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Sommerurlaub 2017: Früh buchen – Geld sparen!

Die Reiselust der Österreicher ist trotz Terror­bedrohung und politischer Krisenherde ungebrochen. Im Vergleich zum Vorjahr ist sie 2017 sogar gestiegen.

Schöner, sonniger Ort mit Palmen. Perfekt für eine Sommerurlaub.
© Fotolia
93 Prozent der Österreicher  wollen heuer auf Urlaub fahren – im Vergleich: 2016 waren es 90 Prozent. Das trifft auf alle Bevölkerungsgruppen zu – egal ob Singles, Senioren oder Familien mit Kindern (Gallup Institut/Ruefa Reisekompass 2017). Im Vorjahr haben viele Urlauber zu lange mit ihrer Buchung – etwa in die Türkei – gewartet. Später waren dann Alternativen wie Spanien und Kroatien nicht mehr verfügbar. Bis jetzt deutet nichts darauf hin, dass sich die allgemeine Situation verbessert hätte: Wer schlau ist, bucht heuer also früher.  

Griechenland wird wieder gebucht

Instabile politische Verhältnisse oder gar Terror machen sich bei der Wahl des Reiseziels natürlich bemerkbar: Während die Türkei stark verloren hat, profitieren Länder, die als sicher gelten wie etwa Italien, Spanien und Kroatien.
Auch Griechenland zeigt wieder deutliche Aufwärtstendenzen: Die Flüchtlingsthematik dürfte in Bezug auf das Buchungsverhalten keine so hohe Rolle mehr spielen – zumindest suggerieren das die ersten Urlaubsbuchungen für den Sommer.

Persönliche Anlaufstelle

Sabine Riedl, Fachgruppenobfrau der NÖ Reisebüros, erkennt einen klaren Trend: „Die Bedeutung des Reisebüros als Anlaufstelle wird immer wichtiger. Ausschlaggebend dafür sind natürlich auch die politisch unruhigen Zeiten, in denen sich besonders Familien und Senioren auf die Serviceleistungen ihres Reisebüros besinnen. Informationen zu Visa oder Einreisebestimmungen, Hilfe bei unvorhergesehenen Zwischenfällen und der Schutz während der Reise sind dabei wohl die wichtigsten Punkte.“

Städtetrips, Auslands- und Fernreisen

Bei den Auslandsreisen in Europa sind Spanien, Griechenland und Italien beliebte Destinationen. Ebenfalls hoch im Kurs stehen Kroatien und die östlichen Nachbarländer Ungarn, Tschechien und die Slowakei.
Bei Fernreisen verschlägt es die Niederösterreicher nach Thailand, auf die Malediven oder in die Dominikanische Republik. Eine vermehrte Buchung von Städtetrips wird für 2017 erwartet. Besonders beliebt dabei sind europäische Metropolen wie Berlin, London oder Rom. London etwa profitiert vom (noch) niedrigen Pfund und Rom von seinem Ruf als sicheres Urlaubsziel. Während sich bei den Berlin-Buchungen auch nach dem Anschlag auf den Adventmarkt im Dezember 2016 nichts geändert hat, ist die Nachfrage nach Paris-Reisen dagegen zurückgegangen.

Ausblick in die Zukunft

Bei den Urlaubsmotiven stehen Erholung, Gesundheit  und Wellness ganz oben. „Das wird auch weiterhin so bleiben“, wagt Sabine Riedl einen Blick in die Zukunft, „was sich aber schon jetzt erkennen lässt, sind Trends wie außergewöhnliche Hotelkonzepte – das Baumhaus für zwei Wochen Ruhe und Stille ist vielleicht gar nicht mehr fern."
www.wko.at/noe/reisebueros


Dank  der modernen Kommunikationstechnik haben sich die Chancen der digitalen Schnäppchenjäger erhöht. Ist es damit getan, Suchmaschinen und Vergleichsplattformen zu bedienen? Obfrau Sabine Riedl sagt „nein“ und erklärt im NÖWI-Interview, warum.



NÖWI: Wo zieht es die Niederösterreicherinnen und Niederösterreicher eher hin – zur Buchung per Mouseclick oder ins Reisebüro?
Riedl: Die Niederösterreicher buchen nach wie vor verstärkt im Reisebüro, da sie die kompetente, persönliche Beratung sehr schätzen. Die Kunden wollen einen Menschen und keinen Computer vor sich haben. Der direkte Kontakt ist durch nichts zu ersetzen. Jeder Selbstständige weiß aus eigener Erfahrung, dass es eben Menschen sind, die eine kompetente Beratung bieten können!


