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Tourismus-Chef Pulker: "Fad wird mir nicht"

Dem Motto der Veranstaltung "Höchste (Frei-) Zeit" entsprechend, genossen etwa 400 UnternehmerInnen den NÖ Tourismustag 2019 am Wachauer Volksfest in Krems. Den vielen Herausforderungen der Branche entgegnete TV-Koch Christian Rach mit neuen Ideen.

V.l.: Spartengeschäftsführer Walter Schmalwieser, Moderatorin Claudia Reiterer, TV-Koch Christian Rach und Mario Pulker, Obmann der Sparte Tourismus und Freizeitwirtschaft der Wirtschaftskammer NÖ.
© LWmedia, Leonardo Ramirez V.l.: Spartengeschäftsführer Walter Schmalwieser, Moderatorin Claudia Reiterer, TV-Koch Christian Rach und Mario Pulker, Obmann der Sparte Tourismus und Freizeitwirtschaft der Wirtschaftskammer NÖ.

Rund 14.500 Mitgliedsbetriebe in sechs Fachgruppen, etwa 48.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und mehr als 1.000 Lehrlinge vertritt die Sparte Tourismus und Freizeitwirtschaft in NÖ.
Nicht nur aufgrund dieser Zahlen gibt es für Mario Pulker, Obmann der Sparte Tourismus und Freizeitwirtschaft der Wirtschaftskammer Niederösterreich, und sein Team viel zu tun. Pulker: „Fad wird mir nicht. Unsere Branche hat in den letzten Jahren einiges erlebt. Emotionale Themen sorgten bei unseren Gästen und Kunden für große persönliche Betroffenheit wie etwa das Thema Rauchen, wo wir nur hoffen können, dass die Auswirkungen etwa bei Nachtlokalen in Zusammenhang mit den Anrainern nicht zu drastisch sein werden.“

Foto der Gäste
© LWmedia, Leonardo Ramirez

Rach: „Unser Job ist der geilste der Welt“

TV-Koch und „Restauranttester” Christian Rach hielt einen vielbeachteten Gastvortrag: „Unser Beruf ist der geilste Job der Welt, wir müssen ihn nur wieder sexy machen und in manchen Bereichen neu aufstellen. Sein Rat an die anwesenden Gastronomen und Freizeitwirtschaftstreibenden, der gleichzeitig auch ein Appell an die Politik war: Sich selbst hinterfragen, das Ausbildungssystem erneuern mit einem höherem Einstiegsgehalt und Auslandspraktikas, Öffnungszeiten reduzieren, das Angebot schärfen und nicht „bieten, was alle bieten“. Und vor allem sich nicht in die Abwärtsspirale bei den Preisen treiben lassen. Rach: „Für einen Ölwechsel zahlen wir ohne zu zögern 300 Euro, aber bei einem guten Wiener Schnitzel wollen die Leute auf einmal jeden Cent umdrehen. So kann‘s nicht gehen.“

TV-Koch und  „Restauranttester“ Christian Rach.
© LWmedia, Leonardo Ramirez TV-Koch und „Restauranttester“ Christian Rach.

Viele positive Zeichen trotz Schwierigkeiten

Mario Pulker sieht bei allen Schwierigkeiten aber viele positive Zeichen. Etwa, dass bei einer aktuellen Umfrage fast neun von zehn Gastronomiebetrieben die Zukunft ihres Unternehmens positiv bzw. eher positiv sehen. Pulker: „Mit einer wirtschaftsfreundlichen Regierung, die unsere Anliegen aufgreift und uns als Branchenvertreter frühzeitig in die diversen Vorhaben einbindet, hätten wir gerade auch in Niederösterreich allen Grund zum Optimismus. Die Dienstleistung am Gast werde auch in Zukunft nicht ersetzbar sein. Wichtig wird sein, dass wir auch in Zukunft mit einer Stimme sprechen, denn nur gemeinsam sind wir stark.“

Lehrlingszahlen stimmen optimistisch

Optimistisch zeigte sich Pulker auch bei dem seit langem brennenden Problem fehlender Arbeitskräfte. „Der Hauptgrund für den Mangel liegt an der sehr positiven Entwicklung und Qualitätssteigerung im Tourismus. Seit 2010 ist in Österreich die Zahl der in der Hotellerie Beschäftigten um fast 16 Prozent gestiegen, in der Gastro sogar um 26 Prozent. Bei der Verfügbarkeit von Arbeitskräften gibt es Handlungsbedarf, deshalb versuchen wir durch diverse Projekte Abhilfe zu schaffen, vor allem bei den Lehrlingen. Und da gibt es schon schöne Erfolge: Die Lehrlingszahlen sind gestiegen. Die Mitglieder der Sparte Tourismus und Freizeitwirtschaft bilden in Summe über 1.000 Lehrlinge aus.“

Nationalratspräsident Wolfgang Sobotka, wies auf seine ganz persönliche Beziehung zur Gastronomie hin: „Ich habe lange in einem Hotel als Commis de Rang gearbeitet und es bis zum Chef de Rang geschafft. Die Berufe Politiker und Gastronom haben viel gemeinsam – man muss gut mit Menschen umgehen können.“

Winzer Sepp Dockner (2.v.r.) brachte zum NÖ Tourismustag eine 27-Liter-Flasche seines „Sacra“ mit und stieß mit Claudia Reiterer, Nationalratspräsident Wolfgang Sobotka und Mario Pulker (r.) an.
© LWmedia, Leonardo Ramirez Winzer Sepp Dockner (2.v.r.) brachte zum NÖ Tourismustag eine 27-Liter-Flasche seines „Sacra“ mit und stieß mit Claudia Reiterer, Nationalratspräsident Wolfgang Sobotka und Mario Pulker (r.) an.

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