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Die Autoflüsterin

Für die Kfz-Mechaniker-Lehre hat Stefanie Redl einiges auf sich genommen. Zu Beginn der Lehrzeit hatte sie nur 45 Kilo, mit Krafttraining und der Unterstützung durch ihre Familie kann sie nun den Traum von der eigenen Werkstatt leben.

Stefanie Redl in ihrer Werkstatt, Autos im Vorder- und Hintergrund
© ORF Niederösterreich In Sachen Autos macht ihr keiner was vor: Stefanie Redl betreibt die Kfz-Werkstatt in Winklarn.

Der große Traum von starken Autos, Pferdestärken, Motoröl, das Surren eines gut funktionierenden Motors und dazu einen Schraubenzieher in der Hand, um alles reparieren zu können: Stefanie Redls Leidenschaft gilt seit frühester Jugend einem für Mädchen eher ungewöhnlichen Hobby.

„Ich habe schon als Kind begonnen, Minibike zu fahren. Von der Liebe zu Motorrädern kam ich zu den Autos. Mir war damals schon egal, ob ich schmutzige Hände bekomme und mir war klar, dass ich irgendwann unter einem Auto liege und das mein zukünftiger Beruf sein wird“, beschreibt die 24-jährige Kfz-Mechanikerin und Chefin von „Steffis Werkstatt“ in Winklarn (Bezirk Amstetten), wie sie zu ihrem Traumberuf gekommen ist. 

Unternehmen mit 22 Jahren übernommen

Doch nicht nur die Berufswahl wurde ihr in die Wiege gelegt, bereits mit 22 Jahren ergab sich für die Mostviertlerin die Möglichkeit, die ortsansässige Werkstatt Rafetzeder zu übernehmen und so wurde der Schritt in die Selbstständigkeit getan. Unterstützung  gab es dabei immer von Stefanie Redls Familie. „Zu Beginn meiner Lehrzeit hatte ich nur 45 Kilo und da der Beruf doch einiges an Körpereinsatz erfordert, hat meine Familie mit mir Krafttraining gemacht“, erinnert sich Redl. Vorurteile sind ihr in ihrer beruflichen Laufbahn nie entgegengebracht worden: „Die Kundinnen und Kunden haben sich selbst ein Bild von mir gemacht.“

Menschlichkeit und Kundenwünsche zählen

Die Vision von einer eigenen Firma hätte es schon immer gegeben, aber dass sich diese so schnell verwirklichen würde, hat auch die junge Unternehmerin überrascht: „Meinem Vorgänger Josef Rafetzeder war wichtig, dass das Unternehmen weitergeführt wird. Er steht mir auch jetzt mit Rat und Tat zur Seite, wenn ich etwas brauche.“ Was ihm besonders auffällt: „Der Seniorchef meint, dass nun mehr junge Frauen kommen, um ihr Auto reparieren zu lassen. Aber ich habe nie darauf hingearbeitet. Vielleicht fühlen sie sich einfach bei mir gut aufgehoben“, so Stefanie Redl.

Die Werkstatt in Winklarn ist mit fünf Hebebühnen ausgestattet. Redls Ziel ist es, so klein als möglich zu bleiben und so viele Mitarbeiter zu haben, dass die Arbeit erledigt werden kann. Bisher hat sie mit Praktikanten zusammen gearbeitet, in Kürze wird ein Geselle eingestellt. 

„Bei mir zählt das Menschliche. Mitarbeiter müssen auf die Kunden und ihre Probleme eingehen können“, würde die Unternehmerin sowohl einer jungen Frau als auch einem jungen Mann eine Chance geben. Dies ist auch ein Grund, wieso sich Stefanie Redl im WIFI Amstetten weiterbildet: „Ich mache jetzt den Lehrlingsausbildner-Kurs, weil ich junge Menschen fördern und ihnen auf ihrem Weg in den Beruf helfen möchte.“


Jeden Tag, wenn Stefanie Redl aufsteht, freut sie sich auf ihre Arbeit: „Wichtig ist, dass man seinen Job gerne tut und die Freude an der Arbeit nicht verliert.“
Näher Infos zu „Steffis Werkstatt – Rafetzeder Kfz Technik GmbH“ findet man im Internet unter: www.steffis-werkstatt.at

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