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Lehrlinge ganz „HIN & WEG“

HIN & WEG war heuer nicht nur der Titel des Theaterfestivals in Litschau. HIN & WEG hieß es auch für fünf nieder-österreichische Lehrlinge, die durch Stipendien von WKNÖ und AK NÖ hinter die Kulissen des Festivalbetriebs blicken konnten.

Gruppenfoto auf einem Sofa.
© Karl Satzinger V.l.: Regisseur Fabian Eder, WKNÖ-Stipendiatin Tabea Walla, Sascha Rizmal (Stipendiat der AK Niederösterreich), Schauspielerin Katharina Stemberger und WKNÖ-Stipendiat Bernhard Schönauer.

Es ist praktisch stockdunkel. Nur Schauspielerin Katharina Stemberger, die auf einem Wagen steht, ist in mattem Licht erkennbar. Und ein junger Mann, der den Wagen schiebt: Bernhard Schönauer.

Eigentlich ist Schönauer Maurer-Lehrling. Über das Stipendium der WKNÖ wechselte er für zwei Wochen in den Theater-Betrieb – hinter den Kulissen, aber eben auch davor, tosenden Schluss-Applaus beim Stück „Alles kann passieren“ von Doron Rabinovici und Floran Klenk inklusive.

Tabea Walla, Tischler-Lehrling und ebenfalls WKNÖ-Stipendiatin in Litschau, kann schon auf mehr Bühnenerfahrung zurückblicken. Schließlich war sie mit den „Gumpoldskirchner Spatzen“ schon quer durch Europa und bis China in der Welt der Chöre unterwegs. Bei „Alles kann passieren“ ist sie im Hintergrund im Einsatz – als Regieassistentin, ein Job, der sie immer schon gereizt habe. „Ich habe hier wirklich viel mitarbeiten dürfen, Ideen einbringen, auch Verantwortung übernehmen“, gerät Walla im Gespräch mit der NÖWI ins Schwärmen. 

Praktisches Wissen der Lehrlinge ist gefragt

Und auch ihre in der Lehre erworbenen praktischen Fähigkeiten als Tischlerin waren höchst gefragt, etwa, wenn es um das Bühnenbild oder Beschilderungen ging. Bernhard Schönauer hat sich neben seinem Bühnenauftritt bei der Technik und beim Bühnenaufbau eingebracht.

Die Begeisterung über ihre zweiwöchigen Erfahrungen beim Theaterfestival ist bei beiden, Schönauer wie Walla, nicht zu übersehen. „Voll cool“ sei es gewesen, sie sei „voll begeistert“, so Walla. Schönauer berichtet von einem „neuen Erlebnis“, das nicht alltäglich sei. „Es ist einfach toll, alles einmal aus einer anderen Perspektive zu sehen.“ Ob es aufregend gewesen sei, vor Publikum auf der Bühne zu stehen? Die Antwort ist ein knappes „Ja“. Lächelnder Nachsatz: Freunde hätten ihn schon gefragt, ob er jetzt die Branche wechseln wolle. Bei Tabea Walla hat die ganze Familie das Stipendium gleich zum Anlass genommen, um den 60. Geburtstag der Mutter in Litschau zu feiern.

Neben der Mitarbeit bei Theaterproduktionen hatten Schönauer und Walla auch die Möglichkeit, an diversen Workshops teilzunehmen. Schönauer entschied sich dabei unter anderem für „Körper-Atem-Stimme. Auf dem Weg zum persönlichen Ausdruck“, Walla für „Improvisationstheater – Eine Anleitung für Improvisation in Kunst und Alltag.“ 

Für beide Lehrlinge ist klar, dass sie sofort wieder als Stipendiaten nach Litschau gehen würden. Und auch Intendant Zeno Stanek hofft nach der heurigen Lehrlings-Premiere beim Festival auf eine Fortsetzung. „Die hohen Erwartungen, die ich an dieses großartige, ja einzigartige Projekt hatte, sind in jeder Hinsicht Wirklichkeit geworden. Mein großer Wunsch ist, dass es auch in Zukunft weitergeht.“ Nachsatz: „Bis zu zwölf Lehrlinge können wir locker vertragen.“

Porträt von Zeno Stanek
© Sabine Hauswirth

Interview mit Intendant Zeno Stanek

Ihr Resümee zum Projekt?
Die Erfahrungen sind sensationell, die Lehrlinge haben sich großartig integriert, sich voll in die Workshops eingebracht, hinter die Kulissen geschaut und waren zugleich eine wertvolle Hilfe. Es war für uns großartig, dass die Lehrlinge dabei waren.
Hat Sie etwas besonders überrascht?
Es hat bei den Lehrlingen ein großes Interesse für Regie gegeben, das ich so nicht erwartet habe. Und es hat mich schlicht begeistert, dass sich Lehrlinge nach einem intensiven Masken-Workshop mit Markus Kupferblum noch freiwillig einen Vortrag über die Commedia dell’arte angehört haben.
Da ist wirklich etwas passiert. Ich bin sicher, die Jugendlichen nehmen viel mit.
Gibt es eigentlich Parallelen zwischen der Kunst und der Lehre?
Das sind natürlich grundlegend unterschiedliche Schienen – denen aber das Lernen gemeinsam ist. Wenn man so will, kann man schon sagen: Das Kunsthandwerk ist auch eine Lehre. 

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