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Volle Kraft für die Frauen in der Wirtschaft

Vera Sares, Inhaberin einer Werbeagentur in Himberg (Bezirk Bruck an der Leitha) ist die neue  Landesvorsitzende an der Spitze von Frau in der Wirtschaft (FiW) Niederösterreich. Die NÖWI hat sie mit ihrer Vorgängerin Waltraud Rigler und WKNÖ-Präsidentin Sonja Zwazl zu den Herausforderungen und ihren Zielen befragt.

Gruppenfoto
© Andreas Kraus Waltraud Rigler, WKNÖ-Präsidentin Sonja Zwazl und Vera Sares.

NÖWI: Frau Sares, Sie folgen der langjährigen Vorsitzenden von FiW NÖ, Waltraud Rigler, nach. Wie groß sind diese Fußstapfen?

Vera Sares: Es sind mit Sicherheit große Fußstapfen. Ich kenne Waltraud Rigler schon sehr lange und sie hat mich von Anfang an in meiner bisherigen Funktion als Frau in der Wirtschaft-Vertreterin der Region Schwechat begleitet und unterstützt. Daher kenne ich ihren Führungsstil, der immer auf Verständnis und Respekt beruht und auf die gesamte Gruppe von Frau in der Wirtschaft NÖ ausgleichend wirkte. Das ist mit Sicherheit eine ihrer großen Stärken, ich hoffe, mir gelingt dies genauso.

Frau Rigler, worauf kommt es Ihrer Meinung nach bei dieser Funktion an?

Waltraud Rigler: So wie es in der Wirtschaft verschiedene Persönlichkeiten und Meinungen gibt, sind auch bei Frau in der Wirtschaft unterschiedliche Persönlichkeiten in verantwortungsvollen Positionen tätig. Diese unterschiedlichen Anliegen unter einen Hut zu bringen, ist natürlich herausfordernd. Als Unternehmerinnen sind wir es aber gewöhnt, für unsere Ziele zu brennen und diese mit viel Energie durchzusetzen. Ich weiß, welche Wertschätzung Vera Sares als bisherige FiW-Vertreterin in Schwechat genossen hat und mit wie viel Herzblut und Engagement sie ihre Aufgaben verfolgt. Das ist gut so und ich möchte auch nicht zuviele Ratschläge geben. Jeder soll seine Spuren im Sand hinterlassen, neue Wege gehen und seinen Stil und Sprache finden. 

Frau Sares, Sie betrieben zwölf Jahre Leistungssport. Hilft Ihnen diese Erfahrung?

Sares: Als Basketball-Spielerin war ich es gewohnt, in einem Team zu agieren. Nur als Mannschaft stellt sich der Erfolg ein. Die Tugenden, die ich in diesem Sport gelernt habe – Engagement, Ehrgeiz, aus Niederlagen lernen oder den Fokus auf Ziele zu legen – helfen mir im Berufsleben und mit Sicherheit auch für die neue Aufgabe.

Sie kommen aus der Werbebranche. Werden Sie dieses Know-how in Ihre Arbeit einfließen lassen?

Sares: In meiner täglichen Arbeit sind die Kunden dort abzuholen, wo Bedarf herrscht. Ihre Zufriedenheit steht an oberster Stelle, danach richtet sich die strategische Ausrichtung des Marketings. Diese Arbeitsauffassung werde ich auch bei Frau in der Wirtschaft in den Mittelpunkt stellen. 

Frau Rigler, wenn Sie zurückblicken, was waren ihre größten Erfolge/Errungenschaften?

Rigler: Wenn ich an die Anfänge von Frau in der Wirtschaft denke und in welche Richtung es sich entwickelt hat, so erfüllt mich das schon mit Stolz. Bestes Beispiel ist das Unternehmerinnenforum. Am Anfang waren wir eine kleine Gruppe und heute vernetzen sich hier über 1.000 Unternehmerinnen. Sie zeigen die gesamte Kraft der weiblichen Wirtschaft in NÖ. Das spüren wir bei den regelmäßigen Netzwerktreffen in den Bezirken. Bei diesen werden die Themen behandelt, die den Unternehmerinnen am Herzen liegen.

Frau Sares, warum sollten Unternehmerinnen das FiW-Netzwerk nutzen? 

Sares: Frau in der Wirtschaft ist ein idealer Einstieg in die Servicewelt der Wirtschaftskammer. Oft höre ich „Ich habe von den vielen Services der WKNÖ nichts gewusst.“ Wir zeigen im kleinen Rahmen bei unseren regelmäßigen Treffen vor Ort in den Bezirken, was im Großen möglich ist. Daher lade ich ein,
unser Netzwerk zu nutzen. Wir helfen bei steuerlichen Fragen, nutzen Synergien zwischen den Unternehmen oder helfen bei Problemen – sprich wir sehen uns als DIE Partner der Unternehmerinnen.

Welche Schwerpunkte wollen Sie setzen?

Zuerst möchte ich uns als Team von FiW weiter stärken und gemeinsam die brennenden Themen für unsere Unternehmerinnen in Angriff nehmen. Digitalisierung ist hier mit Sicherheit ein Hauptthema. Sie betrifft uns alle und wird die Wirtschaft nachhaltig verändern. Genauso sind auch die Themen Gendermedizin, Pflege und Pensionen echte Zukunftsfragen, denen wir uns stellen müssen. Und leider ist auch heute die Vereinbarkeit von Familie und Beruf noch immer keine Selbstverständlichkeit. Ich verspreche, wir bleiben dran. 

Frau Präsidentin Zwazl, sie selbst haben FiW ins Leben gerufen. Hoffen Sie, eines Tages das FiW-Netzwerk nicht mehr zu brauchen?

Sonja Zwazl: Genau das war der Grund, schließlich wurde damals schon ein Drittel der Unternehmen erfolgreich von Frauen geführt. Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf war immer schon – genauso wie heute – eine Herausforderung. So sind Projekte entstanden wie unser WIFI-Kindergarten oder die Betriebshilfe, damit sich unsere Unternehmerinnen auf ihre Aus- und Weiterbildung konzentrieren können und, dass auch während des Mutterschutzes der Betrieb uneingeschränkt weitergeht. Ziel war es außerdem, Frauen zu ermutigen, sich selbstständig zu machen, die Wirtschaft wird ja zunehmend weiblicher, derzeit werden 39,2 % (51,7 % mit Personenbetreuer) der Betriebe von Frauen geführt. Es war und ist uns auch ein Anliegen, dass sich Frauen als Funktionärinnen oder in anderen Funktionen einbringen, ihre Meinung ist wichtig und unverzichtbar. So zum Beispiel um konkrete Vorschläge zum Thema Entbürokratisierung zu erarbeiten, um den unternehmerischen Alltag zu erleichtern oder sich mit Branchenthemen auseinanderzusetzen und Lösungen aufzuzeigen. 

Für mich war und ist es schön zu sehen, dass wenn man eine Idee hat, diese mit Leben erfüllt und weiterentwickelt – wie die von FiW – so erfolgreich ist. Dafür ein Danke an meine Nachfolgerinnen Monique Weinmann sowie Waltraud Rigler. Ich weiß, Vera Sares wird mit gleichem Engagement und Professionalität die Anliegen vertreten und gemeinsam mit dem Team der Bezirksvorsitzenden viele neue Akzente setzen. wko.at/noe/fiw

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