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Helmer – Tischlerei mit digitalem Vorsprung

Egal ob Planung, Auftragsabwicklung, Produktion oder Montage – überall kommen bei der Tischlerei Helmer aus Obersdorf im Bezirk Mistelbach Tools der Digitalisierung zum Einsatz. Die moderne Technik ist im traditionellen Handwerksbetrieb nicht mehr wegzudenken.

Der beeindruckende Schauraum der Firma Helmer – Die Tischlerei GmbH & Co KG an der Seyringer Straße in Obersdorf im Bezirk Mistel-bach wurde 2010 erbaut.
© Karl Grabherr Der beeindruckende Schauraum der Firma Helmer – Die Tischlerei GmbH & Co KG an der Seyringer Straße in Obersdorf im Bezirk Mistel-bach wurde 2010 erbaut.

„Digitalisierung spielt für uns eine zentrale Rolle. Die gesamte Auftragsabwicklung läuft digital, damit wir so effizient wie möglich arbeiten können“, erklärt Tischlermeister Franz Helmer, der sich 1982 im hauseigenen Keller selbstständig gemacht hat.

Was als Ein-Personen-Unternehmen begann, hat sich zu einem Betrieb mit aktuell 30 Mitarbeitern entwickelt. 1991 wurde die Werkstatt in Obersdorf errichtet und über die Jahre wurde der Betrieb laufend erweitert, zuletzt 2010 um einen beeindruckenden Schauraum. Im Familienbetrieb arbeiten neben Geschäftsführer Franz Helmer auch seine Frau Maria und die beiden Kinder Susanne Krexner (Verkauf) und Thomas Helmer (Produktionsleiter) mit. 

„Wir investieren laufend in neue Programme, um unsere Prozesse weiter zu optimieren. Es ist uns ein Anliegen, fortschrittlich zu denken und zu handeln. Die Programme und Maschinen sind gut miteinander vernetzt. Mithilfe eines Barcodes werden die Aufträge rasch abgewickelt“, schildert Franz Helmer.

Helmer setzt auf Tischlerei-Techniker

Angst davor, dass die Maschinen die Menschen ersetzten und die Digitalisierung Arbeitsplätze kostet hat Produktionsleiter Thomas Helmer nicht. „Das traditionelle Handwerk stirbt durch die Digitalisierung nicht aus. Die moderne Technik erleichtert und beschleunigt die Arbeit, sodass wir mehr Aufträge annehmen und abwickeln können. Dieser technische Fortschritt verlang jedoch auch geeignetes Personal. In der Tischlerei bilden wir unsere Fachkräfte selbst aus. Wir beschäftigen im Betrieb vier Lehrlinge und nehmen im Sommer zwei weitere auf. Neben dem ‚klassischen‘ Tischler bilden wir auch den Lehrberuf des Tischlerei-Technikers aus. Diese Ausbildung ist um einiges umfangreicher und dauert ein Jahr länger“, berichtet Thomas Helmer.
Auch das Smartphone hat seinen festen Platz im Arbeitsalltag der Firma. Es ist zu einem wichtigen Kommunikationsmittel zwischen Planer und Monteur geworden. Pläne, Fotos und Videos der Baustelle lassen sich damit ganz einfach verschicken.

VR-Brille macht die Raumplanung erlebbar

„Ein besonderes Highlight für unsere Kunden ist die Virtual Reality-Brille. Damit lässt sich der Plan des neu zu gestaltenden Raumes in 3D hautnah erleben“, erzählt Thomas Helmer. 
„Virtual Reality wird in unserer Branche in Zukunft eine noch größere Rolle spielen. Zudem wird es auch wichtiger werden einen Onlineshop zu bieten, wo der Kunde sein Produkt selbst konfigurieren kann und der Auftrag direkt in die Produktion geht“, wagt der Junior-Chef einen Blick in die Zukunft.

Die Familie Helmer v.l.: Tochter  Susanne  Krexner,  Maria und Franz Helmer sowie Sohn Thomas  Helmer.
© Tischlerei Helmer Die Familie Helmer v.l.: Tochter Susanne Krexner, Maria und Franz Helmer sowie Sohn Thomas Helmer.

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