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WKNÖ-Vizepräsidentin Stift zu verlängertem Lockdown: „So kann es nicht weitergehen“

Ruf nach „angemessenen Umsatzersatz“ – Unternehmen brauchen Planungssicherheit – Breite Test- und Impfprogramme dringend nötig

Porträtfoto WKNÖ-Vizepräsidentin Nina Stift
© David Pany WKNÖ-Vizepräsidentin Nina Stift

Als „böse Überraschung und schweren Rückschlag für Niederösterreichs Wirtschaft“ sieht Nina Stift, die Vizepräsidentin und stellvertretende Obfrau der Sparte Handel der Wirtschaftskammer Niederösterreich (WKNÖ), die nunmehrige Verlängerung des Lockdowns bis 25. Jänner. „Unsere Unternehmen investieren große Anstrengungen in die Sicherheit der Kundinnen und Kunden und werden dann wieder enttäuscht. So kann es nicht weitergehen. Das halten unsere Unternehmen nicht aus.“

Zugleich drängt Stift für die direkt und indirekt betroffenen Unternehmen rasch „auf einen angemessenen Umsatzersatz“. Denn: „Wenn unsere Geschäfte schon nicht öffnen dürfen, dann braucht es dafür eine entsprechende finanzielle Entschädigung. Unsere Unternehmen sind am Limit. Das gilt auch für Zulieferbetriebe, die nicht geschlossen, aber trotzdem massiv betroffen sind.“ Die Wirtschaft könne es sich nicht leisten, in Zeiten der Pandemie auch noch zum Spielball der Politik zu werden.

Stift: „Wir brauchen Planungssicherheit. Unternehmen können nicht auf Knopfdruck auf- und zusperren.“ Es brauche nun dringend intensive und regelmäßige Testungen, sowie möglichst rasche und möglichst breit angelegte Impfprogramme, so die WKNÖ-Vizepräsidentin.

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