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Dem Christkind unter die Arme greifen und in der Region gustieren

Abgesagte Weihnachtsfeiern, keine Christkindlmärkte: Heuer müssen wir im Advent auf viele liebgewonnene Traditionen verzichten. Doch gerade in diesem Corona-Jahr können wir ein starkes Zeichen des Zusammenhalts setzen – gemeinsam.

Weihnachtsstimmung, Lebkuchen
© Adobe Stock
Vier Zentimeter Durchmesser. Zwei Millimeter dick, goldfarben und ein schönes Symbol für Solidarität und Gemeinschaft. Der Zwettler-Taler gehört seit vielen Jahren zur Wirtschaft in der Region – in diesem Jahr erfreut er sich allerdings besonderer Popularität. „Viele Private, aber auch Betriebe in der Region, wie die Privatbrauerei Zwettl, unterstützen die Aktion schon seit Jahren und schenken ihren Mitarbeitern – ebenso wie die Stadtgemeinde selbst – zu Weihnachten Zwettler-Taler“, erzählt Monika Prinz vom Stadtmarketing. Diese können bei rund 100 ortsansässigen Betrieben aller Branchen – allen voran Handel und Gastronomie – eingelöst werden. „Da der Zwettler-Taler im Moment heiß begehrt und nahezu alle Gutscheinmünzen im Umlauf sind, werden demnächst – mit der Unterstützung von NAFES (NÖ Arbeitsgemeinschaft zur Förderung des Einkaufs in Stadtzentren) – 3.000 Stück nachgeprägt. Damit alle, die der Wirtschaft helfen möchten, auch Taler erwerben können“, erklärt Prinz.


Unterstützung – vor allem in Zeiten der Corona-Krise

Für Gutscheine hat sich heuer erstmals auch das Landesklinikum Zwettl als öffentliche Einrichtung und großer Arbeitsgeber in der Region entschieden. „Im Corona-Jahr können viele Veranstaltungen wie Betriebsausflüge und Feiern nicht stattfinden. Um die heimische Wirtschaft zu unterstützen und unseren Mitarbeitern eine kleine Freude zu machen, haben wir für die rund 750 Mitarbeiter unseres Klinikums Wirtshauskulturgutscheine im Wert von je 30 Euro besorgt. Darüber hinaus denken wir auch an, zusätzlich noch Zwettler-Taler zu kaufen“, berichtet Betriebsratsvorsitzende Andrea Kletzl.

Wie wichtig es ist, gerade heuer die heimische Wirtschaft zu unterstützen, weiß auch Rober Leitner, Arbeiter-Betriebsratsvorsitzender von Wittur. Der Betrieb für Aufzugskomponenten mit rund 550 Mitarbeitern am Standort Scheibbs kauft schon seit vielen Jahren für die Mitarbeiter Scheibbser-Schillinge. „Heuer werden wieder rund 30.000 Euro in den Scheibbser-Schilling fließen. Wir haben ein großes Einzugsgebiet, aber weil die Gutscheine bei aktuell 91 scheibbs.IM.PULS Mitgliedsbetrieben aller Branchen – vom Würstelstand bis zum Elektriker – einlösbar sind, freuen sich die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter immer sehr darüber“, weiß Leitner und betont: „Wir sind ein Betrieb, der Solidarität und den sozialen Gedanken lebt, von der Führungsebene bis zum Mitarbeiter. Das ist vor allem in Krisenzeiten besonders wichtig.“

Advent findet die Stadt – Kooperation von Betrieben

„Es war ein langes Hin und Her, doch jetzt haben wir ein innovatives Alternativkonzept für unseren abgesagten Adventmarkt erarbeitet“, freut sich Johann Stixenberger von der Stadtentwicklung Waidhofen/Ybbs. „Damit vermeiden wir größere Menschenansammlungen in einem Quartier und verteilen die Kunden über den ganzen Dezember“, führt Stixenberger weiter aus.  Kunsthandwerks-Aussteller werden mit den ansässigen Handelsgeschäften Kooperationen eingehen. „Unter der Woche werden die Produkte vom Handelsbetrieb verkauft – auf Kommission, an den Wochenenden steht der Produzent selbst im Geschäft und kann seine Waren im direkten Kontakt mit den Kunden an den Mann und die Frau bringen“, erklärt Stixenberger die Details.
Ziel sei es, rund 30 Händler zu motivieren, Partnerschaften einzugehen – „denn 30 Aussteller haben ihr Interesse schon bekundet“, sagt Stixenberger. „Auch wenn die Rahmenbedingungen heuer anders sind, bin ich sicher, dass wir so für die Betriebe und Besucher ein stimmungsvolles Adventangebot schaffen. Im Dezember werden zudem die Winterschanigärten mit weihnachtlichen Angeboten zum Flanieren in unserer Einkaufsstadt einladen.“

