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Sie wollen einen Praktikanten aufnehmen?

Haben Sie schon entschieden, ob es ein Volontär, ein Ferialarbeiter oder tatsächlich ein Praktikant sein soll? Hier ein Kurz-Ratgeber.

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© Fotolia Sie möchten einem jungen Menschen die Chance geben, im Sommer in Ihrem Unternehmen zu arbeiten? Dann sollten Sie sich hier informieren!

Aus Sicht der Sozialversicherung müssen Sie nämlich drei Arten von Arbeit in den Ferien unterscheiden: Es gibt

  • das Praktikum,
  • das Volontariat und
  • die Ferialarbeit.

Ferialarbeiter/-angestellter

Die meisten Schüler und Studierenden wollen sich im Sommer ihr Taschengeld aufbessern. Diese werden als Ferialarbeiter oder -angestellte tätig und sind daher als Dienstnehmerinnen bzw. Dienstnehmer im arbeits- und sozialversicherungsrechtlichen Sinn anzumelden. Das bedeutet, sie sind weisungsgebunden, zur persönlichen Arbeitsleistung verpflichtet und müssen sich organisatorisch in den Betrieb eingliedern. Sie haben Anspruch auf kollektivvertragliche Entlohnung, aliquoten Urlaub und Sonderzahlungen. Übersteigt das monatliche Entgelt die Geringfügigkeitsgrenze (für 2018: 438,05 Euro), sind sie kranken-, unfall-, pensions- und arbeitslosenversichert, ansonsten nur unfallversichert. 

Praktikant

Steht beim Ferialjob die Ausbildung im Vordergrund, handelt es sich um Praktikanten. Diese Jugendlichen müssen im Rahmen des Lehrplanes oder der Studienordnung eine bestimmte Tätigkeit ausüben. Eine Verpflichtung zur Arbeitsleistung gegenüber dem Betrieb besteht jedoch nicht. Ferialpraktikanten sind automatisch unfallversichert. Wer für dieses Praktikum ein – freiwilliges – „Taschengeld“ erhält, ist jedoch als Dienstnehmer anzumelden und unterliegt der Vollversicherung. Bis zu einem Taschengeld in Höhe der Geringfügigkeitsgrenze besteht nur ein Unfallversicherungsschutz.

Tipp!
Tipp: Pflichtpraktikanten im Gastgewerbe haben Anspruch auf Lehrlingsentschädigung und sind immer als Dienstnehmer anzumelden.

Volontär

So definiert sich ein Volontariat: Volontäre betätigen sich im eigenen Interesse lediglich kurzfristig zu Weiterbildungszwecken in einem Betrieb, ohne dass dies von der Schule als Praktikum vorgeschrieben wird. Das Volontariat ist durch den Ausbildungszweck und das Fehlen einer Arbeitspflicht gekennzeichnet. Wichtig für Sie: Es besteht auch kein Entgeltanspruch!

  • Der ausschließliche Lernzweck,
  • die beiderseitige Ungebundenheit und
  • die Unentgeltlichkeit

sind wesentliche Merkmale des Volontariats. Dem Volontär steht die Gestaltung der Arbeitszeiten frei und er kann ohne Begründung jede Tätigkeit ablehnen.

Volontäre sind direkt bei der AUVA zur Unfallversicherung an- und abzumelden. Wird „Taschengeld“ bezahlt oder liegt ein normales Arbeitsverhältnis vor, muss die Meldung bei der Gebietskrankenkasse erfolgen.

Tipp für Handelsbetriebe: Im neuen Handels-Kollektivvertrag sind die Rollen von Praktikanten & Co. geregelt!

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