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Software-Unternehmen aus NÖ macht Verkehrsmittel sauber

Von Perchtoldsdorf in die Welt

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© Mario Dobnig/dotspot.at Produktfoto

Eine Software aus Perchtoldsdorf/Niederösterreich sorgt mit einer speziellen Reinigungs-App seit 2013 für saubere U-Bahnen, Busse und Straßenbahnen in Wien und München. Ergebnis: Selbst in Corona-Zeiten bestand keine
erhöhte Ansteckungsgefahr in öffentlichen Verkehrsmitteln. Die Gefahr, sich an Haltegriffen oder Türöffnern mit Viren wie dem aktuellen COVID-19-Virus
anzustecken, ist verschwindend gering. Die Putztrupps der Verkehrsunternehmen leisten ganze Arbeit. Was viele nicht wissen: Alle Reinigungseinsätze in Wien und der S-Bahn in München werden von einer App aus Niederösterreich koordiniert. Mario Dobnig, Geschäftsführer des Software-Unternehmens dotspot.IT: „Unsere Software ist eine Reinigungs-App, die dem Putzpersonal vorgibt, welche Waggons oder Garnituren wann und wie zu reinigen sind. Das funktioniert seit Jahren reibungslos und klappte jetzt in Zeiten von
Corona durch zusätzliche Reinigungen auch nachweislich sehr gut. Es fand keine
Cluster-Bildung in Bahn oder Bus statt.“

Software zum Reinigen

Für Reinigungsbeauftragte ist der Überblick über die Reinigungsvorgänge zu jeder Zeit gewährleistet. Die Putztrupps bekommen ihre Aufgaben auf Knopfdruck auf ihre Smartphones übermittelt, wobei die App in verschiedenen Sprachen kommuniziert und auch mit leicht verständlichen Bildern, so genannten Piktogrammen, arbeitet. Somit weiß das Reinigungspersonal auf einen Blick, was zu tun ist. „Die Software DC.Transport erschafft eine klassische Win-win-Situation: Die Verkehrsbetriebe sehen in Echtzeit, welches Fahrzeug an
welchem Ort einsatzbereit ist. Die Reiniger sparen Arbeit und Zeit, weil sie den
Verschmutzungen gezielt zu Leibe rücken können, und die Fahrgäste freuen sich, weil es sauber ist“, so der Firmenchef Mario Dobnig über sein Produkt. “Gerade in Zeiten von erhöhter Hygiene und häufigen Reinigungen, wie wir sie jetzt gerade durchleben, ist es auch für mich schön zu sehen, dass unsere Software gut arbeitet und dass niemand Angst haben muss, sich durch Kontakte mit Haltegriffen oder Türöffnern mit COVID-19 anzustecken”, zeigt sich Dobnig zufrieden.

Vom Fahrgast zum Geschäftspartner

Dobnig ist selbst leidenschaftlicher „Öffi“-Fahrer. Die Zusammenarbeit mit den Wiener Linien, die 2013 ihren Anfang nahm, empfand er damals wie heute als ideales Zusammentreffen von privatem Interesse und beruflicher Herausforderung: Er entwickelte im Auftrag der Wiener Linien eine Reinigungs-Software und avancierte vom Fahrgast zum Geschäftspartner. Die Software sorgt seitdem für Sauberkeit und planmäßige Reinigungen. „Allein in Wien gibt es bei den Verkehrsbetrieben fast 2000 Fahrzeuge an mehr als 30 Standorten, in allen Betriebsbereichen (Straßenbahn, Bus, U-Bahn). Dass die Reinigungsbeauftragten ständig den Überblick behalten, ist die Hauptaufgabe unserer Software,“ umreißt Dobnig sein Produkt, das er DC.Transport nennt.

Von Perchtoldsdorf in die Welt

Nach Wien zog die Reinigungs-App nach München. Dobnig tüftelt bereits an den nächsten Schritten: „Die Weiterentwicklung unserer Produkte passiert ganz automatisch, denn während des Betriebs entstehen immer neue Ideen, die die Software noch besser machen.“ DC.Transport gibt es jetzt auch für mittelgroße Städte (solche ohne U-Bahnnetz). Außerdem steht bereits ein weiteres Mitglied aus der DC.-Familie in den Startlöchern: Die Software „DC.Health“ fängt in Kürze ihren Betrieb in Krankenhäusern und Gesundheitseinrichtungen an, um auch dort vom Lichtschalter bis zum OP für Hygiene und höchste Sauberkeit zu
sorgen.

Über „dotspot.IT“

„dotspot.IT“ wurde 2013 gegründet und ist auf Software wie Apps, Webanwendungen, mobile Websites, Integration von Systemen, Bezahlschnittstellen, SAP- Anbindungen sowie NFC- Lösungen spezialisiert. Ein wichtiger Fokus liegt auf Reinigungs-Software für öffentliche Verkehrsmittel, Krankenhäuser und Gesundheitseinrichtungen. Gründer und Geschäftsführer ist DI Mario Dobnig.

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