Gabriele Moser

Der Tag, an dem ich diesen Kommentar schreibe, ist Montag, der 20. Mai – ein Tag, an dem Vieles aus den Fugen geraten ist und der zeigt, wie wichtig es ist, auf welche Partner man baut.

Für mich liegt in diesem Geschehen ein doppelter Schaden: Erstens, weil es für eine Demokratie nie gut ist, wenn es Ereignisse gibt, die geeignet sind, dass sich Menschen von der Politik abwenden statt sich zu engagieren. Und zweitens, weil die bisherige Regierung für unsere Wirtschaft wichtige und richtige Maßnahmen gesetzt hat, deren Umsetzung jetzt gefährdet erscheint. Es braucht verlässliche Partner, denen man vertrauen kann – so wie wir es in Niederösterreich mit dem Land und in der Sozialpartnerschaft vorleben.

Und im Sinne einer solchen Verläss-lichkeit erwarte ich mir nun auch, dass die vereinbarten Entlastungen für unsere Unternehmen im Zuge der Steuerreform trotz des aktuellen politischen Geschehens umgesetzt werden – denn was sachlich richtig ist, das bleibt sachlich richtig. So wie wir als Wirtschaftskammer unabhängig von politischen Entwicklungen für unsere Unternehmen da sind – mit umfassendem Service von der Rechtsberatung bis zur Außenwirtschaft und mit zahlreichen Initiativen für die Lehre und mehr Fachkräfte für unsere Wirtschaft. 

Verlässlichkeit bedeutet aber auch, kaufmännische Vernunft auch in Wahlkampfzeiten nicht zu vergessen. Die milliardenschweren Wahlkampfzuckerln, die einst in nur einer NR-Sitzung verbraten wurden und an denen wir budgetär noch heute kiefeln, sind da noch in schlechter Erinnerung. So etwas darf sich nicht wiederholen! 

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