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NÖ Transportwirtschaft will Förderung für Kauf von schadstoffärmeren Fahrzeugen

WKNÖ-Spartenobfrau Färber-Venz: Ausschluss von Investitionsprämie „wirtschaftlich und umweltpolitisch falscher Weg“

WKNÖ-Spartenobfrau Beate Färber-Venz
© Franz Pfluegl WKNÖ-Spartenobfrau Beate Färber-Venz

Als „wirtschaftlich und umweltpolitisch falschen Weg und schlichtweg nicht fair“ kritisiert Beate Färber-Venz, die Obfrau der Sparte Transport und Verkehr der Wirtschaftskammer Niederösterreich (WKNÖ), den weitgehenden Ausschluss der Transportwirtschaft von der neuen, ab 1. September zu beantragenden Investitionsprämie. Als Ersatz drängt sie auf die Einführung einer Stilllegungsprämie.

Damit soll der Ankauf von neuen, schadstoffärmeren Lkw, Sattelfahrzeugen oder Autobussen unterstützt werden, wenn damit ein älteres Modell mit schlechteren Emissionswerten ersetzt wird. „Von einer solchen Prämie würde der Fahrzeughandel ebenso profitieren wie die Transportwirtschaft. Und die Umwelt sowieso“, betont Färber-Venz.

Die Investitionsprämie kommt in der Transportwirtschaft nur eingeschränkt zum Tragen, da Investitionen in fossile Energieträger von der Prämie insgesamt ausgeschlossen sind. Das heißt, dass es selbst für die modernen, besonders umweltfreundlichen Euro 6d-Fahrzeuge keine Förderung gibt. „Was auf den ersten Blich umweltpolitisch sinnvoll erscheint, erweist sich in der Praxis damit als umweltpolitischer Bremsklotz“, so Färber-Venz.

Ein Leben ohne Lkw & Co sei jedenfalls illusorisch, betont die Obfrau der niederösterreichischen Verkehrswirtschaft, zumal der Hauptanteil auf der kurzen Strecke unter 50km gefahren wird, was mit der Bahn nicht gehe. Das habe sich gerade zuletzt, in Zeiten des Lockdowns mehr als deutlich gezeigt. „Von den Lebensmitteln und sonstigen Mitteln des täglichen Bedarfs bis hin zur Abfallentsorgung – ohne unsere Unternehmen und ihre Fahrzeuge funktioniert es nicht.“

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