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Sozialpartner sind Problemlöser

Von WKNÖ-Präsidentin Sonja Zwazl

Porträtfoto von Sonja Zwazl, WKNÖ-Präsidentin
© Gabriele Moser

Letztendlich hat das Miteinander zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehmern einmal mehr funktioniert: Trotz diverser Störgeräusche haben die KV-Verhandlungen in der Metalltechnischen Industrie einen Abschluss gefunden, mit dem beide Seiten leben können. Was aber lässt sich aus den jetzigen Verhandlungen für künftige herauslesen?

Erstens: Es bleibt dabei, dass Sozialpartner-Verhandlungen der beste und einzige Weg für haltbare Ergebnisse sind. Denn nur so können die unterschiedlichen Gegebenheiten der Branchen entsprechend berücksichtigt werden.

Zweitens: Daraus ergibt sich folgerichtig, dass Forderungen und Zurufe von Außenstehenden nicht zielführend und höchst entbehrlich sind.

Drittens: Die Unterschiedlichkeit der Branchen macht auch klar, dass, was in einer Branche passend oder leistbar ist, in einer anderen noch längst nicht passend oder leistbar sein muss. 1:1-Vorbildwirkungen passen nicht.

Viertens: Ich bin überzeugt, dass gute Ergebnisse definitiv auch ohne Störgeräusche zu erzielen sind. 

Und schließlich fünftens: Kollektivvertragsverhandlungen sind KV-Verhandlungen – und sonst nichts. Sie sind nicht der Ort für politische oder sonstige Rechnungen, die mit dem KV nichts zu tun haben und letztlich nur den Ruf der Sozialpartnerschaft belasten.

Es gilt: Während sich viele damit beschäftigen, Probleme zu kreieren, steht die Sozialpartnerschaft für Problemlösung. Denn das ist es, was zählt. 

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