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Umwelttechnologien zahlen sich aus: Für das Klima und die Unternehmen

Die Umwelt- und Energietechnikbranche in Österreich wächst seit 1993 überdurchschnittlich stark an. Der Umsatz ist seitdem auf das Sechsfache gestiegen.

 Das Know-how der Alpenrepublik ist international gefragt.

Geschäftschance Umwelttechnologie:  Der Umweltsatellit Sentinel 6 wird ab Ende 2020 mit Technik aus Niederösterreich die Eisdicke und den Meeresspiegel messen.
© ESA/Airbus Geschäftschance Umwelttechnologie: Der Umweltsatellit Sentinel 6 wird ab Ende 2020 mit Technik aus Niederösterreich die Eisdicke und den Meeresspiegel messen.

Die Zahl der Beschäftigten im Umwelttechnologie-Bereich ist in Österreich von 1993 bis 2017 von 11.000 auf über 31.000 gestiegen – und hat sich damit in 24 Jahren fast verdreifacht.  Der Umsatz der Branche erhöhte sich österreichweit in diesem  Zeitraum von 1,5 auf 9,8 Milliarden Euro.

Diese Zahlen belegen, welche Chancen die Umwelttechnologie bietet. Daher liegt ein besonderer Schwerpunkt der NÖ Wirtschaft und ihrer Interessenvertretung im Bereich der Nachhaltigkeit. WKNÖ-Präsidentin Sonja Zwazl will den Begriff dabei in doppelter Hinsicht verstanden wissen – einerseits in Hinblick auf die Stärkung der regionalen Wirtschaft, andererseits als Fokus auf Umwelttechnologien. „In Wahrheit geht beides Hand in Hand. Denn Einkäufe und Aufträge in den Regionen sichern dort Ausbildungs- und Arbeitsplätze und reduzieren Verkehrsströme“, argumentiert Zwazl. 

Zugleich appelliert sie an die öffentliche Hand, die gesetzlichen Möglichkeiten zu regionalen Vergaben bestmöglich zu nutzen. „Das schafft regionalen Wohlstand. Und wer seine Aufträge regional vergibt, setzt damit überdies auch ein Zeichen für die Umwelt. Der ökologische Fußabdruck unserer Regionalwirtschaft hat die richtige Größe.“

Zur Förderung regionaler Vergaben hat die WKNÖ ein eigenes Handbuch entwickelt, das allen Verantwortlichen in den Kommunen zur Verfügung steht – mit den besten Tipps und Tricks, um die regionale Wirtschaft bei Aufträgen in der Region bestmöglich zum Zug kommen zu lassen. 
In Sachen Energieeffizienz und Umwelt steht Niederösterreichs Unternehmen das Service der Ökologischen Betriebsberatung zur Verfügung. Sie unterstützt die Betriebe beim Aufspüren von Energieeinsparungspotenzialen und dem Einsatz von erneuerbaren Technologien. „Der Klimawandel kann also nur mit, niemals gegen die Wirtschaft bekämpft werden“, so das Fazit von WKNÖ-Präsidentin Sonja Zwazl.

Technik aus NÖ im Umweltsatellit

Wie gefragt Technik aus Niederösterreich ist, zeigt sich beim Einsatz des Umweltsatelliten Sentinel 6. Er wird ab Ende 2020 Meeresspiegelhöhen und die Eisdicke messen. Vor der Kälte und Hitze im All schützt den Satelliten Thermalisolation von RUAG Space, produziert am Standort in Berndorf. Die Thermalisolation besteht aus mehrschichtigen speziellen Kunststofffolien. „Hochtechnologie aus Österreich ermöglicht diese wichtige Klimaschutzmission“, betont RUAG-Chef Andreas Buhl.



Luftaufnahme des WKNÖ-Gebäudes ins St. Pölten.
© Gerald Lechner

Wirtschaftskammer NÖ: Permanente Reduktion des individuellen CO2-Fußabdrucks


Die Wirtschaftskammer Nieder-österreich setzt sich seit Jahren intensiv mit der Thematik Energie-Effizienz und CO2-Emmisions-
reduktion auseinander.

So wurde bei Sanierungsprojekten in die Verbesserung der Gebäudehüllen von WIFI- und WKNÖ-Standorten in ganz Niederösterreich investiert, wie beispielsweise Dachbodendämmung, Vollwärmeschutzfassaden und Fenstertausch. 
Bei Neubauten wird besonderes Augenmerk auf Energieeffizienz und Nachhaltigkeit gelegt. Zusätzlich zu den Optimierungen der WKNÖ-Gebäudehüllen und Neubauten wurden weitere ökologische Maßnahmen vorgenommen.

Unter anderem wurden

  • Sieben Photovoltaikanlagen in ganz Niederösterreich errichtet
  • Energieeffiziente haustechnische Anlagen verbaut  
  • Neubauten mit Wärmepumpenheizungen ausgestattet
  • Klassische Beleuchtungstechnik auf energiesparende LED-Technik umgestellt
  • Zehn Liegenschaften mit Fernwärme (davon mindestens 80 Prozent Öko-Heizmaterialanteil) versorgt   
  • und alle Stromlieferverträge auf einhundert Prozent Öko-Strom umgestellt.

Durch die Errichtung und Inbetriebnahme von 15 Elektro-Tankstellen an mehreren WKNÖ-Standorten wurden nachhaltige Impulse in Richtung Elektro-Mobilität gesetzt.

Damit ist es aber nicht getan – die Wirtschaftskammer Nieder-österreich bekennt sich weiterhin dazu, den Energieverbrauch zu senken, den eigenen Energiebedarf ökologisch abzudecken und die Energie selbst zu erzeugen, um den individuellen CO2-Fußabdruck weiter zu verbessern.

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