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"Viele junge Familien kaufen ihre Küchen und Möbel bei uns – bei ihrem Tischler"

Gutes, altes Handwerk stirbt nie aus. Denn auch heute legen Kunden großen Wert auf hochwertige Qualität und Maßanfertigung. Die Firma Weinstabl aus Leopoldsdorf ist genau der richtige Partner dafür.

Tischlermeister Michael Weinstabl macht die Wohnträume seiner  Kundinnen und Kunden wahr.
© Christian Freitag Tischlermeister Michael Weinstabl macht die Wohnträume seiner Kundinnen und Kunden wahr.

„Über Generationen hinweg hat sich ein Unternehmen entwickelt, das sich auf Kompletteinrichtung mit Beratung, Entwurf und Ausführung, Einzelanfertigung von Möbeln, Schlafzimmern, Küchen, Treppen, Galerien, Ordinationen und Büroeinrichtungen sowie  Objektbau fokussiert hat. Wir bürgen für Kompetenz und Erfahrung bei der Fertigung von Möbeln“, beschreibt Tischlermeister und Unternehmer Michael Weinstabl  stolz, worauf seine Tischlerei spezialisiert ist. 

1985 wurde die Waldviertler Tischlerei von Franz Weinstabl, dem Vater des jetzigen Firmenchefs, gegründet. Michael Weinstabl hat 2006 seine Meisterprüfung mit ausgezeichnetem Erfolg absolviert und 2012 die Leitung des Familienunternehmens übernommen: „Unsere Kunden legen Wert auf hochwertige Qualität und Maßanfertigung.“ 19 Mitarbeiter zählt das Unternehmen, davon sechs Lehrlinge. Zwei von diesen Lehrlingen machen die Ausbildung zum Tischlereitechniker. Kommenden September sollen wieder zwei Lehrlinge aufgenommen werden, denn Michael Weinstabl kennt die Schwierigkeiten, Fachkräfte zu finden. Deshalb werden diese selbst im Betrieb ausgebildet. 

Kunden aus der Region und dem Raum Wien

„Regional freuen wir uns über einen deutlichen Zuwachs an Kunden. Viele junge Familien kaufen ihre Küchen und Möbel bei uns. Stolz sind wir über den Auftrag des Neubaus der Apotheke Heidenreichstein oder von Frank Reisen in Waidhofen an der Thaya“, so Michael Weinstabl. Zirka 70 Prozent seiner Kunden kommen jedoch aus dem  Raum Wien. „Dadurch sind meine Mitarbeiter und ich viele Stunden auf der Straße. Der Bau der Waldviertelautobahn ist für uns regionale Unternehmen sehr wichtig, wenn nicht sogar überlebenswichtig“, verkündet der Unternehmer seine Interessen.

Große Möbelhäuser sind für Michael Weinstabl keine Konkurrenz: „Diese stellen keine Gefahr  für uns dar, da sie eher ‚Möbel von der Stange‘ liefern und wir uns durch Individualität abgrenzen können. Wir arbeiten jedoch auch mit einem regionalen Möbelhaus sehr gut zusammen und versuchen eher zu netzwerken anstatt Branchenkollegen als Konkurrenz zu sehen.“

Handwerk und Digitalisierung

Digitalisierung ist auch in der Handwerksbranche angekommen. „Wir wollen Standard-Arbeitsschritte automatisieren und trotzdem individuell bleiben und rationell fertigen“, erklärt der Unternehmer. Durch optimierte Arbeitsschritte können Facharbeiter sich intensiver um die Detailausarbeitung wie etwa dem  Furnierbild oder der Oberflächenherstellung widmen. Die Tischlerei Weinstabl ist derzeit noch in der Umsetzungsphase, die einen enormen Kostenaufwand mit sich bringt: „Man muss modernisieren. Das macht auch vor einem Handwerksbetrieb nicht Halt, unsere Fachkräfte gehen dadurch aber nicht verloren. Wir bemühen uns, dass wir Mitarbeiter entlasten, ihnen jedoch nicht die fachliche Kompetenz nehmen.“

In Zukunft sollen Pläne für Werkstücke besser vorbereitet in die Werkstatt kommen. Standardarbeiten – wie die Fertigung eines Bücherregals oder einer Kommode – können dann schneller vonstattengehen. Mit einer vorbereiteten Stückliste müsste der Tischler nur noch zuschneiden und leimen. Wenn unser Umstellungsprozess abgeschlossen ist, hoffen wir, dass wir für unsere Mitarbeiter einen besseren Arbeitsablauf geschaffen haben“, ist Weinstabl vom Konzept überzeugt.

Hohe Qualität und Maßanfertigung hat bei Firma Weinstabl Priorität.
© Christian Freitag Hohe Qualität und Maßanfertigung hat bei Firma Weinstabl Priorität.



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