th share video content contact download event event-wifi cross checkmark close xing whatsapp wko-zahlen-daten-fakten wko-wirtschaftrecht-und-gewerberecht wko-verkehr-und-betriebsstandort wko-unternehmensfuehrung wko-umwelt-und-energie wko-steuern netzwerk wko-innovation-und-technologie wko-gruendung-und-nachfolge wko-bildung-und-lehre wko-aussenwirtschaft wko-arbeitsrecht-und-sozialrecht Twitter search print pdf mail linkedin google-plus Facebook arrow-up arrow-right arrow-left arrow-down calendar user home icon-gallery icon-flickr icon-youtube icon-instagram pinterest skype vimeo snapchat
news.wko.at
Mein WKO

Steuerbefreiung für Aushilfskräfte ist ausgelaufen

Befristet für die Kalenderjahre 2017 bis 2019 war es möglich, bestimmte Aushilfskräfte steuerfrei zu beschäftigen. Diese Sonderregelung ist nun ausgelaufen. Hier die Details.

Schild mit Aufschrift: Aushilfskräfte gesucht
© Adobe Stock

Die Befreiung galt auch für die Kommunalsteuer, Dienstgeberbeitrag und Zuschlag zum Dienstgeberbeitrag. Nun läuft die Sonderregelung aus, sodass diese Beschäftigungsverhältnisse wieder der Lohnsteuer unterliegen. Auch die Befreiung für die oben genannten Lohnnebenkosten gilt ab 2020 nicht mehr.

Tipp!
Tipp: In der Sozialversicherung besteht aber noch, befristet bis Ende 2020, eine Sonderregelung für diese Personengruppe.

So sieht die Sonderregelung in der Sozialversicherung aus

Wird neben einem Dienstverhältnis, das die Vollversicherung nach dem ASVG begründet, ab 1.1.2018 bis Ende 2020 ein geringfügiges Beschäftigungsverhältnis eingegangen, um einen zeitlich begrenzten, zusätzlichen, den regulären Betriebsablauf überschreitenden Arbeitsanfall zu
decken oder den Ausfall einer Arbeitskraft zu ersetzen, hat der Dienstgeber den Pauschalbetrag von 14,12 Prozent und die AK-Umlage bzw. Landarbeiterkammerumlage einzubehalten und abzuführen (ansonsten vom Dienstnehmer selbst abzuführen). Der Unfallversicherungsbeitrag entfällt.

Im Detail sind dazu folgende Voraussetzungen notwendig:

  • Die Aushilfskraft dient zur Abdeckung eines temporären zusätzlichen Arbeitsanfalls in Spitzenzeiten („Stoßzeiten“, wie etwa an Einkaufssamstagen in der Vorweihnachtszeit) oder als kurzfristiger Ersatz für eine Arbeitskraft.
  • Der Arbeitgeber hat an nicht mehr als 18 Tagen im Kalenderjahr Aushilfskräfte beschäftigt. Wie viele Aushilfskräfte an einem dieser Tage zum Einsatz kommen, ist unerheblich.
  • Es muss sich um ein geringfügiges Beschäftigungsverhältnis handeln (Geringfügigkeitsgrenze 2020: EUR 460,66).
  • Die Aushilfskraft muss durch eine andere Beschäftigung vollversichert sein.
    Das vollversicherte Dienstverhältnis darf nicht zu jenem Arbeitgeber bestehen, bei dem die Tätigkeit als Aushilfskraft erfolgt.
  • Der Arbeitnehmer übt die begünstigte Aushilfstätigkeit höchstens 18 Tage pro Kalenderjahr aus. Die Anzahl der Arbeitgeber, für die während eines Kalenderjahres die Aushilfstätigkeit ausgeübt wird, ist dabei unerheblich.

Bei Vorliegen der Voraussetzungen entfällt für den Dienstgeber der Unfallversicherungsbeitrag. 

Das könnte Sie auch interessieren

Hand tippt in Taschenrechner

Neue Info-Serie zur Umsatzsteuer: Teil 1

Mit kaum einer Steuer werden Sie in Ihrem Unternehmen so häufig in Berührung kommen, wie mit der Umsatzsteuer. In einer mehrteiligen Serie erfahren Sie alles, was Sie wissen müssen. mehr

Gruppenfoto der Exkursionsteilnehmer vor dem Versuchsstollen des Zentrum am Berg.

Wirtschaft und Forschung: Eine optimale Symbiose für NÖ Firmen

3D-Drucker, die Spritzguss mit mehreren Komponenten ermöglichen, eine Kamera die alle Stadien eines Materialrisses festhält: Die Teilnehmer der TIP-Exkursion nach Leoben konnten die neueste Forschungsinfrastruktur bewundern. mehr