th share video content contact download event event-wifi cross checkmark close xing whatsapp wko-zahlen-daten-fakten wko-wirtschaftrecht-und-gewerberecht wko-verkehr-und-betriebsstandort wko-unternehmensfuehrung wko-umwelt-und-energie wko-steuern netzwerk wko-innovation-und-technologie wko-gruendung-und-nachfolge wko-bildung-und-lehre wko-aussenwirtschaft wko-arbeitsrecht-und-sozialrecht Twitter search print pdf mail linkedin google-plus Facebook arrow-up arrow-right arrow-left arrow-down calendar user home icon-gallery icon-flickr icon-youtube icon-instagram pinterest skype vimeo snapchat
news.wko.at
Mein WKO

Was unsere Wirtschaft jetzt braucht

Von WKNÖ-Präsidentin Sonja Zwazl

Porträtfoto Sonja Zwazl, WKNÖ Präsidentin.
© Gabriele Moser

An die Adresse der Koalitionsverhandler: Angesichts der sich eintrübenden Konjunktur wären neue Steuern Gift für die Unternehmen und den Wirtschaftsstandort Österreich. Was es jetzt braucht, ist ein mutiges Entlastungspaket, um für die kommenden Herausforderungen gerüstet zu sein.

Es gilt Innovationen zu fördern, Bildung zu verbessern, Investitionen zu stärken, Bürokratie abzubauen und Steuern zu senken. Diese „Big Five-Wegweiser“ führen zu den richtigen Maßnahmen. Angefangen von der besseren steuerlichen Geltendmachung des Arbeitszimmers im Wohnungsverband bis hin zur Senkung der Einkommensteuer. Es braucht aktive Maßnahmen, Anreize statt neuer Steuern oder Verbote. Auch und vor allem beim Klimaschutz.

Ebenso braucht es hier den Einsatz modernster Technologien, diese leisten im Kampf gegen Klimawandel einen ganz wertvollen Beitrag. Um hier wirkungsvoll gegenzusteuern bedarf es nicht nur Maßnahmen auf nationaler Ebene, sondern eines supranationalen Schulterschlusses von Regierungen, Wissenschaft und Wirtschaft.

Auf jeden Fall werden wir diese globale Herausforderung nur mit und nicht gegen die Wirtschaft bewältigen können.  Nur zur Verdeutlichung: Neue Investitionsfreibeträge im Bereich Klimaschutz wären ein nahezu perfektes Beispiel für Fördermittel, die sehr viel mehr bringen, als sie kosten.
Die 61 Millionen Euro, die 2009 im Konjunkturpaket II für die Gebäudesanierung eingesetzt wurden, haben letztlich Investitionen in Höhe von 485 Millionen Euro ausgelöst. Sie haben also acht Mal mehr gebracht, als investiert werden musste. Das sind die Hebel, bei denen man ansetzen muss.

Das könnte Sie auch interessieren