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Wannarent: App zum Mieten und Vermieten

Jakob Feinböck aus Mödling entwickelte mit 17 Jahren eine App, die Ressourcen schont. 

Jakob Feinböck mit auf der App verfügbaren Gegenständen wir Skier, Rasenmäher etc.
© WANNARENT Jakob Feinböck.

Könnten Sie uns beschreiben, was die App bietet?

Viele Gegenstände brauchen wir selten oder einmalig, trotzdem müssen wir sie kaufen oder auf sie verzichten. Mit wannarent haben wir eine Alternative entwickelt, mit der Gegenstände einfach gemietet oder vermietet werden können – vom Anhänger bis hin zu Drohnen oder Werkzeugen.

Wie unterscheidet sich die App von anderen Lösungen

Es ist üblich, Gegenstände zu kaufen. Das ist unnötige Ressourcenverschwendung und teuer. Gegenstände über wannarent zu mieten ist im Schnitt 95 Prozent günstiger, als diese zu kaufen. Der Vermieter selbst hat den Kaufpreis nach etwa 20 Vermietungen wieder eingenommen. Zwei weitere Vorteile: Es fallen keine Lagerkosten an und bezüglich Nachhaltigkeit: Wir pflanzen einen Baum pro Vermietung und helfen somit gleich doppelt dem Klima.

Wie kamen Sie auf die Idee, diese App zu entwickeln?

Mit 14 Jahren war ich mit meiner Familie am Gardasee und wollte mir ein Surfboard ausborgen. Die Surfschule verborgte nur altes Material, die zweitnächste war weit entfernt. Auf der Suche nach Alternativen kam mir die Idee, das Board von Einheimischen auszuborgen. Im Internet war nichts zu finden, ich entschied mich, an einer Lösung zu arbeiten.

Wurde die App selbst oder mit einem Team entwickelt?

Ich bin leider kein Entwickler, habe aber mit Denise eine Designerin mit an Bord. Die App haben Entwickler für uns programmiert, damit haben wir geringere Mitarbeiterkosten und mussten weniger Anteile abtreten.

Wieviele nutzen wannarent?

Seit dem Start am 1. Oktober haben wir in den ersten vier Tagen rund 250 User erreicht, etwa 100 verschiedene Gegenstände wurden hochgeladen, ohne einen Euro für Marketing auszugeben.

Sie sind 17 Jahre alt. Liegt Unternehmersein im Blut?

Die Antwort ist einfach: Nein. Meine Mutter arbeitet im Gesundheitswesen und mein Vater ist Internist, aber interessiert sich – wegen mir – ein bisschen für das Unternehmertum. Er ist auch Gesellschafter und Geschäftsführer, da ich ja noch zu jung dafür bin.

Wie sind Ihre Zukunftspläne?

Ich absolviere das Sportgymnasium Maria Enzersdorf. In der Freizeit wird Sport immer eine große Rolle spielen. Beruflich will ich jetzt mit wannarent ein nachhaltiges, weltweites Unternehmen aufbauen und im Startup-Bereich/Unternehmertum bleiben. 
www.wannarent.app

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