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Und täglich grüßt das Überstunden-Murmeltier

Von WKNÖ-Präsidentin Sonja Zwazl

Wirtschaftskammer NÖ-Präsidentin Sonja Zwazl
© Gabriele Moser Wirtschaftskammer NÖ-Präsidentin Sonja Zwazl

Es erinnert an den Film „Und täglich grüßt das Murmeltier“. Mit mehr oder weniger großen Abständen kommen Vorschläge, Überstunden zu verteuern. Besser werden die Vorschläge durch Wiederholung freilich nicht.

Aktuell geht es um Überstunden – also rechtlich korrekt formuliert: Mehrarbeit – von Teilzeitbeschäftigten. Für sie werden von manchen in Politik und Gewerkschaft Zuschläge von 50 statt aktuell 25 Prozent verlangt – im Klartext also eine glatte Verdoppelung. Dabei ist die österreichische Zuschlagsregelung für Überstunden von Teilzeitbeschäftigten ohnedies schon einzigartig. Und auch für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in Vollzeit sind Überstunden mit Zuschlägen von 50 bis zu 100 Prozent praktisch nirgendwo so lukrativ wie bei uns. In Deutschland, Frankreich oder der Schweiz sind 25 Prozent üblich. Dass Überstunden in Österreich nicht fair bezahlt würden, kann also wirklich nicht behauptet werden.

Forderungen auf Kosten Dritter, konkret der Unternehmen, zu erheben, ist einfach. Unternehmen erfolgreich zu führen und damit Löhne für Beschäftigte zu verdienen, verlangt deutlich mehr. Denn die Löhne, die Unternehmen zahlen, müssen erst einmal verdient werden – eine Grundwahrheit, die sich von politischen Forderungen nicht außer Kraft setzen lässt. Gerade angesichts des ohnedies erst jungen Aufschwungs gehen höhere Überstunden-Zuschläge voll in die falsche Richtung, für den gesamten Standort und damit auch für die Beschäftigung. Es geht um Flexibilität, nicht zusätzliche Belastungen.



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