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„Selbstlernende Systeme sind das Ziel“

Das Zeitalter der Künstlichen Intelligenz hat begonnen: Es gibt Computer, die gegen sich selbst spielen und so „lernen“, oder sie sammeln Daten und können zukünftige Wartungen von Maschinen vorhersagen.

Scheck Förderung KI Einführung
© TIP NÖ

„2016 gab es einen magischen Moment. Es war das erste Mal, dass ein Computer gegen den zweitbesten Go-Spieler gewonnen hat. Lange dachte man, dass dies nicht zu schaffen wäre, denn das beliebte chinesische Spiel hat so viele Varianten, wie das Universum Atome“, berichtet Dietmar Millinger, Gründungsmitglied von AI Austria (Austrian Society for Artificial Intelligence), beim Technologiegespräch im WIFI NÖ. Er denkt, dass Österreich führende Kraft von angewandter Künstlicher Intelligenz (KI) werden kann.

Seit den 1980er-Jahren verdoppeln sich alle zwei Jahre die verfügbaren Daten, eine vielversprechende Grundlage für den Einsatz von KI. Systeme sollen in Zukunft lernen, sich selbst zu verbessern. So wie der Computer das Go-Spiel lernte, indem er gegen sich selbst gespielt hat. Selbstfahrende Autos werde es in einigen Jahren geben, vor allem um Verkehrstote zu reduzieren, so der Experte. In der Zukunft sieht er eine „künstlichen Superintelligenz“, also eine Software, die smarter als der Mensch ist und diesen in allen Bereichen schlägt. Damit rechnen Experten so um das Jahr 2040.

Gruppenfoto
© Yasemin Ulucan V.l.: Jakob Lahmer (craftworks), Michael Zobl (WIFI NÖ) und Dietmar Millinger (AI Austria).

Das „Entrauschen“ von Bildern, die dann oft gar nicht mehr der Realität entsprechen, das Lesen von handschriftlichen Buchstaben und Zahlen, das Erkennen von Gegenständen auf Bildern oder einwandfreie Übersetzungen: Dies alles schaffen Computer schon heute und die Reise geht weiter.
Industrielle künstliche Intelligenz für die Qualitätssicherung und Instandhaltung bietet Jakob Lahmer, CTO von craftworks an. Seine Firma hat sich darauf spezialisiert, ungeplante Ausfälle von Maschinen zu verhindern. „Wenn wir Störungen an einer Anlage frühzeitig erkennen, können Maßnahmen gesetzt, Zeit und Kosten gesparrt werden“, erklärt er. Im vorgestellten Anwendungsfall konnten neun von zehn Störungen sieben Tage im Voraus korrekt erkannt werden. „Unser Ziel ist es, nicht nur Probleme vorherzusehen, sondern die Ursache zu identifizieren und Optimierungsmaßnahmen abzuleiten“, so Lahmer.

Um den Unternehmen das Thema KI näher zu bringen und die Einsatzmöglichkeiten aufzuzeigen, hat die WKNÖ die KI-Initiative NÖ gegründet. Themenevents, Kongresse, KI-Akademie und die Errichtung eines KI-Space-Labors stehen im WIFI NÖ am Programm. „Von den Technologie- und Innovationspartnern (TIP) gibt es den KI-Beratungsscheck für Betriebe, die KI einführen wollen“, kündigt WIFI-Projektkoordinator Michael Zobl an.
www.plattform-ki.at

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