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„Kammer muss auch weiterhin Top Services auf Top Niveau anbieten!“

Johannes Schedlbauer folgt auf Franz Wiedersich als neuer Direktor der WirtschaftskammerNiederösterreich.

Die beiden Persone, sitzend, im Gespräch.
© Ersan Ismani Franz Wiedersich, scheidender Direktor der WKNÖ (l.) und Johannes Schedlbauer, neuer WKNÖ-Direktor.

„Der Zugang zum Informationsangebot hat sich zweifellos radikal geändert“, meint der scheidende Wirtschaftskammer-Direktor Franz Wiedersich. Die neuen technischen Möglichkeiten würden einen enormen Einfluss auf das Arbeitsleben ausüben. Lautet die zukünftige Service-Devise in der WKNÖ also „digital first“? Neo-Direktor Johannes Schedlbauer verneint. Es müsse den Mitgliedern freigestellt bleiben, woher sie ihre Infos beschaffen. Zentral sei aber jedenfalls, das digitale und persönliche Serviceangebot der Wirtschaftskammer möglichst optimal zu verschränken: „Es ist sicher ein Vorteil, sich zuerst im Netz zu informieren.“

Für jede nachfolgende persönliche Beratung in der Wirtschaftskammer, sei dies Herausforderung und Chance zugleich, meint Direktor Schedlbauer: „Aufbauend auf dem höheren Wissens-Level des Kunden wird der Beratungserfolg größer.“ 

Expertise sei das, was sich die Mitglieder von der Kammer erwarten: „Wir müssen Top Services auf Top Niveau anbieten.“ Zu den Kernkompetenzen zählt Schedlbauer die Beratung und Unterstützung im Arbeits- und Sozialrecht, im Finanz- und Steuerwesen, sowie im immer komplexer werdenden Umweltbereich. 

„Nicht zu vergessen unsere Außenwirtschaft, die ist ein echtes Asset. Von St. Pölten aus können wir jedem Betrieb den Zugang zur ganzen Welt eröffnen“, ergänzt Wiedersich.
Das mancherorts als zu vielfältig kritisierte WK-Angebot stört Schedlbauer nicht, im Gegenteil: „Unsere Services bilden die Wirtschaftsstruktur ab, entsprechen somit den Bedürfnissen der Betriebe.“ Für das Mitglied zähle allein der konkrete Nutzen.

Breites Feld Interessenvertretung

Schwierig sei es, den Wert der Interessenvertretung zu vermitteln, wissen Schedlbauer und Wiedersich: „Das alles aufzuzeigen, was wir erreicht und noch mehr verhindert haben, ist nur sehr schwer möglich.“  Interessenvertretung sei ein sehr breites Feld, nicht nur auf Gesetze beschränkt. „Mit unseren FunktionärInnen, mit den MitarbeiterInnen bringen wir uns in der gesamten Landesverwaltung mit ein, bei der Förderpolitik, beim Wohn- oder Straßenbau“, sagt Neo-Direktor Schedlbauer. 

Die Abgrenzung zum Service sei dabei oft fließend, weiß sein Vorgänger Wiedersich: „Am Beispiel Flächenwidmung. Da gilt es, die Interessen der Betriebe wahrzunehmen und mit anderen, etwa jenen der Gemeinde, auszugleichen.“ 

Ein Asset ist hier das dualistische WK-System, wo FunktionärInnen mit MitarbeiterInnen eng zusammenarbeiten. Franz Wiedersich freut es, dass hier die Chemie stimmt, „wie wir aus vielen kammerinternen Umfragen wissen“.

Franz Wiedersich und Johannes Schedlbauer verbindet viele Jahre enger Zusammenarbeit in der WKNÖ. Kennzeichnend für beide ist die Freude und Liebe an und zu ihrem Beruf. Die Highlights seiner 18-jährigen Direktoren-Karriere sind für Wiedersich die reibungslose Übersiedlung der WKNÖ-Zentrale nach St. Pölten und die Errichtung des neuen Wissens-und Ausbildungszentrums TedeZ samt New Design University: „Die universitäre Zusammenarbeit von Praxis und Theorie hat Modellcharakter.“  Nicht zu vergessen sei die Mitgliederkontaktoffensive: „Die hat sich unter dem Kürzel MIKO erfolgreich etabliert.“ 

Kammer kommt nicht aus der Mode

Johannes Schedlbauer tritt seine Funktion zu einem Zeitpunkt an, wo vieles im Umbruch ist: „Während die Zahl der Mitglieder ungebrochen steigt, hat sich deren Struktur stark verändert.“ Immer mehr Selbstständige würden lieber „solo“ arbeiten. Dazu kommen neue Einordnungsfragen bei den sogenannten neuen Selbstständigen. „Wer vertritt wen?“, so Schedlbauer, werde auch in Zukunft eine große Frage für die Interessenvertretung sein.

Dabei sei es aber klar, dass nur die Wirtschaftskammer als gemeinsame und entsprechend schlagkräftige Stimme für die Mitglieder sprechen könne. Interessenvertretung sei ein wichtiger Teil unserer Demokratie, ist Schedlbauer überzeugt: „Die Kammer kommt nicht aus der Mode.“


WKNÖ präsentiert neues Führungsteam

Gruppenfoto.
© Andreas Kraus V.l.: Alexandra Höfer, Johannes Schedlbauer und WKNÖ-Präsidentin Sonja Zwazl.

Die Wirtschaftskammer Niederösterreich (WKNÖ) hat ein neues Führungsteam: Mit dem heutigen Tag übernimmt Johannes Schedlbauer seine neue Aufgabe als WKNÖ-Direktor. Ihm zur Seite als WKNÖ-Direktorstellvertreterin steht ebenfalls ab heute die bisherige Leiterin der WKNÖ-Bezirksstelle Lilienfeld, Alexandra Höfer. „Ich freue mich, mit dem neuen Team gut aufgestellt für die Herausforderungen für Niederösterreichs Wirtschaft zu sein“, so WKNÖ-Präsidentin Sonja Zwazl.

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