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Junge Industrie und Junge Wirtschaft zum Tax Freedom Day: „Schmerzgrenze ist längst überschritten“

Anlässlich des „Tax Freedom Day“ am 15. August plädieren JI NÖ/Bgld-Vorsitzender Matthias Unger, JW NÖ-Vorsitzender Jochen Flicker und JW Burgenland-Vorsitzender Dietmar Csitkovics für zukunfts- und generationengerechte Reformen bei Steuern und Abgaben.

© Monihart Jochen Flicker, Vorsitzender der Jungen Wirtschaft NÖ

Am 15. August ist endlich so weit – die Österreicherinnen und Österreicher arbeiten nicht mehr für den Staat. Der so genannte „Tax Freedom Day“ ist der erste Tag des Jahres, an dem ein durchschnittlicher österreichischer Steuerzahler genug Geld verdient hat, um die jährlichen Steuern und Abgaben zu zahlen. Ab diesem Tag fließt das Einkommen wieder in die eigene Tasche.

Unger/Flicker/Csitkovics: „Spätestens Ende Juli sollte Einkommen in die eigene Tasche fließen“

Seit Jahren findet der „Tax Freedom Day“ in Österreich in Vergleich zu anderen Ländern äußerst spät statt. „Während die Menschen in anderen Staaten ihre Steuerlast bereits im Juni oder Juli abbezahlen, dauert es bei uns bis Mitte August, bis die jährlichen Steuern abgedient sind“, so Matthias Unger, der Vorsitzende der Jungen Industrie (JI) Niederösterreich/Burgenland, der Chef der Jungen Wirtschaft Niederösterreich (JW), Jochen Flicker und der Chef der JW Burgenland, Dietmar Csitkovics unisono. Gemeinsam fordern sie, dass der Tax Freedom Day bis zum Jahr 2020 zumindest am 30. Juli erfolgen sollte, de facto also um wenigstens ein halbes Monat früher. 

Im Vorjahr war der Tax Freedom Day in Österreich am 21. August angesetzt – also noch etwas später als heuer. „Bei dem geringfügig früheren Datum handelt es sich um einen Einmaleffekt durch die Steuerreform. Was wir dringend brauchen, ist eine langfristige Senkung der Steuern- und Abgabenquote“, so Unger. Für Flicker zeigen internationale Beispiele deutlich, dass eine geringere Steuerbelastung möglich ist. „In Deutschland fällt der Tax Freedom Day heuer auf den 19. Juli, in der Schweiz sogar schon auf den 30. Juni. Steuerentlastungen sind keine unrealistische Illusion, sondern absolut machbar.“ 

Entlastung bei Lohnnebenkosten – Spitzensteuersatz senken

Zugleich warnt Niederösterreichs JW-Chef Flicker, dass eine zu hohe Steuer- und Abgabenbelastung auch eine Wachstums- und damit Beschäftigungsbremse ist. „Es ist nicht gut für die Wirtschaft, wenn die Menschen mehr als die Hälfte des Jahres für ihre Steuern und Abgaben arbeiten müssen. Es schwächt die Kaufkraft der Österreicherinnen und Österreicher“. Und der JW Burgenland-Vorsitzende Dietmar Csitkovics ergänzt: „Die hohe Steuerbelastung wirkt sich negativ auf die Arbeitsplätze aus. Ein neuer Mitarbeiter, oft auch die Einstellung des ersten Mitarbeiters, wird so zur Existenzfrage. Es ist vielen Entscheidungsträgern absolut klar, was zu tun ist, doch es fehlt der politische Wille, die vorhandenen Ideen umzusetzen.“

Vor allem brauche es auch eine Entlastung der Unternehmen bei den Lohnnebenkosten, der Spitzensteuersatz sollte von derzeit 55 Prozent wieder auf 50 Prozent gesenkt werden, wie Unger erklärt. „Derzeit haben wir den vierhöchsten Spitzensteuersatz Europas. Das ist ein Signal für Leistungsfeindlichkeit und ein großer Imageverlust für unseren Wirtschaftsstandort.“

Matthias Unger
© Josef Bollwein Matthias Unger, Vorsitzender Junge Industrie I NÖ/Bgld
JW Burgenland-Vorsitzender Dietmar Csitkovics
© Junge Wirtschaft Burgenland JW Burgenland-Vorsitzender Dietmar Csitkovics

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