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Wirtschaft und Forschung: Eine optimale Symbiose für NÖ Firmen

3D-Drucker, die Spritzguss mit mehreren Komponenten ermöglichen, eine Kamera die alle Stadien eines Materialrisses festhält: Die Teilnehmer der TIP-Exkursion nach Leoben konnten die neueste Forschungsinfrastruktur bewundern.

Gruppenfoto der Exkursionsteilnehmer vor dem Versuchsstollen des Zentrum am Berg.
© Helmut Kahrer Die Teilnehmer der Exkursion der Technologie und Innovationspartner waren vom Programm an der Montanuniversität begeistert. Nach dem Department für Kunststofftechnik und für Werkstoffforschung wurde das Tunnelforschungszentrum am Erzberg besucht.

Materialtests sind für alle produzierenden Unternehmen unerläss­lich. Wie reagiert ein Material auf Zug oder andere äußere Einwirk­ungen, was passiert, wenn das Werkstück hinunter fällt? An der spannenden Exkursion der Technologie und Innovationspartner (TIP) zur Montanuniversität nach Leoben nahmen 30 nieder­österreichische Unternehmer teil.

„Wir haben nicht nur eine spannende Führung durch das Labor und die Technika der Kunststofftechnik durch Univ.-Prof. Wolfgang Kern erfahren dürfen, sondern unser Wissen beim Department für Kunststofftechnik sowie beim Lehrstuhl für Metallkunde und metallische Werkstoffe und bei der  Tunnelforschungseinrichtung „Zentrum am Berg“ in Eisenerz erweitert. Wir sehen unsere Aufgabe darin Forschung und Wirtschaft zu vernetzen, deswegen waren wir in den vergangenen Jahren auch bei anderen technischen Institutionen“, erklärt Helmut Kahrer von den TIP NÖ. 

Materialtests: Wichtig für Unternehmen

Gerade für ihn als Berater der niederösterreichischen Unternehmen ist es wichtig einen Überblick über die Forschungseinrichtungen in Österreich zu haben, um Firmen bei Anfragen optimale Auskunft geben zu können. Denn: „Die Problemstellungen von Unternehmen können sich oftmals in den Forschungsgebieten von Universitäten wiederfinden. Dann können wir die Forschungseinrichtung mit dem Unternehmen zusammenführen.“

Gruppe im Versuchsstollen
© Helmut Kahrer Im Versuchsstollen des Zentrums am Berg.
Produkt eines Mehrkomponentenspritzgusses.
© Helmut Kahrer Produkt eines Mehrkomponentenspritzgusses.


Besonders beeindruckend war für die niederösterreichische Delegation der Vortrag von Univ. Prof. Helmut Clemens. Er ist der einzige Österreicher, der den Honda Preis bekommen hat – eine Auszeichnung, die Leistungen würdigt, die auf nachhaltige Weise zu einer positiven Veränderung der Gesellschaft beitragen.

„Die Praxiserfahrung dieses Universitätsprofessors ist wirklich beeindruckend. Ich habe bei seinem kurzweiligen Vortrag viel Neues erfahren. Außerdem haben mich die Aufnahmen der Hochgeschwindigkeitskamera zur Rissprüfung sehr beeindruckt“, erklärt Wolfgang Mayr, Laborleiter bei der Voith Paper Rolls GmbH & Co KG. Mittels Aufnahmen der Spezialkamera können folglich die Materialeigenschaften erfasst und optimiert werden.

Wolfgang Mayr hat schon mehrmals an einer TIP-Exkursion zu einer Forschungseinrichtung teilgenommen: „Ich schaue mir gerne an, wie andere Labors organisiert sind, wie und mit welchen Geräten dort gearbeitet wird. Nur so können wir die Abläufe bei uns im eigenen Labor verbessern.“

Neben der Besichtigung von Geräten, die Materialien testen ging es dann zum Erzberg, wo sich das Zentrum am Berg befindet. Seit 1.300 Jahren wird am Erzberg Bergbau betrieben, sieben Tage die Woche, 24 Stunden am Tag. Der ideale Ort, um in Bereichen, die nicht mehr für Abbau genutzt werden, Tests durchzuführen. „Durch dieses europaweit einzigartige Forschungszentrum werden die Studierenden von Univ.-Prof. Robert Galler, dem Leiter des Zentrums, bereits während des Masterstudiums aktiv in den F&E Bereich eingebunden. Auch Einsatzkräfte nutzen das Zentrum für Übungsszenarien im Realmaßstab“, berichtet Helmut Kahrer. 

www.unileoben.ac.at


Blick aus dem Versuchsstollen
© Helmut Kahrer

Bildergalerie, Fotos: Helmut Kahrer

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