Porträtfoto
© Andreas Kraus Franz Kirnbauer, Spartenobmann Handel
„Alles was das Christkind braucht, gibt es in der Region. Unsere Händler punkten mit Kreativität, fachkundiger Beratung sowie einer großen und bunten Palette an hochwertigen Produkten. Ohne den stationären Handel würde es in unseren Ortskernen trist ausschauen. Deshalb: Zeigen Sie Solidarität und kaufen Sie vor Ort!“ 
Porträtfoto
© Tanja Wagner Mario Pulker, Spartenobmann Tourismus und Freizeitwirtschaft
„Corona macht Weihnachtsfeiern nicht unmöglich, sondern verlangt nach Alternativen und kreativen Lösungen. Eine tolle Möglichkeit als Ersatz für eine abgesagte Weihnachtsfeier sind Gutscheine für Ihre Mitarbeiter. Damit bescheren Sie Ihren Mitarbeitern eine schöne Zeit mit ihren Liebsten und unterstützen die schwer gebeutelte Tourismusbranche.“

Hilfreich: Empfehlungen rund um Weihnachtsfeiern in Corona-Zeiten

  • Erstellen Sie ein Konzept zu den Corona-Präventions-Maßnahmen
  • Kontaktieren Sie die Stammkunden und informieren Sie über Möglichkeiten und Rahmenbedingungen in Ihrem Betrieb
  • Bieten Sie Alternativen zu den bisherigen Feiern an: Auch eine gesellige Runde im Freien bei Lagerfeuer und Maroni macht Laune und ist eine gute Möglichkeit, eine entspannte Zeit zusammen zu verbringen
  • Ist das Risiko zu hoch, schlagen Sie Gutscheine Ihres Hauses für die Mitarbeiter vor.
  • Hinweis: Sachzuwendungen sind bis maximal 186 Euro jährlich pro Mitarbeiter lohnsteuerfrei

    www.sichere-gastfreundschaft.at/messen-veranstaltungen

Gebäude
© Jürgen Günther Photography Gasthaus Roter Hahn in St. Pölten

Alternative: Adventzauber unter freiem Himmel

Outdoor-Event: Das Hotel-Restaurant Böck „Roter Hahn“ in St. Pölten veranstaltet Weihnachtsfeiern im stimmungsvollen Gastgarten. 

Feuer knistert und flackert in großen Körben und erhellt die klare Nacht. Der Geruch von Maroni, Glühwein und Bratkartoffeln liegt in der Luft. Gelächter und Stimmgewirr klingt durch den großen Gastgarten des „Roten Hahn“ in St. Pölten. „Eine Weihnachtsfeier muss nicht immer ein Sechs-Gängemenü am Wirtshaustisch sein“, erklärt Gastronom Christian Widgruber. Schon in den vergangenen Jahren hat er Aperitif und Digestif bei Weihnachtsfeiern im Gastgarten serviert – bei stimmungsvollem Ambiente. Heuer will er das Konzept der Weihnachtsfeier unter freiem Himmel weiter ausbauen. „Klassische Weihnachtsfeiern wird es in diesem Coronajahr keine geben. Jetzt gilt es, kreativ zu werden“, betont Widgruber. „Feuerkörbe, Zelt, Wärmelampen sorgen für eine gemütliche Stimmung. Wir werden Fingerfood anbieten, aber auch klassische österreichische Schmankerl wie Krautfleckerl servieren. Gebackenes eignet sich gut für den Verzehr im Freien“, nennt Widgruber die Eckpunkte. Interesse von Betrieben sei da. „Für Gastronomen mit großem schönen Gastgarten ist die Outdoor-Weihnachtsfeier sicher eine sinnvolle mögliche Alternative.“

www.hotel-boeck.at

Handy mit App am Display
© Adobe Stock Die Stift App
Nina Stift präsentiert eine rosa Jacke
© Modehaus Stift WKNÖ-Vizepräsidentin Nina Stift

Weitblick: Kreativ durch den Advent

Das Modehaus Stift geht mit eigener App online

Flexibel. Innovativ. Unterhaltsam. Am Puls der Zeit. Dass der stationäre Modehandel in Niederösterreich alles andere als verstaubt und den Trends hinterher ist, zeigt WKNÖ-Vizepräsidentin Nina Stift mit ihrem Modehaus in Tulln. Während des Lockdown mit ihrer „Corona-Hose“ auf Facebook und Instagram bekannt geworden, hat sie ihren Modeblog als Geschäftsidee etabliert und auch für die bevorstehende Adventszeit viele Ideen. 

„Wir haben eine eigene App entwickelt – die Stift-App. Sie ersetzt die Kundenkarte – zeigt also die gesammelten Punkte an, hat aber natürlich viele Zusatzfunktionen“, erklärt Stift, und schlüpft in eine Winterjacke, um das nächste Video für ihren Modeblog zu drehen. „Über die App können wir direkt und individuell mit unseren Kunden kommunizieren und über Aktionen sowie Neuigkeiten informieren“, erklärt die innovative Unternehmerin. Darüber hinaus wird Stift auch in der Weihnachtszeit ihren Blog fortführen, Trends und Weihnachtsgeschenk-Ideen aus der Branche präsentieren, Gewinnspiele veranstalten und auf kreative Weise zeigen, dass der stationäre Modehandel in Niederösterreich längst in der digitalen Welt angekommen ist.
wko.at/noe/mode-freizeit


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