th share video content contact download event event-wifi cross checkmark close xing wko-zahlen-daten-fakten wko-wirtschaftrecht-und-gewerberecht wko-verkehr-und-betriebsstandort wko-unternehmensfuehrung wko-umwelt-und-energie wko-steuern netzwerk wko-innovation-und-technologie wko-gruendung-und-nachfolge wko-bildung-und-lehre wko-aussenwirtschaft wko-arbeitsrecht-und-sozialrecht Twitter search print pdf mail linkedin google-plus Facebook whatsapp arrow-up arrow-right arrow-left arrow-down calendar user home icon-gallery Flickr Youtube Instagram pinterest skype vimeo snapchat
news.wko.at
Mein WKO

Stabilität und Berechenbarkeit statt Wahlzuckerl

Von WKNÖ-Präsidentin Sonja Zwazl

Sonja Zwazl, Porträtfoto.
© Gabriele Moser

Vorwahlzeiten sind leider nicht immer Zeiten überschäumender Vernunft. Die „Wahlzuckerl-Orgien“ vom September 2008 mit Beschlüssen im Umfang von 2,7 Milliarden Euro sind da mehr als nur in schlechter Erinnerung. Dass daraus gelernt wurde, muss leider bezweifelt werden.

„Wahlzuckerl“, die das Budget sinnlos belasten oder solche, für die unsere Wirtschaft aufzukommen hat, sind  falsch. Wir brauchen Entlastungen, keine Belastungen. Und keine Regelungen, die das Miteinander in unseren Unternehmen durch einseitige Ansprüche stören. Zusätzliche Belastungen sind und bleiben der falsche Weg. Vielmehr muss der zuletzt eingeschlagene Weg der  Entlastung fortgesetzt werden. 

Wir brauchen dringendst eine Steuerreform, die auch auf die Bedürfnisse der kleinen und mittleren Unternehmen Rücksicht nimmt. Wir brauchen Maßnahmen, wie die Anhebung der Absetzbarkeitsgrenze von geringwertigen Wirtschaftsgütern auf 1.000 Euro. Seit 35 Jahren hat es da keine Anpassung gegeben.

Es sind unsere Betriebe, die mit ihrer Arbeit Lebensqualität, Arbeitsplätze, sozialen Frieden und Wohlstand schaffen. Entsprechend wichtig sind Stabilität und Berechenbarkeit – für unsere 104.000 niederösterreichischen Unternehmen ebenso wie für ihre über 460.000 Beschäftigten.

Es geht nicht um ein freies Spiel der Kräfte. Es geht um ein sinnvolles Spiel der Kräfte. Es geht um nachhaltig verantwortliches Handeln. Denn teure Wahlzuckerl sind schnell beschlossen, aber schwer zu verdauen.

Das könnte Sie auch interessieren

  • Meinung

Rote Karte für unfairen Wettbewerb

Von WKNÖ-Präsidentin Sonja Zwazl mehr

  • Meinung

Niemals auf Kosten der Betreuungsqualität

Von WKNÖ-Präsidentin Sonja Zwazl mehr

  • Meinung

Nicht alles, was gut klingt, ist gut

Von WKNÖ-Präsidentin Sonja Zwazl mehr