In Zeiten der digitalen Vernetzung erscheint es unwahrscheinlich, dass
die Kundschaft den Computer abgedreht lässt und statt dessen lieber ins
Reise­büro geht. Ist es wirklich so?
Natürlich nicht, viele Kunden nutzen via Smartphone oder PC das Internet zur Recherche, aber die Buchung erfolgt dann trotzdem im Reisebüro. Da hat man einen Ansprechpartner direkt vor Ort und kann auch im Falle von Reisemängeln Unterstützung bekommen. Nur ein Beispiel: Alleine 2016 hat Lufthansa 16 mal gestreikt, und die Hotline war kaum erreichbar für Direktkunden. Last but not least haben die Reisebüromitarbeiter einerseits durch langjährige Erfahrung, andererseits durch Schulungen ein umfangreiches Destinations- und Klimawissen.


Wann bucht man am besten – last minute oder möglichst früh, wann ist
es billiger?
Ich würde zu einer ehestmöglichen Sommerbuchung raten, um die attraktiven Frühbucherangebote nutzen zu können.
Generell ist es heuer etwas billiger, denn die Reisepreise für den Sommer sind um etwa ein Prozent gesunken.


Wieviel kann man sich als Frühbucher ersparen?
Immerhin bis zu 40 Prozent – sowohl bei der Pauschale, als auch bei „Hotel only“. Es ist schon seit Jahren so, dass der Trend von „Last Minute“ weg- und zum Frühbucher hingeht.


Früh buchen und Geld sparen klingt gut. Wenn aber so viel Zeit zwischen Buchung und Reise liegt, kann sich auch viel ändern – wie sichere ich da meine Ansprüche, etwa im Falle eines Rücktritts?
Es ist in jedem Fall ratsam, eine Stornoversicherung abzuschließen, damit man sein Geld im Krankheitsfall oder wegen einer anderen Verhinderung auch wieder zurückbekommt.
Ganz besonders gilt das, wenn die Buchung über die Kreditkarte abgewickelt wird. Abhängig vom Typ der Karte ist es leider auch möglich, dass kein umfassender oder ein zu niederer Schutz gegeben ist.


Wo fährt man in diesen unruhigen  Zeiten hin?
Besonders gefragt sind heuer Kreuzfahrten und Destinationen wie Spanien, Griechenland, Italien oder Bulgarien als Alternative zur Türkei.


Wenn sich der Urlaubsort aber trotz aller Vorinformation als gefährlich herausstellt, was passiert dann?
Reisewarnungen werden von den Reisebüros sofort an die betroffenen Kunden weitergegeben. Diese können dann gratis umbuchen oder stornieren. Falls sich die Kunden bereits im Zielgebiet befinden, werden Sie umgehend von der Agentur informiert und im Ernstfall auch zurück befördert.


Haben Sie einen persönlichen Tipp für das Reisejahr 2017?
Im Jahr 2017 verlieren etwa  1,1 Millionen Reisepässe ihre Gültigkeit. Das sind deutlich mehr Dokumente als in einem durchschnittlichen Jahr. Kunden, die eine Reise planen, sollten daher rechtzeitig prüfen, ob der Reisepass noch gültig ist. Vor allem in den Monaten März bis Juli 2017 muss mit einem großen Andrang und längeren Wartezeiten in den Passämtern gerechnet werden.Das Beantragen eines neuen Reisepasses in antragsschwächeren Monaten wird viel Zeit sparen.
Die beliebtesten Reiseziele der Niederösterreicher

Sommer:

  • Spanien
  • Griechenland
  • Italien
  • Kroatien
  • Zypern
  • Bulgarien
  • Nordische Länder


Winter: Destinationen mit
Direktflug wie

  • Malediven
  • Mauritius
  • Thailand
  • Kuba
  • Dominikanische Republik
  • Dubai


Die Newcomer bei den
Destinationen sind

Marokko, Äthiopien und Persien.   
Kreuzfahrten werden gerne gebucht, egal, ob Sommer oder Winter.


Urlaub in Niederösterreich
  • Die vorläufige Dezember-Hochrechnung 2016 der Statistik Austria beschert NÖ eine Jahresbilanz mit 418.600 Nächtigungen als bestes Dezember-Ergebnis seit Statistik-Aufzeichnungen.
  • Damit ergibt sich ein neuer Tourismusrekord mit insgesamt 6,9 Mio Nächtigungen und 2,65 Mio Ankünften.
  • Gründe dafür sind ein geringes, aber stetiges Gäste-Wachstum und eine gute Wetterlage (Schneefall – Wintertourismus)
  • Inlandsmarkt 4,7 Mio Nächtigungen, Auslandsmarkt 2,2 Mio Nächtigungen
  • Kernauslandsmarkt bleibt Deutschland, Länder mit dem größten Wachstum sind die Tschechische und Slowakische Republik sowie Ungarn.




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