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Südkorea im (Welt-)Fokus

Mit den Olympischen Spielen, die vom 9. bis 25. Februar in der südkoreanischen Stadt Pyeongchang stattfinden, richten viele ihr Interesse auf Südkorea.

Der koreanische Wirtschaftsraum bietet für niederösterreichische Unternehmen zahlreiche Chancen - Heimische Firmen mischen beim Sport-Großereignis bereits kräftig mit.
Niederösterreichische Unternehmen nutzen die olympischen Winterspiele in Pyeongchang als Chance, sich zu präsentieren.
© Fotolia.com Niederösterreichische Unternehmen nutzen die olympischen Winterspiele in Pyeongchang als Chance, sich zu präsentieren.

Das Motto der diesjährigen Olympischen Spiele 2018 lautet „Passion. Connected.“. Diese Devise entspricht auch durchaus den bisher bekannten Exporten des 51 Millionen Menschen-Staates, denn Autos und Handys verbinden, während Flat-Screens mit dem Wort ‚Leidenschaft‘ einen Zusammenhang ermöglichen.

Doch die Menschen am südlichen Teil der koreanischen Halbinsel leisten mehr. Seit 1962 ist eines der ärmsten Entwicklungsländer zu einer der 15 größten Volkswirtschaften rasant aufgestiegen. Heutzutage gilt Südkorea als Innovations- und Technologiemusterland und bestätigt dies mit Lieferungen von Halbleitern, in der Schiffsbauindustrie, im Maschinenbau sowie mit petrochemischen Produkten.

Im Global Innovation Index 2016 belegt das Land den 11. Platz von 128 untersuchten Ländern (zum Vergleich: Österreich liegt an 20. Stelle). Das Land trumpft dort auf, wo es für die zukünftige Entwicklung eines Landes besonders wichtig ist wie beim Human Capital, Technologie Output oder der Infrastruktur mit einer guten Baukonjunktur.

Drittgrößter heimischer Handelspartner

Südkorea und die Beziehungen zu Niederösterreich in Zahlen.
© Fotolia.com/Grafik:WKNÖ Südkorea und die Beziehungen zu Niederösterreich in Zahlen.


Insofern steigen die Chancen heimischer Qualitätsanbieter, mit ihren Produkten zu punkten. So hat DOKA das Lotte World Tower Projekt 2016 fertiggestellt oder die Privatbrauerei Egger mit ihrem Radler in Korea sich am Getränkemarkt erfolgreich bewährt. In den ersten zehn Monaten des Jahres 2017 erreichten die Exporte heimischer Unternehmen das Rekordergebnis von 1,04 Milliarden Euro. Vor allem Kfz- und Zulieferteile, Maschinen oder Lebensmittel wie Schweinefleisch sind gefragt. Südkorea hat seine Position als drittgrößter österreichischer Handelspartner in Asien, nach China und Japan, gefestigt.

„Ganz wichtig ist der direkte und oftmalige, persönliche Kontakt“, verrät Franz Schröder, Wirtschaftsdelegierter in Seoul (siehe Interview). Insider haben noch weitere Tipps parat: geben Sie nie das Abreisedatum bekannt. Denn Südkoreaner seien treue Geschäftspartner, aber auch harte Verhandlungspartner, die das Gespräch so anlegen würden, um alles in den letzten fünf Minuten zu erledigen.
Die 2.905 Athleten aus 94 Ländern können sich ihr Abreisedatum nicht aussuchen. Das steht mit spätestens 25. Februar fest. Allfällige Medaillen sollten sie rechtzeitig vorher abholen.


Niederösterreichische Unternehmen bei den olympischen Winterspielen 2018 in Pyeongchang

Tyrolia sichert Olympioniken

Anna Veith.
© Michel Cottin/Agence Zoom Anna Veith.

Skistars wie Matthias Mayer, Aksel Lund Svindal, Lindsey Vonn und Anna Veith (Bild)  vertrauen nicht nur bei den Olympischen Spielen auf Technik aus Niederösterreich. Sie gehen mit Skibindungen, hergestellt von Tyrolia in Schwechat  (Bezirk Bruck an der Leitha), auf Medaillenjagd. Begonnen hat die Erfolgsgeschichte in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Der Nadler und Drahtzieherbetrieb, der ein wichtiger Lieferant für die Armee Kaiser Franz Josephs war, fusionierte 1912 mit der Grazer Maschinen und Metallwarenfabrik. Bereits 1928 brachte das Unternehmen  die ersten beiden industriell gefertigten Skibindungen auf den Wintersportmarkt, heute ist das Unternehmen Weltmarktführer.
Tyrolia produziert mit  350 Mitarbeitern an zwei Standorten in Schwechat und Tschechien pro Jahr rund 1,1 Millionen Garnituren. Rund 90 Prozent der Produktion werden rund um den Globus in 32 Länder exportiert.
Der Jahresumsatz 2016 betrug knapp 40 Millionen Euro.

www.tyrolia.com

CAMCAT sorgt für‘s Bild

Die Camcat bei der Skisprunganlage in Pyeongchang.
© CAMCAT Die Camcat bei der Skisprunganlage in Pyeongchang.

Die Firma CAMCAT-Systems aus Rekawinkel (Bezirk St. Pölten-Land) ist mit einem 45-köpfigen Team und 40 Tonnen Ausrüstung in Pyeongchang vertreten.
Das Unternehmen  liefert sieben Hightech-Seilbahnkamera Systeme und betreibt diese auch vor Ort. Die Kameras werden teilweise mit über 100 km/h den Athleten folgen und so für spektakuläre Blickwinkel sorgen. „Die Olympischen Spiele sind für unsere Teams immer eine besondere Herausforderung und wenn es dann los geht, merkt man, dass die Kollegen mit Stolz an die Sache herangehen“,  erklärt Geschäftsführer Alexander Brozek. Neben den alpinen Bewerben wird man CAMCAT-Bilder auch beim Skispringen (Bild), beim Langlaufen und beim Biathlon sehen. Eine Anlage mit über einem Kilometer Länge wird zusätzlich über den „Olympic Park“ gespannt.

www.camcat-systems.com


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