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Weniger Regelungen, weniger Steuern

Von WKNÖ-Präsidentin Sonja Zwazl

Porträ
© Gabriele Moser


Initiativen für eine Beschleunigung von für den Wirtschaftsstandort wesentlichen Projekten. Befreiungen von kleineren Unternehmen von Betriebsanlagengenehmigungen.
Ein Aus für Golden Plating, also die bisher viel zu häufige Über-Erfüllung von EU-Regelungen samt entsprechenden Nachteilen für unsere Unternehmen im internationalen Wettbewerb. Ein starker Fokus auf die Lehre zur Bekämpfung des Fachkräftemangels, wie ihn die WKNÖ seit Jahren vorlebt und einmahnt. Durch den Einsatz unserer Wirtschaftskammer sind im letzten Jahr einige Weichen in eine gute Richtung für unsere Wirtschaft gestellt worden. Manches ist fertig umgesetzt, anderes verlangt noch Arbeiten an der Finalisierung. Unseren Unternehmen das Leben einfacher zu machen nutzt jedenfalls dem ganzen Wirtschafts- und Arbeitsplatzstandort.

Aber es ist auch noch viel zu tun. Nach wie vor gilt im Verwaltungsstrafrecht das unfaire Kumulationsprinzip, durch das kleinste unabsichtliche Fehler zu oft horrenden Strafen führen. Die im Regierungsprogramm angekündigten Verbesserungen lassen noch auf sich warten. Und nach wie vor landen Gehaltserhöhungen für unsere Beschäftigten durch das Hineinrutschen in höhere Steuerklassen viel zu oft mehr bei der öffentlichen Hand als in den Geldbörsen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Verschiedene Modelle, wie dieser Zustand beseitigt werden könnte, beziffern den kumulierten Steuerentfall 2017 bis 2019 auf der Basis der Steuerdaten und der Inflation seit 2016 mit zwischen 1,2 und 2 Milliarden Euro. Ein Aus für die kalte Progression ist überfällig. Denn von unseren Gehaltserhöhungen muss mehr netto vom brutto bei unseren Beschäftigten bleiben.

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